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Do, 11:39 Uhr
27.06.2019
Neue Geschäftsordnung kann nur der Anfang sein

Ausschüsse sollen öffentlich tagen

Am gestrigen Mittwoch konstituierte sich der neue Kreistag und beschloss dabei auch eine neue Geschäftsordnung. Die Entscheidungen zu einer möglichen Öffnung der Ausschusssitzungen sei dabei nur ein erster Schritt gewesen, meint die Linke...

"Wir haben mit unserem Antrag zur Öffentlichkeit der Ausschüsse diese Thematik auch in die Verhandlung mit den verschiedenen Fraktionen gebracht", erklärt Heike Umbach, Fraktionsvorsitzende der Linken im Nordhäuser Kreistag.

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"Die neue Geschäftsordnung sieht nun auch die Möglichkeit vor, dass auch die vorberatenden Ausschüsse öffentliche Anhörungen durchführen können - das ist zumindest schon einmal ein Teilerfolg", so Umbach weiter. "Dennoch bleibt das für uns nur der Anfang. Diese Regelung kann nur ein erster Schritt sein, um die Transparenz der kommunalen Politik auch weiter zu steigern. Die Bürgerinnen und Bürger müssen verstehen können, warum Entscheidungen gefällt oder Empfehlungen gegeben werden. Das wird erschwert, wenn wichtige Diskussionsprozesse hinter verschlossenen Türen stattfinden", ergänzt Tim Rosenstock, ebenfalls Mitglied der linken Kreistagsfraktion.

"Wir wollen die derzeit ausschließlich vorberatenden Ausschüsse genauso öffentlich haben wie es etwa der Jugendhilfeausschuss ist und dafür werden wir eintreten. Auch wenn das bedeutet, dass wir auch dafür wieder drei oder mehr Jahre streiten müssen", meint Rosenstock abschließend.
Die Linke Kreisverband Nordhausen
Autor: red

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Kommentare
Eckenblitz
27.06.2019, 12:39 Uhr
Ja die LINKEN
Springen die LINKEN jetzt auf den Zug der AfD auf und verlangen plötzlich Transparenz. Verlangt haben die LINKEN schon des öfteren etwas, aber bisher war das immer nur Augenwischerei, meine ich. Wie oft wollten sie vom Landrat die konkreten Arbeitslosenzahlen, bekommen haben sie diese nie. Nur um mal ein Beispiel zu nennen. Also liebe LINKE ich kann nur hoffen, dass sie es diesmal wirklich Ernst meinen, oder bleibt es wieder nur bei den populistischen Sprüchen?
Crimderöder
27.06.2019, 13:50 Uhr
Alles eine Frage der Zeit
Laut eigenem Bekunden hat die Linke die Ausschuss-Transparenz schön länger in ihrem Wahlprogramm und mokiert sich darüber, dass jetzt die AfD eben diese auch öffentlich-medial einfordert. Die SED-PDS-WASG.Linkspartei-Die Linke sitzt seit Jahren mit unterschiedlichen Parteinamen und in ausreichender Stärke in Stadtrat und Kreistag. Wieso wurde das Thema nicht schon vorher in aller Öffentlichkeit eingefordert? - Es kann sein, dass sie dies einmal tat, doch hängen geblieben ist davon nichts.

Nun kommt der Bitterbösfeind AfD und besetzt Themen. Würden einzelne verbohrte Vertreter der Linken ihre Scheuklappen ablegen und nicht alles torpedieren, was aus dem blauen Lager kommt, wäre hier eine Zusammenarbeit sicher möglich. Die AfD würde einen solchen Transparenz-Antrag sicher unterstützen - anders herum sieht es aus Gründen der Ideologie duster aus.
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