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Di, 07:12 Uhr
28.05.2019
Wahl 2019

Nordhäuser AfD: Neue Sachlichkeit

„Wir nehmen das gute Wahlergebnis mit Demut, Dankbarkeit und Entschlossenheit entgegen und freuen uns, den Wählerauftrag in Kreistag und Stadtrat in politische Arbeit mit Qualität umzusetzen. Unser Motto ‚Neue Sachlichkeit‘ bleibt dabei der Handlungsauftrag“, sagte Nordhausens AfD-Regionalverbandschef Jörg Prophet mit Blick auf die Ergebnisse der Kommunalwahl...


Mit den anderen politischen Kräften in den Gremien gebe es zu 70 Prozent Übereinstimmung in Sachfragen. „Straßen, Kindergärten, Kultureinrichtungen oder Sportplätze sind nicht in Parteifarben angepinselt. Sie müssen da sein, funktionieren und in einem ordentlichen Zustand sein. Da gibt es für Ideologie und Parteiengezänk keinen Platz“, so Prophet.

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„Doch es bleiben 30 Prozent, die für uns entscheidend sind: Ist es im Sinne der Bürger, dieses oder jenes Großprojekt anzupacken? Wurden die Menschen zuvor ausreichend und ernsthaft angehört? Ist die zukünftige Finanzierung auch gesichert, so dass es am Ende nicht zu Lasten der Allgemeinheit und der Folgegenerationen geht? Das heißt: Wenn ein ‚Nein‘ im Stadtrat nötig ist, dann wird es dieses mit uns geben. Auch, wenn wir uns so dem Mainstream entgegenstellen.“, so Prophet.

Dies wiederum setze eines voraus: „Den Nordhäuserinnen und Nordhäusern muss konsequent das Angebot der Transparenz gemacht werden. Nur Transparenz und Information, und zwar frühzeitig, schafft Vertrauen, macht aus dem Bürger einen mündigen Bürger. Derzeit ist in Verwaltung und Stadtrat eher das Gegenteil der Fall.“

Deshalb würden die AfD-Fraktionen ein System der regelmäßigen Information aufbauen. „Wir denken konkret über öffentliche Fraktionssitzungen nach, um die Bürger sowie Vereine und Verbände über die anstehenden Entscheidungen im Stadtrat bereits zu Beginn des Prozesses zu informieren und ihnen zugleich unseren Standpunkt mitzuteilen. Wir setzen dabei auf Regelmäßigkeit und allergrößte Offenheit – im Rahmen der Thüringer Kommunalordnung“, sagt Jörg Prophet abschließend.

Zu Beginn der Kommunalarbeit werde aber der Antrag auf einen ‚Kassensturz‘ stehen. „Wir wollen wissen, wo Stadt und Landkreis finanziell wirklich stehen, wollen die Finanzierungspläne für die Großprojekte erfragen sowie für die Finanzstrategie für die kommenden fünf Jahre. Und dies sehr detailliert. Dies schließt die kommunalen Unternehmen ein. Geld ist nicht alles – aber ohne Geld ist alles nichts. Dies sind wir dem Steuerzahler schuldig, was die Unternehmen einbezieht. Denn wir haben nicht vergessen, dass wir eine moderate Steuersenkung versprochen haben sowie darauf zu achten haben, dass Fahrpreise, Eintrittsgelder für Schwimmbäder, Gebühren und Beiträge nicht mehr dem jahrzehntelangen Steigerungsautomatismus anheimfallen. Dies ist auch eine Frage der sozialen Verträglichkeit. Wie übrigens auch die hohe Dringlichkeit, ein funktionsfähiges Sicherheitskonzept für die Stadt zu erstellen.“
Autor: red

Kommentare
Eckenblitz
28.05.2019, 13.04 Uhr
Liebe AfD
Sie haben sich sehr viel vorgenommen. Nehmen sie nur einmal das Problem mit der Transparenz. Ist es nicht so, dass sich die verfilzte Gruppe rund ums Rathaus, Gesetze geschaffen hat, die es sehr schwer machen Transparenz zu sein?

Mit den Hinweis auf den Sogenannten „Datenschutz“ ist es möglich, so gut wie alles zu Verbieten, oder nicht? Aber allein der Versuch ist es WERT.
Mister X
28.05.2019, 13.39 Uhr
Yuotuber sollen Regel bekommen.
Nach den Willen von Annegret Kramp – Karrenbauer sollen Yuotubern Regeln auferlegt werden. Für mich heißt das, man darf in Wahlkampfzeiten nicht die Wahrheit sagen: So wie es die Politik tut? A.K.K. Nennt das „Meinungsmache“. Wenn dem so ist, dürften die Politiker/Innen auch keinen Wahlkampf machen, denn Welcher Politiker oder Politikerin sagt vor der Wahl wirklich die Wahrheit? Also liebe Politiker/Innen fangt bei euch an und dann sehen wir weiter.
Trüffelschokolade
28.05.2019, 17.20 Uhr
Transparenz
Ich freue mich, dass die AfD Transparenz und Sachlichkeit als Leitthemen nehmen will.

Hierzu aber die Frage wie ernstgemeint das eigentlich ist?
Beispielsweise fällt ja auf, dass die AfD weder mit Transparenz noch Sachlichkeit punktet.
Das sowohl auf Bundesebene als auch in Bezug auf die lokale Ebene.

Wie transparent ist die AfD bspw. in Bezug auf die mögliche illegale Parteispenden/Unregelmäßigkeiten in der Finanzierung von Veranstaltungen, die gerade von der Bundestagsverwaltung bei der AfD in Nordthüringen geprüft wird?
Wie kommen Transparenz und die zahlreichen Verfahren zu illegaler Parteifinanzierung der AfD zustande, bei denen dann noch weiter mit offensichtlich gefälschten Spenderlisten gearbeitet wurde und was jetzt schon in sechsstelligen Strafen mündete?
Wie steht es um Pressefreiheit und Transparenz, wenn mittlerweile Journalist_innen gerne von Parteiveranstaltungen/Parteitagen ausgeschlossen werden?
Wie steht es um Transparenz hinsichtlich der zahlreichen Verknüpfungen zum Rechtsextremismus der Partei? Gute Beispiele sind hier ja zum Beispiel die Landesvorsitzenden von Thüringen und Brandenburg, aber auch die zahlreichen Mitarbeiter von Fraktionen und Abgeordneten, die mit einer erschreckenden Regelmäßigkeit aus rechtsextremen Kreisen stammen.


Beispiel Sachlichkeit:
Keine Partei fällt so häufig durch Fake News auf wie die AfD. Bekanntes Beispiel z.B. der nicht existierende Maxim-Gorki-Park in Sachsen, bei dem es laut AfD eine Vergewaltigung gegeben hätte; leider gibt es diesen Park gar nicht. Oder die Internetseite der AfD zu (vermeintlichen) Messerstechereien durch Migranten, bei denen sich in fast 90% der Fälle herausstellte, dass die Angaben gar nicht stimmten. Oder die gefälschten Zitate,
mit denen Wahlkampf gemacht wird und die in einer Regelmäßigkeit anderen Politikern zugeschrieben werden, aber gar nie gefallen sind?
Oder man denke in Bezug auf Thüringen an Stephan Brandner, der wie kaum ein anderer aufgrund von Unsachlichkeit Ordnungsrufe kassiert(e) und darauf auch noch stolz war.
Aber auch die Nordhäuser AfD fällt nicht unbedingt durch Sachlichkeit auf. Das inhaltlich zum Teil sogar widersprüchliche "Programm" zur Kommunalwahl in Nordhausen ist da doch ein gutes Beispiel: Da werden dann inhaltsleere, ideologische Kampfbegriffe wie "Frühsexualisierung" benutzt, es fallen Begriffe wie "Klimawandelhysterie" (oder so etwas ähnliches, den genauen Wortlaut habe ich nicht im Kopf), es werden implizit Bilder des kriminellen, schmarotzenden Ausländers aufgebaut, etc. pp.

Mit anderen Worten: Will die AfD nicht mehr AfD sein, oder wie will sie diese Schlagworte mit Leben füllen?

Es wäre zumindest zu begrüßen, wenn die AfD hier einen Wandel durchmacht. Vielleicht kann es ja auf kleiner Ebene anfangen und die Partei im Prinzip eine Häutung durchmachen?
Andreas Dittmar
28.05.2019, 18.48 Uhr
Es ist sehr ernst gemeint @Trüffelschokolade
Nun Herr/Frau ? Trüffelschokolade sie fordern Transparenz ein. Das ist richtig. Nur so funktioniert Politik. Ihre Forderung nach einem Umbau, einer Erneuerung, einer Häutung der AfD wäre mit Sicherheit eine Beschäftigung mit uns selbst. Das ist natürlich nicht im Sinne des Bürgers und speziell dafür haben wir auch kein Mandat bekommen. Das sind dann eher Themen, welche wir auf unseren Parteitagen besprechen. Wir wollen unsere ganze Kraft und Aufmerksamkeit den Menschen hier in der Region widmen. Das hat der Jörg schon im Beitrag angesprochen.

Was Zitat: "illegale Parteispenden/Unregelmäßigkeiten in der Finanzierung von Veranstaltungen, die gerade von der Bundestagsverwaltung bei der AfD in Nordthüringen geprüft wird?" betrifft, kann ich ihnen versichern, dass unsere Stammtische, Bürgerstammtische, Infostände die Veranstaltung auf dem Rathausplatz (ausgenommen die Reinigung der Stele, das war nicht unsere Baustelle) und die Abschlußparty in der Friedenseiche NICHT aus dem Ausland finanziert wurden.

Was das Programm betrifft, ich finde es sehr gut aber wenn sie ein besseres Programm haben, steht es ihnen jederzeit offen, sich Unterstützer zu suchen, in ein Parlament einzuziehen und ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Sie haben bestimmt gute Ideen oder ? Was Herrn Brandner betrifft, da verweise ich direkt an Herrn Brandner. Auf der Seite des Deutschen Bundestages findet man seine Kontaktdaten. Er ist über Facebook, Twitter und per Mail erreichbar.

Zu Übergriffen, wie Messerstechereien, Vergewaltigungen, Brandanschläge, Rassismus, Antisemitismus habe ich einen festen Standpunkt: Jede einzelne Tat ist ein Verbrechen und auch so zu behandeln. Ich kenne niemanden im Regionalverband, der das anders sieht.
P. Kortschagin
28.05.2019, 20.57 Uhr
Ein fortschrittliches Programm? Hat nur Meine Lieblings Partei Deutschlands!
@Andreas Dittmar

Zu Übergriffen, wie Messerstechereien, Vergewaltigungen, Brandanschläge, Rassismus, Antisemitismus habe ich einen festen Standpunkt: Jede einzelne Tat ist ein Verbrechen und auch so zu behandeln. Ich kenne niemanden im Regionalverband, der das anders sieht.

Und wieso sind Sie dann AFD- Mitglied?
Sogar das sogenannte Rentenkonzept des "Volksanwalts" Herr Pohl strotzt nur so vor Rassismus. Von wegen Rentenniveau von 50% + X vom letzten Netto nur für Personen die seit 35 Jahren einen Deutschen Pass haben. Während dessen Ihr Parteivorsitzender beim letzten Parteitag ein "entlassen der Pflichtversicherten in die Freiheit" (sinngemäß) fordert, was die Beseitigung der gesetzlichen Rente bedeutet!

Und das sind nur zwei kleine Beispiele dafür dass die AFD programmatisch sehr wohl rassistisch ist und definitiv nicht "die Partei des kleinen Mannes"! Soll ich weiter aufzählen? Und darüber kann auch ihr scheinbar seriöses Getue nicht hinweg täuschen. Vielleicht sollte man auch mal den demagogischen Unsinn den der "blaue Mut" verbreitet, genauer unter die Lupe nehmen.

Sonst kann ich Trüffelschokolade nur beipflichten.
Andreas Dittmar
28.05.2019, 22.59 Uhr
Ich sehe da keinen Widerspruch
Sie sollten bei dem Rentenkonzept nicht einzelne Aussagen aus dem Zusammenhang reißen. @P.Kortschagin. Ich war bei einer Vorstellung mit dabei und habe auch eine Broschüre vom Entwurf, wo das detailliert erklärt ist. Dieses Rentenkonzept ist ein Bundesthema, welches aktuell noch in Arbeit ist. Aber auch dazu mein Standpunkt. Nur wer in ein Sozialsystem einzahlt, hat auch Anspruch auf Gelder daraus. Eine Privatisierung dieser Gelder und das Verzocken auf dem freien Markt ist genau so sinnfrei wie die Finanzierung unkontrollierter Masseneinwanderung. Das hat nichts mit Rassisimus zu tun sondern mit gesundem Menschenverstand. Weiterhin ermöglicht das Konzept zusätzlich eine private Vorsorge. Das setzt vorraus, dass mehr Netto vom Brutto für diesen Posten übrig bleibt. Das hat rein gar nichts mit der Abschaffung der gesetzlichen Rente zu tun.
Das Rentenkonzept der MLPD hat auf 2 DinA4 Seiten Platz und knüpft auch an Mao Tse Tung an "als China noch sozialistisch war" heisst es dort. Sie wollen das nicht wirklich vergleichen oder ? Auch die Witwe Mao's fuhr einige Jahre wegen Korruption ein.
Da fällt mir gerade noch ein: Bei der letzten Diskusion hatte ich nach dem Aktenzeichen des sensationellen Beschlusses vom EUGH gefragt. Hier nochmal der NNZ-Link: https://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=255641 Bei Janowiec and Others v. Russia finde ich nichts, was zu ihrer Schlussfolgerung passt.
Sinz2000
28.05.2019, 23.14 Uhr
Jo, wie immer Rassisten und Nazis
Wie immer die Rassismuskeule, wie immer der Nazi Hammer. Nennen sie mir ein Land dieser Welt, indem sie als Flüchtling, Einwanderer oder Asylsuchender vom ersten Tag an Sozial- Familienversichert sind und vollen Anspruch auf die Rentenbezüge haben. Natürlich ist es Gerecht, wenn ein Staat als ersten an seine Staatsbürger denkt, die, die hier gearbeitet haben und sich zum deutschen Staat mit seinem Grundgesetz bekannt haben. Wenn nicht, ich würde sofort nach Griechenland auswandern, als Staatsangestellter bekäme ich sofort 100% Rentenbezüge des letzten Gehalts ab dem 50. Lebensjahr. Aber es zieht nicht mehr eure Nazikeule, wie ich einst sagte, es kommt der Tag sagen Ärzte, Rechtsanwälte und jeder andere, egal, dann bin ich Nazi, aber es muss sich was ändern. Sich hinzustellen, und wie in anderem Beitrag zu behaupten, die Gebildeten aus dem Osten sind in den Westen gegangen, nur die Einfachgleisigen sind im Osten geblieben und wählen deshalb AFD, das grenzt an Menschenverachtung. Wenn Bildung das Maß der Dinge sein soll, na viel Spass bei GRÜN, eine Frau Roth dürfte nicht mal Bürgermeister werden, auf Grund ihres nicht vorhandenen Bildungsabschlusses, aber für die deutsche Regierung reicht es. Letzten war mir auch wieder einer vor, Nazi zu sein, wegen der Äußerung, ein Volk steht auf. Auf meine Anmerkungen zu blockierten Kreuzungen durch Linksfaschisten in Bremen, zu Drogenfreihandelszonen in Berlin, zu geforderter Legalisierung sexueller Handlungen an Kinder durch die Grünen, zu der Aussage, dass deutsche Kinder an Schulen und Tageseinrichtungen in der Minderheit sind und sich fremdländischen Kulturen anpassen sollen, da wurde nicht eingegangen. Nein, die Aussage ein Volk steht auf, dass ist Nazideutschland. Also ich sage, aus der Aussage ein Volk steht auf, leitet sich de Begriff Volksaufstand ab, also waren in Ungarn, Polen, der CSSR und auch Deutschland nur Nazis auf der Straße, als gegen ein Kommunistisches Unrechtssystem gekämpft wurde. Das hört sich sehr nach Politpropaganda alias Herrn Schnitzler an. Soll ich ihnen sagen was ihnen Angst macht, das heute Leute AFD wählen, die es selbst vor 4 Jahren für unmöglich hielten, AFD zu wählen. Die aber heute sagen, es muss sich was ändern und warten wir mal ab, was passiert, denn bisher, wurde alles von der AFD blockiert, verunglimpft und verleugnet.
Flitzpiepe
29.05.2019, 10.07 Uhr
Erschreckende Parallelen
Ich habe gerade mal den Wikipedia Artikel der NSDAP überflogen.

Dabei habe ich erschreckende Parallelen zur aktuellen AfD gefunden. OK, die Umbenennung der AfD zur NSAfD wurde bisher ausgelassen. Das wäre sicher zur Zeit noch unpassend. Aber so ähnlich war sicher die Übernahme von Luckes AfD zu Höckes AfD. Nur halt mit gleichem Namen.
Im Vergleich ist die AfD zeitlich im Moment da, wo die NSDAP nach den Reichstagtagswahlen 1930 war. Also zweitstärkste Kraft. Demnach sollten demnächst die ersten Koalitionen anstehen. Die erste Koalitionsregierung war damals übrigens in Thüringen. Na da wollen wir doch mal schauen, was im Herbst hier bei uns passiert. Oder ist es doch eher in Sachsen. Sieht jedenfalls danach aus. 1929 bei den Landtagswahlen hatte die NSDAP in Sachsen ihren ersten nennenswerten Erfolg.
Bei den gewählten Themen sieht es ähnlich aus. Damals Versailler Vertrag, heute die EU. Damals die Juden, heute der Islam. Usw. Der pure Populismus. Jeder gesellschaftlichen Gruppe sollten die Wünsche erfüllt werden.
Ganz ehrlich - ich bin erschrocken.
Crimderöder
29.05.2019, 10.58 Uhr
Erschreckender Vergleich
@Flitzpiepe. Ganz ehrlich - ich bin erschrocken! Der Vergleich mit der NSDAP ist nicht nur historisch-politisch dumm, sondern auch am Ende den Holocaust verharmlosend. Ich habe es schon an anderer Stelle geschrieben: der Vergleich mit dem Nationalsozialismus, mit seinem immanenten Lebensraumprogramm, dem Antisemitismus, Ein-Parteien-System usw. ist völlig haltlos. Dem Konservativen oder Reaktionären ist das Wesen einer Ideologie völlig fremd.

Sie wollen ernsthaft die AfD in eine Linie mit der Judenvernichtung bringen? Die Diskussion endet, wenn man den fundamentalen Unterschied zwischen einer demokratischen Rechtspartei und einer mordenden national-sozialistischen Bewegung bewußt aufhebt.

Auch sind die politischen Verhältnisse zur Weimarer Republik völlig anders. Die AfD ist mit den Themen Euro, Migration, Energie, Klima, Europa groß geworden. Es gibt keine Massenarbeitslosigkeit und Verelendung. Sie will nicht den Versailler Vertrag aufheben oder Großdeutschland schaffen. Sie fordert nichts weiter, als die Demokratische Rechtsordnung unseres Staates und vor allem seine Verfassungsidentität, die das dt. Volk als unverhandelbaren Souverän vorsieht, zu verteidigen.
Flitzpiepe
29.05.2019, 12.15 Uhr
Solange die AfD
Personen mit NSDAP Gedankengut (wie u.a. Höcke) in seinen Reihen hat, muss man den Vergleich einfach so ziehen. Es geht nicht anders!

Diese Partei ist ein Wolf im Schafspelz!
Genau wie damals die NSDAP. Diese war bis zu dem Punkt der Machtübernahme quasi harmlos und hat genau ähnliche Parolen verwendet wie jetzt. Und nach 1933 ging es in eine Diktatur über mit allen Konsequenzen.

Wenn sich die AfD nicht von diesen Rechten säubert, wird es analaog zur NSDAP so ähnlich weiter gehen.
Da ist es egal wie oft die AfD Mitläufer das Gegenteil beteuern.
tannhäuser
29.05.2019, 12.44 Uhr
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
Andreas Dittmar
29.05.2019, 12.59 Uhr
Jetzt wird es unsachlich @Flitzpiepe
Björn Höcke NSDAP-Gedankengut vorzuwerfen finde ich erbärmlich.
Dann lese ich in ihrem Kommentar den Begriff Säuberung. Der steht im Haushalt für Dreck entfernen. Die Verwendung in der Politik jedoch steht für Menschenverachtung. Trotzdem findet man ihn in linken und auch rechten Diktaturen wieder, zB. bei Hitler der Holocaust, bei Stalin, dem SED-Regime steht er für den Umgang mit politisch Andersdenkenden und ein weiteres schlimmes Beispiel der Neuzeit ist Pol Pot. Der hat auf seinem Weg zur klassenlosen Gesellschaft sogar versucht, sein Volk "zu säubern".
Wenn sie also unter dem Deckmantel der Anonymität mit solchen Forderungen daher kommen, brauchen Sie nicht den Dialog zu suchen. Da schließe ich mich @Crimderöder an und bin aus der Diskusion raus.
Bleistift und Lineal
29.05.2019, 14.18 Uhr
Ich bin erst gestern über einen Beitrag vom 1.9.2018 gestolpert...
...in dem ein AfD'ler in einem Kommentar hier in der nnz schon vorauschauend erwähnte, dass es Zeit wird, die AfD an die Macht zu wählen. Denn: zur Wendezeit sind auch mehrere Hundert Leute zusammen zu einem Bürgermeister nach hause und haben ihn "aus dem Haus geholt."
Das habe ich mir damals als warnendes Beispiel für politische Agitation von AfD-Anhängern kopiert.

Und ihr wundert euch, dass man Angst hat, die Afd könnte später mal NSDAP-Methoden anwenden?
Ich sage, wenn man der AfD nicht entschlossen entgegentritt und immer wieder einen Spiegel vor hält, könnte sie nicht nur, nein, sie wird. Ihre Anhänger und ihre Führer gleichermaßen kündigen es ja bereits unverhohlen an.
Leser 3421
29.05.2019, 15.59 Uhr
Mensch, Ronald
langsam nervt's hier aber. Du wirst doch jetzt nicht noch ob der Wahlergebnisse zum besorgten Bürger... Oder etwa doch? Dann tritt mal weiterhin entschlossen dagegen. Arme und Beine, eine rotierende Scheibe. Wie beschränkt ist denn der Horizont, wenn man den ganzen Tag nur noch Nazis sieht?
Psychoanalytiker
29.05.2019, 18.45 Uhr
Lieber Janko ...
... ich möchte zuerst erinnern: Ich bin politisch "Links" und ganz und gar nicht Freund der AfD. Dennoch bin ich der Meinung, dass dieses Land derzeit die AfD braucht. Sie ist die einzige Partei, die die Möglichkeit hat, wirkliche Opposition zu sein. Alle anderen Parteien bilden eine Art der Nationalen Front und wenn sie könnten, würden sie auch noch miteinander kuscheln.

Ich habe keine Angst, dass die AfD in die Fußstapfen einer NSDAP schlüpft. Sicher gibt es dort einige Chaoten, aber so lange das Bundesverfassungsgericht nichts anderes feststellt, ist und bleibt die AfD eine demokratische Partei, und das sollte man nicht nur akzeptieren, sondern auch mal begreifen. Daher sind Anfeindungen sehr dumm, denn sie machen die AfD noch viel stärker.

Auch dass Menschen jüdischen Glaubens Mitglied der AfD wurden, war so manchem Journalisten nur einen "Einzeiler" wert, es passte nicht ins Bild, das man bezüglich der AfD malt. Juden Mitglieder der AfD, ist doch komisch, oder nicht? Denken Sie mal darüber nach, warum das so ist, Sie könnten darauf kommen ...
Bleistift und Lineal
29.05.2019, 19.07 Uhr
@psychoanalytiker
Das ist das Schöne: zu jedem Beispiel gibt's immer auch ein Gegenbeispiel.

Eine Freundin von mir wurde ob ihres offen ausgelebten jüdischen Glaubens von einem bekennendem AfD-Wähler als "von unreinem Blut" beschimpft.
Als sie mir das erzählte, lachte ich unwillkürlich, weil ich nicht glauben konnte, dass der Terminus "unreines Blut" im 21. Jahrhundert überhaupt noch verwendet wird, und außerdem klingt es arg nach Harry Potter: "Schlammblut", "unreines/unwertes Blut".
Dann wurde mir schlagartig klar, dass das überhaupt nicht lustig ist.

AfD-ler mit Juden- und Ausländerhass, das ist nicht komisch, oder? Denken Sie mal darüber nach, warum das so ist, Sie könnten darauf kommen ...
Tor666
29.05.2019, 19.31 Uhr
Flitzpiepe & Janko,
momentan führen sich doch in Wirklichkeit andere Truppen so auf, wie Ihr der AFD vorwerft. Das beginnt bei der täglich akzeptierten Gewalt der Antifa und hört nicht damit auf, dass Stasi Kahane mit Unterstützung der Familienministerin Giffey schon Unruhe stiften möchte, wenn Mädchen im Kindergarten mit Zöpfen aufkreuzen. Janko, lies mal die unverhohlenen Gewaltaufrufe auf Indymedia und ähnlichen Seiten. Was dort die Linken alles ankündigen.

Dass man mit dem politischen Islam durchaus vorsichtig sein muss, was gibt es daran zu zweifeln? Wozu gibt bspw. Saudi-Arabien Milliarden Dollar für Propaganda aus, wenn da nichts dran ist? Ein sehr komplexes Thema, aber unsere Kinder und Enkel werden sich bedanken, wenn sie das dann ausbaden müssen.

Es ist doch überhaupt nicht nachvollziehbar, warum einer Partei für eigentlich normale Dinge die NS Zeit angedichtet wird, als wären alle nur Schurken und auf der anderen Seite so getan wird, als kämen in unser Land nur Engel mit guten Absichten. Eine Asylpolitik, wie sie von anderen Ländern wie Kanada praktiziert wird, kann kaum rassistisch sein.

Auch ist sehr fraglich, ob diverse Politiker anderer Parteien mit ihren ausbildungstechnisch gesehen eher "schwachen" Lebensläufen die besseren Problemlöser sind. Statt Probleme zu lösen schaffen sie weitere, machen alles unnötig kompliziert. Um sich dann in ach so „demokratischer“ Dauerschleife verzweifelt zu winden.
tannhäuser
29.05.2019, 19.36 Uhr
Es ist vorbei!
Das Thema "Neue Kristallnacht durch AfD-Anhänger" nimmt niemand mehr ernst! Weil das nicht passieren wird.

Das sind hier die letzten Zuckungen derjenigen, die nicht zugeben können, dass sie den in Deutschland neuen, aber historisch alten muslimischen Antisemitismus massenhaft importiert haben.
Bleistift und Lineal
29.05.2019, 20.42 Uhr
@tannhäuser
Bitte mal auf MEIN Beispiel eingehen.

Wie erklären SIE meiner JÜDISCHEN Freundin, dass sie vor der AfD keine Angst haben muss, sondern dass die alle nur ihr bestes wollen?

Bitte nicht darüber hinwegwischen, ich habe diese Anekdote bewusst erzählt, also kommen Sie mir und ihr nicht mit "ist doch alles gar nicht so.
Doch, ist es.
Andreas Dittmar
29.05.2019, 21.33 Uhr
Hallo Janko
Jeder der auf einem Wahlzettel seine Kreuze macht ist mündig und für sein Handeln persönlich verantwortlich. Um einen AfD-Wähler als solchen zu erkennen, haben sie nur sehr wenig Zeit. Sie müssten ihn zwischen der Wahlkabine und der Wahlurne abpassen und versuchen den Wahlzettel einzusehen. Wennes die im Raum anwesenden Wahlhelfer mitbekommen, ist die Stimme ungültig, da das Wahlgeheimnis aufgehoben wurde. @Janko, das ist nicht wirklich ihr Niveau.

Gern lade ich Sie und ihre Freundin zu einem Treffen ein und würde mich nicht nur freuen, ihre Fragen zu beantworten, sondern sie auch mal persönlich kennen zu lernen.

Meine Mailadresse bzw. Telefonnummer bekommen sie entweder bei der NNZ-Redaktion oder auch über unseren AfD-Regionalverband.
tannhäuser
29.05.2019, 23.11 Uhr
Ehrlich janko?
Soll ich jetzt den Schnittbogen aus der Vier-Buchstaben-Zeitung basteln und auf den Kopf setzen, um Ihrer jüdischen Freundin gegenüberzutreten?

Das mache ich gerne, wenn Sie im Gegenzug zugeben, dass es es importierten muslimischen Antisemetismus gibt.
Psychoanalytiker
30.05.2019, 10.03 Uhr
Nochmal @Janko - Verständnisproblem ...
... Ich will in KEINSTER Weise Ihre Erfahrung negieren, wenn es so war, ist es erbärmlich! Dennoch habe ich da ein Verständnisproblem. Woher wissen Sie, dass der Mann AfD-Wähler und nicht (z.B.) NDP oder gar CDU-Wähler ist. Hat er es Ihnen gesagt oder kennen Sie ihn als AfD-ler?

Gestatten Sie mir auch die Frage, woran man eine jüdische Frau erkennt. Außer an Kleidung (Pfarrer, Priester, Nonnen ... Kreuz, Kopftuch, Kippa u.s.w.) würde zumindest ich niemals die Religion eines Menschen erkennen. Selbst das Tragen eines "Kreuz" habe ich schon als "Modeschmuck" ohne religiösen Hintergrund erlebt. Und wenn jemand ein religiöses Gebäude betritt oder verlässt, sagt das auch nichts über die tatsächlich gelebte Religion aus.

Bitte verstehen Sie diesen Kommentar nicht als Gegenargumentation zu Ihrer Darstellung!!! Ich glaube Ihnen gerne, kann Ihre Aussage dennoch (noch) nicht nachvollziehen und möchte es ganz einfach verstehen.
Bleistift und Lineal
30.05.2019, 14.58 Uhr
Konkretisierung der unschönen Anekdote
A.Dittmar:
„Um einen AfD-Wähler als solchen zu erkennen…“
Wenn mir jemand sagt, „natürlich wähle ich AfD, die einzigen, die hier aufräumen“ (sinngemäß), muss ich nicht mit ihm in die Wahlkabine, um zu schauen, ob er nicht etwa doch die deutsche Tierschutzpartei ankreuzt oder die Grauen Panther. Warum sollte es „unter meinem Niveau“ sein, jemandem auf’s Wort zu glauben? Ich glaube auch jedem, der sagt, "ich wähle Grün" oder "ich wähle gar nicht".

Tannhäuser:
„Schnittbogen aus der Vier-Buchstaben-Zeitung“ – da ich die angesprochene Zeitung nicht konsumiere, weiß ich nicht, was mit dieser Anspielung anfangen, kann also nicht adäquat antworten. Aber "gegenübertreten" können Sie ihr natürlich, sie vergiftet weder Brunnen noch verkauft sie Kinder an den Teufel.
„wenn Sie im Gegenzug zugeben, dass es importierten muslimischen Antisemetismus gibt“ – das muss ich nicht „zugeben“, das ist leider einfach objektiv tatsächlich so. Nicht ganz schlau werde ich allerdings, was Sie mit dieser Aufforderung bezwecken? Erwidern Sie nun: „Na, sehen Sie, was die Moslems können, kann die AfD erst recht"…?

Psychoanalytiker:
„die Frage, woran man eine jüdische Frau erkennt…“
War’ne ganz normale Gesprächssituation: „ich esse kein Schweinefleisch“ – „Vegetarierin?“ – „Nee, Jüdin“. Voyerismus dahingehend befriedigt? Warum sollte sie das nicht sagen dürfen? Also, sie trug keinen gelben Stern, oder so.
Franz Tabak
30.05.2019, 15.26 Uhr
Siegfried Werner, AfD und die Transparenz
Es gab doch schonmal eine Partei, die "Transparenz" forderte. Niemand konnte damals erklären, was denn unter politischer "Transparenz" zu verstehen sei. Jetzt bin ich auf die Antwortder AfD gespannt und wie sie dieses Unterfangen bewerkstelligen möchte.

BtW: Die von mir anfangs genannte Partei waren die Freibeuter, die Piraten oder wie die hießen. Gibt es die in Nordhausen und Deutschland überhaupt noch? Falls ja, welche Rolle spielen Sie noch in der Politik? Oder hat sich diese Partei schon selber den Exit gegeben?
tannhäuser
30.05.2019, 15.31 Uhr
Vergifteter Brunnen?
Ich bitte Sie @ janko! Habe ich mich hier jemals judenfeindlich geäussert oder aus der Bibel oder "Mein Kampf" zitiert?

Sie haben es selbst auf den Punkt gebracht, was Antisemetismus betrifft. Eine Glatze kann Nazi sein oder Resultat der Chemotherapie. Missverständliche Äusserlichkeiten.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Freundin alles Gute!
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Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
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