Mo, 10:35 Uhr
04.04.2005
Zu hohe Zinsen für Baukredite
Nordhausen (nnz). Tausende ostdeutsche Hausbesitzer haben nach der Wende zu hohe Zinsen für ihre Kredite gezahlt. Wenn auch Sie ein Baudarlehen mit variablen Zinssätzen haben, dann hilft Ihnen vielleicht dieser Rat.
In den neuen Bundesländern haben nach Einschätzung der Verbraucherzentrale
Tausende von Hausbesitzern nach der Wende zu hohe Zinsen für ihre Baukredite
bezahlt. Das hat eine Überprüfung der Verbraucher-Zentrale Thüringen von
mehr als 3.600 Baudarlehen ergeben. Bislang wurden über 3,5 Mio. Euro
Erstattungsansprüche ermittelt.
Allein im Landkreis Nordhausen haben bisher über 150 Darlehensnehmer mit
Unterstützung der örtlichen Verbraucherberatungsstelle ihre Ansprüche
gegenüber der Sparkasse bzw. der Volksbank geltend gemacht.
Die Darlehen sind nach der Wiedervereinigung übernommen worden und auf variable Zinssätze umgestellt worden. Als die Bauzinsen wieder sanken, sind die Sätze oft nicht, zu spät oder nur unzureichend nach unten korrigiert
worden.
Wer ein solches Darlehen noch nicht abgelöst hat, also weiter die Raten zahlt, sollte eine Neuabrechnung und Rückzahlung überzahlter Zinsen fordern. Rückzahlungsansprüche können sich auch aus variabel verzinsten Darlehen ergeben, die erst nach 1991 begründet wurden.
Wer nicht weiß, ob er bei seinem Darlehen noch Geld zurück fordern kann, kann sich an die Verbraucher-Zentrale Thüringen wenden. Dort werden Zinsanpassungen rechnerisch und rechtlich überprüft. Benötigt werden dazu die Vertragsunterlagen inklusive Kontoauszüge. Ansprechpartner ist die Verbraucherberatungsstellen in Nordhausen, August-Bebel-Platz 6. Sie ist
dienstags von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr und donnerstags von 9 bis
12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr geöffnet.
Autor: nnzIn den neuen Bundesländern haben nach Einschätzung der Verbraucherzentrale
Tausende von Hausbesitzern nach der Wende zu hohe Zinsen für ihre Baukredite
bezahlt. Das hat eine Überprüfung der Verbraucher-Zentrale Thüringen von
mehr als 3.600 Baudarlehen ergeben. Bislang wurden über 3,5 Mio. Euro
Erstattungsansprüche ermittelt.
Allein im Landkreis Nordhausen haben bisher über 150 Darlehensnehmer mit
Unterstützung der örtlichen Verbraucherberatungsstelle ihre Ansprüche
gegenüber der Sparkasse bzw. der Volksbank geltend gemacht.
Die Darlehen sind nach der Wiedervereinigung übernommen worden und auf variable Zinssätze umgestellt worden. Als die Bauzinsen wieder sanken, sind die Sätze oft nicht, zu spät oder nur unzureichend nach unten korrigiert
worden.
Wer ein solches Darlehen noch nicht abgelöst hat, also weiter die Raten zahlt, sollte eine Neuabrechnung und Rückzahlung überzahlter Zinsen fordern. Rückzahlungsansprüche können sich auch aus variabel verzinsten Darlehen ergeben, die erst nach 1991 begründet wurden.
Wer nicht weiß, ob er bei seinem Darlehen noch Geld zurück fordern kann, kann sich an die Verbraucher-Zentrale Thüringen wenden. Dort werden Zinsanpassungen rechnerisch und rechtlich überprüft. Benötigt werden dazu die Vertragsunterlagen inklusive Kontoauszüge. Ansprechpartner ist die Verbraucherberatungsstellen in Nordhausen, August-Bebel-Platz 6. Sie ist
dienstags von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr und donnerstags von 9 bis
12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr geöffnet.


