So, 23:59 Uhr
26.05.2019
Wahlergebnisse im Live-Ticker
Es wird ausgezählt
Die letzten Wähler haben ihre Stimme abgegeben, die Wahllokale sind geschlossen nun geht es ans auszählen. Die nnz verfolgt die Wahlergebnisse im Live-Ticker...
00.09 Uhr
Damit verabschieden wir uns aus der Live-Berichterstattung.
00.08 Uhr
Für den Kreistag wurden bisher 75 von 117 Bezirken ausgezählt.
00.06 Uhr
Die letzten Aktualisierungen für heute:
Im Stadtrat stellt sich die Situation bei 38 von 42 ausgezählten Bezirken wie folgt dar:
23.14 Uhr
Die SPD liegt laut aktuellem Stand bei einem Stimmenanteil von 17%, was sechs Sitze im Stadtrat bedeuten würde. Georg Müller hat die Hoffnung das es für SPD noch ein wenig Aufwärts geht. "Eine Partei mehr, das merkt man und das bisherige Ergebnis ist für eine Stadt, die einmal stark SPD geprägt war, schon schockierend. ich denke aber das wir mit den anderen auf Augenhöhe werden arbeiten können. Die Wahlprogramm waren in Teilen nahezu identisch, man wird jetzt sehen müssen wie die Prioritäten gesetzt werden. Am Ende geht es nicht um Personen."
23.03 Uhr
Nach aktuellem Stand wäre die Linke zweitstärkste Kraft im Stadtrat. "Wenn alles so bleibt wie bisher dann hätten wir die acht Plätze, die wir momentan haben, gehalten. Damit kann man arbeiten und hat Gestaltungsspielraum.", sagt der Kreisvorsitzende Alexander Scharff. Angesichts eines Wahlantritts der AfD und der größeren Anzahl an Kandidaten insgesamt sei das ein Erfolg für die Linken. "Natürlich wäre es schön wenn es mehr wären, aber mit Blick auf die kommunalen Ergebnisse insgesamt ist das doch beachtenswert". Im Stadtrat werde man zunächst sehen müssen wie die Zusammensetzung aussehen wird, er hoffe das man demokratische Mehrheiten finden werde, die nicht "rechtsaußen" sind, sagt Scharff. Die Linke werde sich in jedem Fall in den Fragen zum sozialen Wohnungsbau, dem ÖPNV und der Anpassung der KDU-Richtlinien stark machen.
22.50 Uhr
Der große Gewinner der Kommunalwahl wird wohl AfD heißen, egal wohin sich die Ergebnisse noch verschieben. Man fühle sich in der eigenen Wahrnehmung bestätigt, sagt Jörg Prophet, man sei keiner "Fata Morgana" aufgesessen sondern habe "den Nerv der Bürger" getroffen. Im Stadtrat werde man sich als erstes mit dem Thema Sicherheit und Ordnung befassen, auch hier klaffe zwischen dem Sicherheitsempfinden und dem, was kommuniziert werde, eine Lücke. Außerdem werde man sich für die Öffnung aller Ausschüsse stark machen. Man werde sehen müssen wie einem die anderen im Stadtrat vertretenen Fraktionen begegnen. "Wir müssen ausloten ob wir uns einer konstruktiven Zusammenarbeit gegenüber sehen, oder ob wir es mit einer Sperrhaltung zu tun bekommen." Das Wahlergebniss verdeutliche einen klaren Änderungswunsch, das müsse respektiert werden
22.46 Uhr
Noch immer gibt es kein vorläufiges Ergebnis zur Europawahl im Landkreis Nordhausen. Es "hängt" an einem Wahllokal, in dem es vermutlich Probleme mit der Eingabe der Ergebnisse gebe.
22.41 Uhr
Nachdem zur Stadtratswahl in Nordhausen 28 von 42 Bezirken ausgezählt sind wäre die CDU mit 22,4% knapp stärkste Kraft aber das könnte sich noch ändern. Der Vorsitzende der Stadtratsfraktion, Steffen Iffland, hatte auf ein deutlicheres Ergebnis für die CDU gehofft. Man werde nun sehen müssen wer da in den Stadtrat einziehe, sagt Iffland, in jedem Fall sei das Ergebnis ein deutliches Signal. Man könne keine Politik "von oben diktieren". Und "von oben" habe sich das Ergebnis durchgebrochen, sprich von der Bundes- und Europaebene. Wenn man hier keine vernünftige Politik mache, dann werde man bald keine Basis mehr haben. Zur zukünftigen Konstellation des Stadtrates wollte sich Iffland nicht weiter äußern, am Ende gelte es für das Wohl der Stadt zu arbeiten
22.27 Uhr
Wer sich sorgt das der Vorwurf der Wahlbeeinflussung in Harztor Auswirkung auf die Wahl haben könnte: das Serviceportal des Landkreises teilte heute mit das die betroffenen Wahlzettel Dank der zügigen Ermittlungen aussortiert werden konnten. Die beschlagnahmten Unterlagen sollen am Mittwoch dem Wahlausschuss zur abschließenden Prüfung vorgelegt werden
22.06 Uhr
Für die Besetzung des Kreistages sind erst 38 von 117 Stimmbezirken ausgezählt
22.05 Uhr
Bei der Wahl zum Stadtrat ist inzwischen Halbzeit, 23 von 42 Stimmbezirken sind ausgezählt, hier der aktuelle Trend:
21.30 Uhr
Hier nun auch eine Stimme aus der CDU zu den Ergebnissen der Europawahl. Mit etwas Glück werde man die einzige Thüringer Partei sein, die eine Abgeordnete ins Europaparlament entsenden kann, sagte Stefan Nüßle der nnz, dennoch sei das regionale Ergebnis erschütternd. "Das Ergebnis der AfD macht betroffen", meint Nüßle, selbst in Orten in denen in den letzten Jahren viel passiert ist, habe die AfD zugelegt, hier müssten sich nicht nur die "großen" Parteien Gedanken machen
21.18 Uhr
In Werther hat man 6 von 10 Bezirken ausgezählt. Der Trend:
21.15 Uhr
Zwischen Ilfeld und Niedersachswerfen führt bei 4 von 9 ausgezählten Bezirken das Bürgerforum Harztor mit 54,7%. Auf Platz zwei steht die CDU mit 30,2%. Die Grünen kommen auf 9,4, die SPD auf 3,6 und die FDP auf 2,1%
21.13 Uhr
In Ellrich sind fünf von zehn Wahlbezirken ausgezählt. Stärkste Kraft ist aktuell die CDU mit 27,2% der Stimmen. Ihr folgt die Bürgerbewegung Ellrich mit 19,8%. Auf die SPD entfallen 16,5 auf die Linke 16% der Stimmen. Die FPD liegt im Moment bei 13,6%, die Grünen bei 7 Prozent.
21.10 Uhr
In Bleicherode sind 7 von 18 Stimmbezirken ausgewertet. Hier kann aktuell die Wählergemeinschaft Hainleite/Wipper mit 38,7% auf die meisten Stimmen, gefolgt von der CDU mit 13,5% und dem Sportverein SV rot-Weiß Kraja mit 12,5%. Die Linke kommt auf 11.9%, die AfD auf 9,4% die FDP auf 6,5% und die SPD auf 5,3%
21.06 Uhr
Damit richten wir den Blick auf die Gemeindewahlen im Landkreis: in Nordhausen sind aktuell 10 von 42 Wahlbezirken ausgezählt, die CDU liegt mit einem Stimmenanteil von 26,9% vor der Linken, die aktuell auf 22,8% der Stimmen kommt. Drittstärkste Kraft wäre im Moment die AfD mit 20,7%, die SPD kommt auf 14,9, die Grünen auf 7,5 und die FDP auf 5,4%
21.01 Uhr
Für Thüringens Infrastrukturministerin Birgit Keller (die Linke) zeigt der Zuspruch, den die Grünen erhalten haben, das "auch der letzte begriffen hat das es in Sachen Klimawandel fünf vor zwölf ist". Demgegenüber stünden die Zugewinne des politischen Rechten. "Wir müssen weiter darum kämpfen die Leute mitzunehmen und ihnen klar zu machen das Europa an jedem Tisch und in jedem Haus sitzt.", sagte Keller, Parteien wie der AfD sei nicht an einem friedlichen und sozialen Europa gelegen, sondern an einem Europa der Nationalstaaten. "Wir leben in einer langen Friedensperiode und sind wirtschaftlich stark. Was uns fehlt ist ein Europa, das auch sozial stark ist. In Ländern wie Spanien oder Italien aber auch in Deutschland käme die europäische Sozialpolitik nicht an.
20.57 Uhr
Auf der anderen Seite stehen die Ergebnisse der Europawahl in der Region. Man müsse sich die Frage stellen warum sich so viele Wähler von denen abgewandt haben, die das Land demokratisch gestalten wollten, erklärte Spehr, eine Antwort sei, das man nicht genug gearbeitet habe, wobei sich Frau Spehr als politischer Neuzugang in der Partei selber mitzählt. "Fünf Jahre sind keine lange Zeit, den Menschen wird klar werden das Parolen noch keine Antworten sind".
20.54 Uhr
Bei den Nordhäuser Grünen herrschen gemischte Gefühle. Auf der einen Seite steht das Ergebnis des Bundestrends. "Die Grünen haben in jeder Altersgruppe zugelegt, insbesondere unter den Erstwählern. Das macht uns auch hier in Nordhausen Stolz und zeigt das man uns bei Themen wie dem Klimawandel die höchste Kompetenz zutraut", sagt Sylvia Spehr der nnz. Man sei inzwischen für alle Menschen wählbar, nicht nur in Sachen Klima- und Umweltschutz, auch wenn es um die Stärkung der Demokratie und den sozialen Zusammenhalt gehe.
20.13 Uhr
Kleines Detail am Rande: die Partei DIE PARTEI kommt bei der Europawahl im Kreis auf 1,9% der Stimmen, in Thüringen liegt die Satire-Partei bei 2,2%
20.10 Uhr
Auf Kreisebene festigt sich der Trend der letzten Stunde, 109 von 120 Bezirken sind ausgezählt:
20.05 Uhr
Bei der AfD sei man "guter Dinge", sagt Jörg Prophet. Auf Bundesebene habe man sich in Sachen Europawahl etwas mehr erwartet, die Entwicklung sei hier von den Ereignissen der jüngsten Zeit überschattet worden. Dennoch werde der konservative Flügel im EU-Parlament mit der AfD gestärkt aus der Wahl hervorgehen. "Unser Ziel war und ist es die Wahlbeteiligung wieder zu erhöhen, das schein gelungen zu sein. Es freut uns zu sehen das sich die Menschen wieder stärker politisch einmischen wollen", sagte Prophet. Das Votum der Bürger sei ein "Vertrauensvorschuss in unsere Arbeit", offensichtlich hätten die Wähler bei der AfD etwas gefunden, was die "etablierten" Parteien nicht haben bieten können
19.58 Uhr
Die Nordhäuser Linke kann den vorläufigen Ergebnissen auch etwas Gutes abgewinnen: man habe, wohl aufgrund der "schockierenden" Wahlergebnisse, ein paar spontane Neueintritte zu verzeichnen, aktuell drei an der Zahl, teilt Alexander Scharff mit. Vielleicht werden es über den Lauf des Abends noch mehr, meint der Kreisvorsitzende.
19.54 Uhr
Die Nordhäuser AfD ist aktuell leider noch nicht für ein Statement zu erreichen
19.52 Uhr
Alexander Scharff von der Linken konstatiert das zumindest die höhere Wahlbeteiligung ein gutes Zeichen sei, es würden sich wieder mehr Menschen für Politik interessieren. Die Ergebnisse der AfD seien ein "derber Schock". "Ich habe schon erwartet das sie ein beachtliches Ergebnis einfahren aber nicht, das sie sich so ein Kopf-an-Kopf Rennen mit der CDU liefern". Man habe nun fünf Jahre die Chance, die Leute wieder zu erreichen, auch diejenigen, die sich aktuell nicht mehr abgeholt fühlten und eine "EU-kritische bis, in meinen Augen, Rechtsextreme Partei" ihre Stimme gegeben haben
19.43 Uhr
Wir haben erste Reaktionen zur Europawahl von Seiten der SPD. Kreisvorsitzende Anika Gruner überrascht der aktuelle Trend nicht, "das war abzusehen". Schuld an der Misere sucht sie auch auf der Bundesebene, die SPD habe sich mit ihren Themenschwerpunkten bis heute nicht durchsetzen können, Personaldiskussionen an der Parteispitze würden es nicht besser machen. Man hoffe nun das sich das Ergebnis auf kommunaler Ebene nicht ähnlich ausfalle. Die ehemalige Oberbürgermeisterin Barbara Rinke: "Ich bin erschüttert das gut 23% der Nordhäuser für die Abschaffung des EU-Parlaments gestimmt haben und Europa einer Politik der Staatschefs überlassen wollen. Das Friedensprojekt Europa scheint keine Rolle mehr zu spielen"
19.23 Uhr
Ähnlich sieht der Trend in Thüringen aus, hier sind 1406 von 3017 Bezirken ausgezählt (in Prozent):
19.19 Uhr
Auch in der Stadt ist Halbzeit, 21 von 42 Wahlbezirke sind ausgezählt. Der Trend hier:
19.15 Uhr
Im Landkreis wurden 60 der 120 Wahlbezirke ausgezählt. Die CDU erhält demnach 23,3% der Stimmen, gefolgt von der AfD mit 22,3 %. Die Linke kann 16,6% der Stimmen auf sich vereinigen, die SPD 13,5, die Grünen 6,6%
18.50 Uhr
In ganz Europa waren 428 Millionen Wahlberechtigte aus 28 Staaten zum Urnengang aufgerufen, das Endergebnis dürfte eine Weile auf sich warten lassen, in Italien schließen die Wahllokale erst um 23 Uhr
18.32 Uhr
Der Wahlkreis Nordhausen liegt aktuell mit 68.8 Prozent leicht über dem Thüringer Durchschnitt
18.31 Uhr
Die Wahlbeteiligung an der Europawahl lag in Thüringen bei 61,4%, aktuell sind 50 der 3027 Wahlbezirke ausgezählt
18.25 Uhr
Der Wähler war heute aufgerufen seine Stimme zur Europawahl und den Kommunalwahlen abzugeben. Das Auswahlprozedere wird sich wie folgt vollziehen:
Autor: red00.09 Uhr
Damit verabschieden wir uns aus der Live-Berichterstattung.
00.08 Uhr
Für den Kreistag wurden bisher 75 von 117 Bezirken ausgezählt.
- CDU- 23,2
- Linke - 19,1
- SPD - 15,7
- AfD - 19,4
- Grüne - 6,8
- FDP - 7,9
- Bürgerliste Südharz - 6,5
00.06 Uhr
Die letzten Aktualisierungen für heute:
Im Stadtrat stellt sich die Situation bei 38 von 42 ausgezählten Bezirken wie folgt dar:
- CDU - 22
- Linke - 21,8
- SPD - 17,5
- AfD - 21
- Grüne - 9,3
- FDP - 7,1
23.14 Uhr
Die SPD liegt laut aktuellem Stand bei einem Stimmenanteil von 17%, was sechs Sitze im Stadtrat bedeuten würde. Georg Müller hat die Hoffnung das es für SPD noch ein wenig Aufwärts geht. "Eine Partei mehr, das merkt man und das bisherige Ergebnis ist für eine Stadt, die einmal stark SPD geprägt war, schon schockierend. ich denke aber das wir mit den anderen auf Augenhöhe werden arbeiten können. Die Wahlprogramm waren in Teilen nahezu identisch, man wird jetzt sehen müssen wie die Prioritäten gesetzt werden. Am Ende geht es nicht um Personen."
23.03 Uhr
Nach aktuellem Stand wäre die Linke zweitstärkste Kraft im Stadtrat. "Wenn alles so bleibt wie bisher dann hätten wir die acht Plätze, die wir momentan haben, gehalten. Damit kann man arbeiten und hat Gestaltungsspielraum.", sagt der Kreisvorsitzende Alexander Scharff. Angesichts eines Wahlantritts der AfD und der größeren Anzahl an Kandidaten insgesamt sei das ein Erfolg für die Linken. "Natürlich wäre es schön wenn es mehr wären, aber mit Blick auf die kommunalen Ergebnisse insgesamt ist das doch beachtenswert". Im Stadtrat werde man zunächst sehen müssen wie die Zusammensetzung aussehen wird, er hoffe das man demokratische Mehrheiten finden werde, die nicht "rechtsaußen" sind, sagt Scharff. Die Linke werde sich in jedem Fall in den Fragen zum sozialen Wohnungsbau, dem ÖPNV und der Anpassung der KDU-Richtlinien stark machen.
22.50 Uhr
Der große Gewinner der Kommunalwahl wird wohl AfD heißen, egal wohin sich die Ergebnisse noch verschieben. Man fühle sich in der eigenen Wahrnehmung bestätigt, sagt Jörg Prophet, man sei keiner "Fata Morgana" aufgesessen sondern habe "den Nerv der Bürger" getroffen. Im Stadtrat werde man sich als erstes mit dem Thema Sicherheit und Ordnung befassen, auch hier klaffe zwischen dem Sicherheitsempfinden und dem, was kommuniziert werde, eine Lücke. Außerdem werde man sich für die Öffnung aller Ausschüsse stark machen. Man werde sehen müssen wie einem die anderen im Stadtrat vertretenen Fraktionen begegnen. "Wir müssen ausloten ob wir uns einer konstruktiven Zusammenarbeit gegenüber sehen, oder ob wir es mit einer Sperrhaltung zu tun bekommen." Das Wahlergebniss verdeutliche einen klaren Änderungswunsch, das müsse respektiert werden
22.46 Uhr
Noch immer gibt es kein vorläufiges Ergebnis zur Europawahl im Landkreis Nordhausen. Es "hängt" an einem Wahllokal, in dem es vermutlich Probleme mit der Eingabe der Ergebnisse gebe.
22.41 Uhr
Nachdem zur Stadtratswahl in Nordhausen 28 von 42 Bezirken ausgezählt sind wäre die CDU mit 22,4% knapp stärkste Kraft aber das könnte sich noch ändern. Der Vorsitzende der Stadtratsfraktion, Steffen Iffland, hatte auf ein deutlicheres Ergebnis für die CDU gehofft. Man werde nun sehen müssen wer da in den Stadtrat einziehe, sagt Iffland, in jedem Fall sei das Ergebnis ein deutliches Signal. Man könne keine Politik "von oben diktieren". Und "von oben" habe sich das Ergebnis durchgebrochen, sprich von der Bundes- und Europaebene. Wenn man hier keine vernünftige Politik mache, dann werde man bald keine Basis mehr haben. Zur zukünftigen Konstellation des Stadtrates wollte sich Iffland nicht weiter äußern, am Ende gelte es für das Wohl der Stadt zu arbeiten
22.27 Uhr
Wer sich sorgt das der Vorwurf der Wahlbeeinflussung in Harztor Auswirkung auf die Wahl haben könnte: das Serviceportal des Landkreises teilte heute mit das die betroffenen Wahlzettel Dank der zügigen Ermittlungen aussortiert werden konnten. Die beschlagnahmten Unterlagen sollen am Mittwoch dem Wahlausschuss zur abschließenden Prüfung vorgelegt werden
22.06 Uhr
Für die Besetzung des Kreistages sind erst 38 von 117 Stimmbezirken ausgezählt
22.05 Uhr
Bei der Wahl zum Stadtrat ist inzwischen Halbzeit, 23 von 42 Stimmbezirken sind ausgezählt, hier der aktuelle Trend:
- CDU - 23,4
- AfD - 22,8
- Linke - 21
- SPD - 16
- Grüne - 8,4
- FDP - 6,7
21.30 Uhr
Hier nun auch eine Stimme aus der CDU zu den Ergebnissen der Europawahl. Mit etwas Glück werde man die einzige Thüringer Partei sein, die eine Abgeordnete ins Europaparlament entsenden kann, sagte Stefan Nüßle der nnz, dennoch sei das regionale Ergebnis erschütternd. "Das Ergebnis der AfD macht betroffen", meint Nüßle, selbst in Orten in denen in den letzten Jahren viel passiert ist, habe die AfD zugelegt, hier müssten sich nicht nur die "großen" Parteien Gedanken machen
21.18 Uhr
In Werther hat man 6 von 10 Bezirken ausgezählt. Der Trend:
- CDU - 44,6
- Linke - 19,7
- Feuerwehr und mehr - 13,2
- SPD - 9,7
- BI offenes Helmetal - 7,5
- Runder Tisch Werther - 5,4
21.15 Uhr
Zwischen Ilfeld und Niedersachswerfen führt bei 4 von 9 ausgezählten Bezirken das Bürgerforum Harztor mit 54,7%. Auf Platz zwei steht die CDU mit 30,2%. Die Grünen kommen auf 9,4, die SPD auf 3,6 und die FDP auf 2,1%
21.13 Uhr
In Ellrich sind fünf von zehn Wahlbezirken ausgezählt. Stärkste Kraft ist aktuell die CDU mit 27,2% der Stimmen. Ihr folgt die Bürgerbewegung Ellrich mit 19,8%. Auf die SPD entfallen 16,5 auf die Linke 16% der Stimmen. Die FPD liegt im Moment bei 13,6%, die Grünen bei 7 Prozent.
21.10 Uhr
In Bleicherode sind 7 von 18 Stimmbezirken ausgewertet. Hier kann aktuell die Wählergemeinschaft Hainleite/Wipper mit 38,7% auf die meisten Stimmen, gefolgt von der CDU mit 13,5% und dem Sportverein SV rot-Weiß Kraja mit 12,5%. Die Linke kommt auf 11.9%, die AfD auf 9,4% die FDP auf 6,5% und die SPD auf 5,3%
21.06 Uhr
Damit richten wir den Blick auf die Gemeindewahlen im Landkreis: in Nordhausen sind aktuell 10 von 42 Wahlbezirken ausgezählt, die CDU liegt mit einem Stimmenanteil von 26,9% vor der Linken, die aktuell auf 22,8% der Stimmen kommt. Drittstärkste Kraft wäre im Moment die AfD mit 20,7%, die SPD kommt auf 14,9, die Grünen auf 7,5 und die FDP auf 5,4%
21.01 Uhr
Für Thüringens Infrastrukturministerin Birgit Keller (die Linke) zeigt der Zuspruch, den die Grünen erhalten haben, das "auch der letzte begriffen hat das es in Sachen Klimawandel fünf vor zwölf ist". Demgegenüber stünden die Zugewinne des politischen Rechten. "Wir müssen weiter darum kämpfen die Leute mitzunehmen und ihnen klar zu machen das Europa an jedem Tisch und in jedem Haus sitzt.", sagte Keller, Parteien wie der AfD sei nicht an einem friedlichen und sozialen Europa gelegen, sondern an einem Europa der Nationalstaaten. "Wir leben in einer langen Friedensperiode und sind wirtschaftlich stark. Was uns fehlt ist ein Europa, das auch sozial stark ist. In Ländern wie Spanien oder Italien aber auch in Deutschland käme die europäische Sozialpolitik nicht an.
20.57 Uhr
Auf der anderen Seite stehen die Ergebnisse der Europawahl in der Region. Man müsse sich die Frage stellen warum sich so viele Wähler von denen abgewandt haben, die das Land demokratisch gestalten wollten, erklärte Spehr, eine Antwort sei, das man nicht genug gearbeitet habe, wobei sich Frau Spehr als politischer Neuzugang in der Partei selber mitzählt. "Fünf Jahre sind keine lange Zeit, den Menschen wird klar werden das Parolen noch keine Antworten sind".
20.54 Uhr
Bei den Nordhäuser Grünen herrschen gemischte Gefühle. Auf der einen Seite steht das Ergebnis des Bundestrends. "Die Grünen haben in jeder Altersgruppe zugelegt, insbesondere unter den Erstwählern. Das macht uns auch hier in Nordhausen Stolz und zeigt das man uns bei Themen wie dem Klimawandel die höchste Kompetenz zutraut", sagt Sylvia Spehr der nnz. Man sei inzwischen für alle Menschen wählbar, nicht nur in Sachen Klima- und Umweltschutz, auch wenn es um die Stärkung der Demokratie und den sozialen Zusammenhalt gehe.
20.13 Uhr
Kleines Detail am Rande: die Partei DIE PARTEI kommt bei der Europawahl im Kreis auf 1,9% der Stimmen, in Thüringen liegt die Satire-Partei bei 2,2%
20.10 Uhr
Auf Kreisebene festigt sich der Trend der letzten Stunde, 109 von 120 Bezirken sind ausgezählt:
- CDU - 22,8
- Linke - 16,2
- SPD - 13,3
- AfD - 22,5
- Grüne - 7,5
- FDP - 4,5
20.05 Uhr
Bei der AfD sei man "guter Dinge", sagt Jörg Prophet. Auf Bundesebene habe man sich in Sachen Europawahl etwas mehr erwartet, die Entwicklung sei hier von den Ereignissen der jüngsten Zeit überschattet worden. Dennoch werde der konservative Flügel im EU-Parlament mit der AfD gestärkt aus der Wahl hervorgehen. "Unser Ziel war und ist es die Wahlbeteiligung wieder zu erhöhen, das schein gelungen zu sein. Es freut uns zu sehen das sich die Menschen wieder stärker politisch einmischen wollen", sagte Prophet. Das Votum der Bürger sei ein "Vertrauensvorschuss in unsere Arbeit", offensichtlich hätten die Wähler bei der AfD etwas gefunden, was die "etablierten" Parteien nicht haben bieten können
19.58 Uhr
Die Nordhäuser Linke kann den vorläufigen Ergebnissen auch etwas Gutes abgewinnen: man habe, wohl aufgrund der "schockierenden" Wahlergebnisse, ein paar spontane Neueintritte zu verzeichnen, aktuell drei an der Zahl, teilt Alexander Scharff mit. Vielleicht werden es über den Lauf des Abends noch mehr, meint der Kreisvorsitzende.
19.54 Uhr
Die Nordhäuser AfD ist aktuell leider noch nicht für ein Statement zu erreichen
19.52 Uhr
Alexander Scharff von der Linken konstatiert das zumindest die höhere Wahlbeteiligung ein gutes Zeichen sei, es würden sich wieder mehr Menschen für Politik interessieren. Die Ergebnisse der AfD seien ein "derber Schock". "Ich habe schon erwartet das sie ein beachtliches Ergebnis einfahren aber nicht, das sie sich so ein Kopf-an-Kopf Rennen mit der CDU liefern". Man habe nun fünf Jahre die Chance, die Leute wieder zu erreichen, auch diejenigen, die sich aktuell nicht mehr abgeholt fühlten und eine "EU-kritische bis, in meinen Augen, Rechtsextreme Partei" ihre Stimme gegeben haben
19.43 Uhr
Wir haben erste Reaktionen zur Europawahl von Seiten der SPD. Kreisvorsitzende Anika Gruner überrascht der aktuelle Trend nicht, "das war abzusehen". Schuld an der Misere sucht sie auch auf der Bundesebene, die SPD habe sich mit ihren Themenschwerpunkten bis heute nicht durchsetzen können, Personaldiskussionen an der Parteispitze würden es nicht besser machen. Man hoffe nun das sich das Ergebnis auf kommunaler Ebene nicht ähnlich ausfalle. Die ehemalige Oberbürgermeisterin Barbara Rinke: "Ich bin erschüttert das gut 23% der Nordhäuser für die Abschaffung des EU-Parlaments gestimmt haben und Europa einer Politik der Staatschefs überlassen wollen. Das Friedensprojekt Europa scheint keine Rolle mehr zu spielen"
19.23 Uhr
Ähnlich sieht der Trend in Thüringen aus, hier sind 1406 von 3017 Bezirken ausgezählt (in Prozent):
- CDU - 25,9
- AfD - 25,1
- Linke - 13,1
- SPD - 10,5
- Grüne - 6,6
- FDP - 4,2
19.19 Uhr
Auch in der Stadt ist Halbzeit, 21 von 42 Wahlbezirke sind ausgezählt. Der Trend hier:
- CDU - 20,5%
- AfD - 22%
- Linke - 17,2%
- SPD - 13,9%
- Grüne - 8,1%
- FDP - 4,5%
19.15 Uhr
Im Landkreis wurden 60 der 120 Wahlbezirke ausgezählt. Die CDU erhält demnach 23,3% der Stimmen, gefolgt von der AfD mit 22,3 %. Die Linke kann 16,6% der Stimmen auf sich vereinigen, die SPD 13,5, die Grünen 6,6%
18.50 Uhr
In ganz Europa waren 428 Millionen Wahlberechtigte aus 28 Staaten zum Urnengang aufgerufen, das Endergebnis dürfte eine Weile auf sich warten lassen, in Italien schließen die Wahllokale erst um 23 Uhr
18.32 Uhr
Der Wahlkreis Nordhausen liegt aktuell mit 68.8 Prozent leicht über dem Thüringer Durchschnitt
18.31 Uhr
Die Wahlbeteiligung an der Europawahl lag in Thüringen bei 61,4%, aktuell sind 50 der 3027 Wahlbezirke ausgezählt
18.25 Uhr
Der Wähler war heute aufgerufen seine Stimme zur Europawahl und den Kommunalwahlen abzugeben. Das Auswahlprozedere wird sich wie folgt vollziehen:
- zunächst wird die Europawahl ausgezählt, zu lange sollten die Ergebnisse hier nicht auf sich warten lassen, es konnte nur jeweils eine Stimme abgegeben werden
- es folgt die Wahl der Ortsteilbürgermeister
- danach wird es die Ergebnisse zur Wahl des Stadtrates geben
- es folgt die Auszählung der Kreistagswahl
- den Abschluss macht die Wahl der Ortsteilratsmitglieder


