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Do, 19:39 Uhr
27.06.2019
nnz-Forum:

Anti, Anti, Anti

Zum Artikel "150 Jahre unwiederbringliche Vernichtung" hat unsere Leserin Eva Kothe eine Meinung...


Dieser Artikel und sicher die betroffenen. . sind so Anti eingestellt, dass man die Liebe zur Natur und deren Produkte vermisst. Wie kann man Liebe zur Natur erreichen, wenn man nur Zank und Streit sät.

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Ich liebe die Natur und achte sie. Genieße aber auch gleichzeitig die Produkte, die man davon hat. Kartoffeln, Früchte, Korn, Kohle, Gas Mineralien. So umsichtig wie jetzt waren die Betriebe noch nie.

Und wir brauchen die Natur zum Straßenbau, Häuserbau, Essen, Trinken, Kleidung. Ich freue mich auf das Fest, denn in der heutigen Zeit schafft es kaum ein Betrieb so lange zu existieren. Ilfeld, Niedersachswerfen, Ellrich hatten immer schon den Gipsabbau. 7 bis 12 gipsverarbeitende Betriebe gab es zu DDR Zeiten, dies ist der fast letzte auf Thüringer Seite.

Einige Fragen bewegen mich noch:
  • Fragen sich diese Aktionäre mal, wieviel Gips, Beton, Holz, Sand, Ton als Fliesen und Kies in ihren Häusern verbaut wurde, oder leben sie in Höhlen? Neue Lehmhütten müssen auch Lehm aus Lehmkuhlen haben.
  • Fragen sie beim Arzt nach, ob es für den Gipsverband eine Alternative gibt?
  • Wollen sie auf das rieseln des Salzes verzichten? - nein da wird ja jetzt Himalajasalz eingeführt.
  • Wollen wir den Gips auch von anderen Kontinenten einführen? Wenigstens nicht vor der eigenen Haustür abbauen.
  • Kommen sie mit dem Auto? Wieso, der Straßenbau zerstört auch die Landschaft.
  • Die Zerstörung des Waldes übernimmt der Borkenkäfer…
  • Überlassen wir die Kirchen der Ruinierung, denn sie wurden mit viel Gips und Natursteinen gebaut. Geachtet werden sie sowieso nicht mehr, wenn man die vielen Meldungen des Diebstahls und Feuerlegungen liest.
  • Tourismusaufbau mit Mindestlohn – davon kann keiner leben und leider stimmt da im Südharz kaum etwas. Theater, HSB und Museen ja, aber das war es.
  • Ach ja und ist Gips nicht wasserlöslich? Dann übernimmt die Natur die Zerstörung sowieso.
Also, lassen sie sich einladen, so zu kommen, wer gegen Gips und Naturabbau ist, würde ich vorschlagen im Adamskostüm wie im Garten Eden, den es leider nicht mehr gibt. So haben Adam und Eva schon mit der Zerstörung der Natur begonnen.
Ich liebe die Natur und feiere mit.
Ich bin Pro Pro Pro.
Eva Kothe
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
M. Bergmann
27.06.2019, 21:09 Uhr
Und schon ist er da
Kaum gibt es Kritik an der Zerstörung unserer Heimat, schon ist er da, der Gipsversteher. Ohne Gips aus Nordthüringen würden wir umherlaufen wie Adam und Eva. Genau diese "Totschlagargumente" benutzen die in China, um den unliebsamen (Menschen)massen ihren Raubbau schmackhaft zu machen! Das wird den Leuten dort auch von früh bis spät eingetrichtert. So funktioniert dieses "System"... Wir sind nur doofes Stimmvieh, dass gefälligst Ruhe halten soll.
Paulinchen
27.06.2019, 21:39 Uhr
Schon bemerkenswert...
... Fliesen kommen hauptsächlich aus Italien und Spanien nach Deutschland. Wenn ich den Kohnstein sehe, sehe ich die pflichtbewussten Betriebe. Egal, wer dort abgebaut hat. Uns, der Bevölkerung hat man diese Ruine aufs Auge gedrückt. Nicht anders wird es demnächst mit den Tagebauen in Sachsen und anderswo gehen. In Nachterstaedt hat man dieser Tage das 10 jährige Jubiläum mit dem Hangabsturz begangen. Nichts hat sich dort verändert. Ach ja, noch wachsen Kartoffeln und Getreide nach und hinterlassen keine Baugrube und Gefahrenzonen. Man kann sich auch die Gier nach dem Profit schön reden bzw. schreiben. Schreiben Sie doch einfach mal, wie sieht es nach dem Gipsabbau aus. Und auch interessant ist zu wissen, was wird, wenn Sie das gleiche Schicksal ereilt, wie den letzten Betrieb am Kohnstein? Denn wo kein Geld mehr ist, ist auch keines mehr zu holen.
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