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So, 23:59 Uhr
26.05.2019
Wahlergebnisse im Live-Ticker

Es wird ausgezählt

Die letzten Wähler haben ihre Stimme abgegeben, die Wahllokale sind geschlossen nun geht es ans auszählen. Die nnz verfolgt die Wahlergebnisse im Live-Ticker...



00.09 Uhr
Damit verabschieden wir uns aus der Live-Berichterstattung.

00.08 Uhr
Für den Kreistag wurden bisher 75 von 117 Bezirken ausgezählt.
  • CDU- 23,2
  • Linke - 19,1
  • SPD - 15,7
  • AfD - 19,4
  • Grüne - 6,8
  • FDP - 7,9
  • Bürgerliste Südharz - 6,5


00.06 Uhr
Die letzten Aktualisierungen für heute:
Im Stadtrat stellt sich die Situation bei 38 von 42 ausgezählten Bezirken wie folgt dar:
  • CDU - 22
  • Linke - 21,8
  • SPD - 17,5
  • AfD - 21
  • Grüne - 9,3
  • FDP - 7,1


23.14 Uhr
Die SPD liegt laut aktuellem Stand bei einem Stimmenanteil von 17%, was sechs Sitze im Stadtrat bedeuten würde. Georg Müller hat die Hoffnung das es für SPD noch ein wenig Aufwärts geht. "Eine Partei mehr, das merkt man und das bisherige Ergebnis ist für eine Stadt, die einmal stark SPD geprägt war, schon schockierend. ich denke aber das wir mit den anderen auf Augenhöhe werden arbeiten können. Die Wahlprogramm waren in Teilen nahezu identisch, man wird jetzt sehen müssen wie die Prioritäten gesetzt werden. Am Ende geht es nicht um Personen."

23.03 Uhr
Nach aktuellem Stand wäre die Linke zweitstärkste Kraft im Stadtrat. "Wenn alles so bleibt wie bisher dann hätten wir die acht Plätze, die wir momentan haben, gehalten. Damit kann man arbeiten und hat Gestaltungsspielraum.", sagt der Kreisvorsitzende Alexander Scharff. Angesichts eines Wahlantritts der AfD und der größeren Anzahl an Kandidaten insgesamt sei das ein Erfolg für die Linken. "Natürlich wäre es schön wenn es mehr wären, aber mit Blick auf die kommunalen Ergebnisse insgesamt ist das doch beachtenswert". Im Stadtrat werde man zunächst sehen müssen wie die Zusammensetzung aussehen wird, er hoffe das man demokratische Mehrheiten finden werde, die nicht "rechtsaußen" sind, sagt Scharff. Die Linke werde sich in jedem Fall in den Fragen zum sozialen Wohnungsbau, dem ÖPNV und der Anpassung der KDU-Richtlinien stark machen.

22.50 Uhr
Der große Gewinner der Kommunalwahl wird wohl AfD heißen, egal wohin sich die Ergebnisse noch verschieben. Man fühle sich in der eigenen Wahrnehmung bestätigt, sagt Jörg Prophet, man sei keiner "Fata Morgana" aufgesessen sondern habe "den Nerv der Bürger" getroffen. Im Stadtrat werde man sich als erstes mit dem Thema Sicherheit und Ordnung befassen, auch hier klaffe zwischen dem Sicherheitsempfinden und dem, was kommuniziert werde, eine Lücke. Außerdem werde man sich für die Öffnung aller Ausschüsse stark machen. Man werde sehen müssen wie einem die anderen im Stadtrat vertretenen Fraktionen begegnen. "Wir müssen ausloten ob wir uns einer konstruktiven Zusammenarbeit gegenüber sehen, oder ob wir es mit einer Sperrhaltung zu tun bekommen." Das Wahlergebniss verdeutliche einen klaren Änderungswunsch, das müsse respektiert werden

22.46 Uhr
Noch immer gibt es kein vorläufiges Ergebnis zur Europawahl im Landkreis Nordhausen. Es "hängt" an einem Wahllokal, in dem es vermutlich Probleme mit der Eingabe der Ergebnisse gebe.

22.41 Uhr
Nachdem zur Stadtratswahl in Nordhausen 28 von 42 Bezirken ausgezählt sind wäre die CDU mit 22,4% knapp stärkste Kraft aber das könnte sich noch ändern. Der Vorsitzende der Stadtratsfraktion, Steffen Iffland, hatte auf ein deutlicheres Ergebnis für die CDU gehofft. Man werde nun sehen müssen wer da in den Stadtrat einziehe, sagt Iffland, in jedem Fall sei das Ergebnis ein deutliches Signal. Man könne keine Politik "von oben diktieren". Und "von oben" habe sich das Ergebnis durchgebrochen, sprich von der Bundes- und Europaebene. Wenn man hier keine vernünftige Politik mache, dann werde man bald keine Basis mehr haben. Zur zukünftigen Konstellation des Stadtrates wollte sich Iffland nicht weiter äußern, am Ende gelte es für das Wohl der Stadt zu arbeiten

22.27 Uhr
Wer sich sorgt das der Vorwurf der Wahlbeeinflussung in Harztor Auswirkung auf die Wahl haben könnte: das Serviceportal des Landkreises teilte heute mit das die betroffenen Wahlzettel Dank der zügigen Ermittlungen aussortiert werden konnten. Die beschlagnahmten Unterlagen sollen am Mittwoch dem Wahlausschuss zur abschließenden Prüfung vorgelegt werden

22.06 Uhr
Für die Besetzung des Kreistages sind erst 38 von 117 Stimmbezirken ausgezählt

22.05 Uhr
Bei der Wahl zum Stadtrat ist inzwischen Halbzeit, 23 von 42 Stimmbezirken sind ausgezählt, hier der aktuelle Trend:
  • CDU - 23,4
  • AfD - 22,8
  • Linke - 21
  • SPD - 16
  • Grüne - 8,4
  • FDP - 6,7


21.30 Uhr
Hier nun auch eine Stimme aus der CDU zu den Ergebnissen der Europawahl. Mit etwas Glück werde man die einzige Thüringer Partei sein, die eine Abgeordnete ins Europaparlament entsenden kann, sagte Stefan Nüßle der nnz, dennoch sei das regionale Ergebnis erschütternd. "Das Ergebnis der AfD macht betroffen", meint Nüßle, selbst in Orten in denen in den letzten Jahren viel passiert ist, habe die AfD zugelegt, hier müssten sich nicht nur die "großen" Parteien Gedanken machen

21.18 Uhr
In Werther hat man 6 von 10 Bezirken ausgezählt. Der Trend:
  • CDU - 44,6
  • Linke - 19,7
  • Feuerwehr und mehr - 13,2
  • SPD - 9,7
  • BI offenes Helmetal - 7,5
  • Runder Tisch Werther - 5,4


21.15 Uhr
Zwischen Ilfeld und Niedersachswerfen führt bei 4 von 9 ausgezählten Bezirken das Bürgerforum Harztor mit 54,7%. Auf Platz zwei steht die CDU mit 30,2%. Die Grünen kommen auf 9,4, die SPD auf 3,6 und die FDP auf 2,1%

21.13 Uhr
In Ellrich sind fünf von zehn Wahlbezirken ausgezählt. Stärkste Kraft ist aktuell die CDU mit 27,2% der Stimmen. Ihr folgt die Bürgerbewegung Ellrich mit 19,8%. Auf die SPD entfallen 16,5 auf die Linke 16% der Stimmen. Die FPD liegt im Moment bei 13,6%, die Grünen bei 7 Prozent.

21.10 Uhr
In Bleicherode sind 7 von 18 Stimmbezirken ausgewertet. Hier kann aktuell die Wählergemeinschaft Hainleite/Wipper mit 38,7% auf die meisten Stimmen, gefolgt von der CDU mit 13,5% und dem Sportverein SV rot-Weiß Kraja mit 12,5%. Die Linke kommt auf 11.9%, die AfD auf 9,4% die FDP auf 6,5% und die SPD auf 5,3%

21.06 Uhr
Damit richten wir den Blick auf die Gemeindewahlen im Landkreis: in Nordhausen sind aktuell 10 von 42 Wahlbezirken ausgezählt, die CDU liegt mit einem Stimmenanteil von 26,9% vor der Linken, die aktuell auf 22,8% der Stimmen kommt. Drittstärkste Kraft wäre im Moment die AfD mit 20,7%, die SPD kommt auf 14,9, die Grünen auf 7,5 und die FDP auf 5,4%

21.01 Uhr
Für Thüringens Infrastrukturministerin Birgit Keller (die Linke) zeigt der Zuspruch, den die Grünen erhalten haben, das "auch der letzte begriffen hat das es in Sachen Klimawandel fünf vor zwölf ist". Demgegenüber stünden die Zugewinne des politischen Rechten. "Wir müssen weiter darum kämpfen die Leute mitzunehmen und ihnen klar zu machen das Europa an jedem Tisch und in jedem Haus sitzt.", sagte Keller, Parteien wie der AfD sei nicht an einem friedlichen und sozialen Europa gelegen, sondern an einem Europa der Nationalstaaten. "Wir leben in einer langen Friedensperiode und sind wirtschaftlich stark. Was uns fehlt ist ein Europa, das auch sozial stark ist. In Ländern wie Spanien oder Italien aber auch in Deutschland käme die europäische Sozialpolitik nicht an.

20.57 Uhr
Auf der anderen Seite stehen die Ergebnisse der Europawahl in der Region. Man müsse sich die Frage stellen warum sich so viele Wähler von denen abgewandt haben, die das Land demokratisch gestalten wollten, erklärte Spehr, eine Antwort sei, das man nicht genug gearbeitet habe, wobei sich Frau Spehr als politischer Neuzugang in der Partei selber mitzählt. "Fünf Jahre sind keine lange Zeit, den Menschen wird klar werden das Parolen noch keine Antworten sind".

20.54 Uhr
Bei den Nordhäuser Grünen herrschen gemischte Gefühle. Auf der einen Seite steht das Ergebnis des Bundestrends. "Die Grünen haben in jeder Altersgruppe zugelegt, insbesondere unter den Erstwählern. Das macht uns auch hier in Nordhausen Stolz und zeigt das man uns bei Themen wie dem Klimawandel die höchste Kompetenz zutraut", sagt Sylvia Spehr der nnz. Man sei inzwischen für alle Menschen wählbar, nicht nur in Sachen Klima- und Umweltschutz, auch wenn es um die Stärkung der Demokratie und den sozialen Zusammenhalt gehe.

20.13 Uhr
Kleines Detail am Rande: die Partei DIE PARTEI kommt bei der Europawahl im Kreis auf 1,9% der Stimmen, in Thüringen liegt die Satire-Partei bei 2,2%

20.10 Uhr
Auf Kreisebene festigt sich der Trend der letzten Stunde, 109 von 120 Bezirken sind ausgezählt:
  • CDU - 22,8
  • Linke - 16,2
  • SPD - 13,3
  • AfD - 22,5
  • Grüne - 7,5
  • FDP - 4,5


20.05 Uhr
Bei der AfD sei man "guter Dinge", sagt Jörg Prophet. Auf Bundesebene habe man sich in Sachen Europawahl etwas mehr erwartet, die Entwicklung sei hier von den Ereignissen der jüngsten Zeit überschattet worden. Dennoch werde der konservative Flügel im EU-Parlament mit der AfD gestärkt aus der Wahl hervorgehen. "Unser Ziel war und ist es die Wahlbeteiligung wieder zu erhöhen, das schein gelungen zu sein. Es freut uns zu sehen das sich die Menschen wieder stärker politisch einmischen wollen", sagte Prophet. Das Votum der Bürger sei ein "Vertrauensvorschuss in unsere Arbeit", offensichtlich hätten die Wähler bei der AfD etwas gefunden, was die "etablierten" Parteien nicht haben bieten können

19.58 Uhr
Die Nordhäuser Linke kann den vorläufigen Ergebnissen auch etwas Gutes abgewinnen: man habe, wohl aufgrund der "schockierenden" Wahlergebnisse, ein paar spontane Neueintritte zu verzeichnen, aktuell drei an der Zahl, teilt Alexander Scharff mit. Vielleicht werden es über den Lauf des Abends noch mehr, meint der Kreisvorsitzende.

19.54 Uhr
Die Nordhäuser AfD ist aktuell leider noch nicht für ein Statement zu erreichen

19.52 Uhr
Alexander Scharff von der Linken konstatiert das zumindest die höhere Wahlbeteiligung ein gutes Zeichen sei, es würden sich wieder mehr Menschen für Politik interessieren. Die Ergebnisse der AfD seien ein "derber Schock". "Ich habe schon erwartet das sie ein beachtliches Ergebnis einfahren aber nicht, das sie sich so ein Kopf-an-Kopf Rennen mit der CDU liefern". Man habe nun fünf Jahre die Chance, die Leute wieder zu erreichen, auch diejenigen, die sich aktuell nicht mehr abgeholt fühlten und eine "EU-kritische bis, in meinen Augen, Rechtsextreme Partei" ihre Stimme gegeben haben

19.43 Uhr
Wir haben erste Reaktionen zur Europawahl von Seiten der SPD. Kreisvorsitzende Anika Gruner überrascht der aktuelle Trend nicht, "das war abzusehen". Schuld an der Misere sucht sie auch auf der Bundesebene, die SPD habe sich mit ihren Themenschwerpunkten bis heute nicht durchsetzen können, Personaldiskussionen an der Parteispitze würden es nicht besser machen. Man hoffe nun das sich das Ergebnis auf kommunaler Ebene nicht ähnlich ausfalle. Die ehemalige Oberbürgermeisterin Barbara Rinke: "Ich bin erschüttert das gut 23% der Nordhäuser für die Abschaffung des EU-Parlaments gestimmt haben und Europa einer Politik der Staatschefs überlassen wollen. Das Friedensprojekt Europa scheint keine Rolle mehr zu spielen"

19.23 Uhr
Ähnlich sieht der Trend in Thüringen aus, hier sind 1406 von 3017 Bezirken ausgezählt (in Prozent):
  • CDU - 25,9
  • AfD - 25,1
  • Linke - 13,1
  • SPD - 10,5
  • Grüne - 6,6
  • FDP - 4,2


19.19 Uhr
Auch in der Stadt ist Halbzeit, 21 von 42 Wahlbezirke sind ausgezählt. Der Trend hier:
  • CDU - 20,5%
  • AfD - 22%
  • Linke - 17,2%
  • SPD - 13,9%
  • Grüne - 8,1%
  • FDP - 4,5%


19.15 Uhr
Im Landkreis wurden 60 der 120 Wahlbezirke ausgezählt. Die CDU erhält demnach 23,3% der Stimmen, gefolgt von der AfD mit 22,3 %. Die Linke kann 16,6% der Stimmen auf sich vereinigen, die SPD 13,5, die Grünen 6,6%

18.50 Uhr
In ganz Europa waren 428 Millionen Wahlberechtigte aus 28 Staaten zum Urnengang aufgerufen, das Endergebnis dürfte eine Weile auf sich warten lassen, in Italien schließen die Wahllokale erst um 23 Uhr

18.32 Uhr
Der Wahlkreis Nordhausen liegt aktuell mit 68.8 Prozent leicht über dem Thüringer Durchschnitt

18.31 Uhr
Die Wahlbeteiligung an der Europawahl lag in Thüringen bei 61,4%, aktuell sind 50 der 3027 Wahlbezirke ausgezählt

18.25 Uhr
Der Wähler war heute aufgerufen seine Stimme zur Europawahl und den Kommunalwahlen abzugeben. Das Auswahlprozedere wird sich wie folgt vollziehen:
  • zunächst wird die Europawahl ausgezählt, zu lange sollten die Ergebnisse hier nicht auf sich warten lassen, es konnte nur jeweils eine Stimme abgegeben werden
  • es folgt die Wahl der Ortsteilbürgermeister
  • danach wird es die Ergebnisse zur Wahl des Stadtrates geben
  • es folgt die Auszählung der Kreistagswahl
  • den Abschluss macht die Wahl der Ortsteilratsmitglieder
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Kommentare

26.05.2019, 18.30 Uhr
tannzapfen | Stunde der Wahrheit
Jetzt wird sich zeigen, was die Ergebnisse der nnz-Umfragen wert sind. In der Europa-Wahl und in der Bremen-Wahl (1 Sitz!) lief das offenbar suboptimal.

3   |  13     Login für Vote
26.05.2019, 19.15 Uhr
Sinz2000 | Nordhausen ist nicht Bremen
Nun Herr Wolf, ein plus von 18 Prozent für die AFD im Landkreis nach ersten Auszählungen, zweitstärkste Partei, der Osten lebt noch und denkt über seine Zukunft nach, die ist nicht kunterbunt und haschischgrün

21   |  9     Login für Vote
26.05.2019, 19.35 Uhr
Leser D | @A.Wolf
Meine Schadenfreude über Ihren überheblichen Kommentar ist unendlich!

Ein guter Abend für Nordhausen und den Landkreis! Sehr gut!

8   |  5     Login für Vote
26.05.2019, 19.37 Uhr
Hcsnem | Herrje
Bei diesen vorläufigen Wahlergebnissen wird mir klar , was Jahrzehnte langer Frontalunterricht bei uns im Osten angerichtet hat.

4   |  6     Login für Vote
26.05.2019, 19.37 Uhr
tannzapfen | Stimmt Sinz,
Bremen ist eine weltoffene Hafenstadt und nicht die Provinz. Trotzdem vermisse ich die von dieser Zeitung vorausgesagten absoluten Mehrheiten. Waren eben doch nur gewünschte Mondzahlen!

4   |  10     Login für Vote
26.05.2019, 20.02 Uhr
Spätzlevernichter | Cool... Jetzt können
... Jetzt können sich die höckes auf europaebene. Blamieren

4   |  19     Login für Vote
26.05.2019, 20.10 Uhr
Kittleschorsch | Dann wäre ich gerade gern ein Bremer
...denn wie Frau Rinke sagte, und ich gebe ihr nicht gerne Recht, hat das nix mit dem Osten geschweige denn mit Nachdenken zu tun. Es ist sehr traurig, wenn sich so viele „mündige“ aber offensichtlich dumme Bürger gegen Demokratie,Europa, Menschlichkeit und ,und,und ...entscheiden.

6   |  19     Login für Vote
26.05.2019, 20.11 Uhr
petra6758 | Super!
Und das trotz oder gerade wegen des sinnlosen Abreißens der AfD-Wahlplakate in der Stadt.
Ramelow kann schon mal anfangen mit Kofferpacken,denn zu den Landtagswahlen im Herbst wird es àhnlich werden.

18   |  4     Login für Vote
26.05.2019, 20.21 Uhr
Leser X | Die Entzauberung beginnt
Die AfD hat zur Europawahl im Vergleich zu ihren Zielen ein eher mickrigen Ergebnis eingefahren. Aber Nordhausen ist ja bekanntlich nicht Europa. Das Ergebnis in NDH wird aber dafür sorgen, dass diese Truppe auch hier entzaubert wird. Denn eigentlich bietet sie genau das gleiche wie alle anderen Wahlvereine + Fremdenhass. Das wird nicht reichen, um sich in der Zukunft zu behaupten.

6   |  17     Login für Vote
26.05.2019, 21.12 Uhr
Tor666 | Spätzlevernichter,
die können sich gar nicht so viel blamieren wie die Etablierten und die SED Nachfolgepartei.

13   |  4     Login für Vote
26.05.2019, 21.29 Uhr
Checker | Wahlergebnisse ausgezählt…
Nun liebe AfD, lieber Herr Prophet…
Nachdem auch ich der AFD auf ganzer Line mein Vertrauen ausgesprochen habe ist es an der Zeit das in u um Nordhausen Bewegung kommt.
Würde mir wünschen das wir Nordhäuser nicht noch einmal so ein Wahl-Desaster erleben müssen, wie die Wahl des OB Buchmanns der damals leider auch meine Stimme hatte.
Auf gehts!

14   |  4     Login für Vote
26.05.2019, 21.37 Uhr
Pfeifer | Spätzlevernichter
Sie haben Recht, bisher haben sich die ANDEREN auf Europaebene blamiert.

9   |  1     Login für Vote
26.05.2019, 22.04 Uhr
Andreas Dittmar | Mache Kommentare sind schon traurig.....
@Kittleschorsch, ca. 25 % ihrer Mitmenschen als dumm zu bezeichnen ist eine ziehmlich dumme Idee gewesen. Auch Meuthen hat mehrfach betont, dass ein Dexit ein Ultima Ratio ist. Was bleibt jetzt noch von ihrem Kommi übrig ? Sie möchten gern ein Bremer sein. Da gibt es bestimmt eine Menge Leute, welche ihnen gern beim packen helfen.

Ich bedanke mich schon mal im Vorraus für das der AfD entgegengebrachte Vertrauen.

16   |  3     Login für Vote
26.05.2019, 22.36 Uhr
Pfeifer | Kittleschorsch
Können Sie mir vielleicht verraten, warum so viele Menschen so DUMM sind? Bisher hat doch die „AfD“ noch keine Rolle in der Bildung gespielt, oder was meinen Sie?

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26.05.2019, 22.50 Uhr
harzblume | Mal nachgedacht?
Wie soll ich anfangen?! Die großen Blockparteien sind eigentlich nicht wählbar weil - Versprechen werden nicht erfüllt und was sie Bewegen ist doch eigentlich - nichts! Weiter möchte ich das nicht kommentieren!
Also - wen soll man wählen ? ….. Das Ergebnis sehen wir hier!!! Ist nicht meine Vorstellung aber die Mehrheit spricht doch für sich - oder?!

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26.05.2019, 23.18 Uhr
Kittleschorsch | Was übrig bleibt ?
...dass es zum Glück immer noch 75 Prozent denkende Menschen in der Stadt gibt, die nicht blind oder taub ihren Ideologien folgen, geschweige denn „vertrauen“ !!! moin moin !

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26.05.2019, 23.21 Uhr
Zukunft | Doch Schorsch
auch der Rest folgt Ideologien, der grünen, der roten und der schwarzen.

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26.05.2019, 23.32 Uhr
Siegfried Werner | Ja, ja
Herr Müller,
das hat man davon, wenn man den Wähler immer wieder verprellt und versucht ihn für dumm zu verkaufen.

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26.05.2019, 23.53 Uhr
Chrossi | Zukunft
Ich bin wahrlich kein Freund der AFD und werde es wohl auch nie werden.

Das erstarken der AFD, haben sich die anderen Parteien jedoch einfach selbst zu zu schreiben. Die ganzen streitigkeiten und Blockaden zwischen Stadt und Kreis gehen einfach zu weit und sind nun hierin gegipfelt.

Ich hoffe das diese Nickeligkeiten jetz endlich aufhören und nun nicht eine AFD Revolte entsteht, einfach weil es die AFD ist.

Arbeitet bitte einfach gemeinsam produktiv an einer Zukunft für Stadt und Kreis die uns alle voran bringt. Dann erhält auch die Lokalpolitik langsam ihr vertrauen zurück.

Und bitte liebe AFD, das ganze ohne rückschrittliche Werte und Fremdenhass.....und bitte bitte bitte ohne die Klimawandel Verleugnung

Danke

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27.05.2019, 00.08 Uhr
Kama99
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
27.05.2019, 01.38 Uhr
Sinz2000 | Jo wolf, obwohl sie die Fakten niemals anerkennen würden
Verstehen sie Wolf, es gibt eben Menschen die wollen eben keine Bremer Verhältnisse einer weltoffenen Stadt, wo 300 Linksaktivisten Chaos und Anarchie verbreiten und eine Kreuzung blockieren , wir wollen keine Berliner Verhältnisse, wo Drogenhändlern ihr Tickerbereich zugewiesen wird und die Polizei wegschaut, wenn Drogen an Kinder abgegeben werden, wir wollen kein Frei Sex an Kinder unter 14 Jahren, wie von den Grünen gewünscht, wir wollen nicht, dass unsere Kinder in Schulen und Kindergärten sich anpassen müssen, weil sie eine Minderheit sind und, wir wollen nur unsere Lebenswerte aufrechterhalten, die dieses Land aufgebaut haben, nach Krieg, Terror und Besatzungsmacht. Sie finden toll, dass Chaoten Hamburg platt machen, dass 1000000 Pendler bestraft werden, auf Arbeit zu fahren und eine CO2 steuer bezahlen müssen, 10000000 Rentner auf ozialleistungen verzichten müssen,
damit das Scheinflüchtlinge in das Sozialnetz aufgenommen werden. Flüchtlinge, die weder unser Grundgesetz jemals achten werden, noch sich jemals integrieren werden. Vor Jahren schrieb ich hier, alle Andersdenkenden als Nazis zu bezeichnen, dass führt eines Tages dazu, egal ob Arzt, Besamter, Angestellter oder sonnst wer, dann bin ich halt Nazi, aber es muss sich was ändern. Man hat sämtlichen AFD Anhängern verunglimpft, beleidigt und deformiert, man akzeptiert jetzt noch nicht die Stimme des Volkes, man beleidigt sie als Provinzler, die keine Ahnung haben, gegenüber weltoffenen Städten mit 80 % Migration Anteil. Wolf, nennen sie mir eine Stadt, in dem die Integration gelungen ist. Ein Volk steht auf und will etwas nicht, etwas, was in den letzten 40 Jahren nicht geklappt hat, die Integration von Integrationsunwilligen Zuwanderern und Wirtschaftsflüchtigen. Polen hat eine Zuwanderung 0, weil keine Zahlung und keine Sozialabsicherung, ist Polen unsicher oder Kriegsgebiet, nein, die Sozialzahlungen fehlen. Aslo Sicherheit ist egal, Sozialleistung gegen den Fluchtpunkt

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27.05.2019, 08.09 Uhr
Herr Schröder | Leser X
Völlig korrekt! Das bundesweite Ergebnis der AfD ist für diese Partei schon ernüchternd. Von einem deutschlandweiten Rechtsruck sind wir weit entfernt! Eher ist das Gegenteil der Fall, schaut man sich die Ergebnisse der Grünen an. Der Aufschwung der AfD in Ostdeutschland ist auf die Unzufriedenheit der Wählerinnen und Wähler zurückzuführen und wird sich wieder beruhigen, wenn diese Partei erst einmal zeigt, dass sie ohne die "Anderen" gar nichts bewegen kann. Genau so wenig hat sie bisher im Bund und in den Landesparlamenten bewegt, Nichts! Die AfD hat durchaus ein paar kluge Köpfe in ihren Reihen, Herr Prophet zählt sicher mit dazu. Ich hoffe deshalb, dass durch seine ruhige und sachliche Art eine Art Zusammenarbeit auf Stadt- und Kreisebene zustande kommt. Der Region würde es gut tun.

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27.05.2019, 09.40 Uhr
Stechbarth | Spannend jetzt: Wieviel Stimmen für Jendricke, Buchmann, Prophet etc.
Spannend dürfte jetzt sein, die Stimmen für die einzelnen Bewerber/innen zu sehen. Denn diese Wahl ist zugleich Stimmungstest, wie hoch der Rückhalt der führenden Protagonisten Jendricke, Buchmann, Iffland, Keller etc ist und wessen Wahlstrategie aufgegangen ist. Die Parteiergebnisse sind eher Fingerzeig auf die politischen Millieus bzw. Stimmungen den Parteien gegenüber.

8   |  0     Login für Vote
27.05.2019, 10.12 Uhr
Stechbarth | Update: Prophet führt mit über 5000 Stimmen in NDH
Da muss man schlucken. Beim Thüringer Wahlamt sind nun die Stimmen der Bewerber für den Stadtrat da. Mit Riesen-Abstand führt Prophet die Liste an mit 5000 Stimmen, gefolgt von St. Iffland mit 2700 Votes. Alle andere: ferner liefen ...
Auch innerhalb der Parteiliste Afd führt Prophet deutlich vor seinen Parteifreunden.
Was das für NDH bedeuten mag?

8   |  0     Login für Vote
27.05.2019, 10.50 Uhr
Latimer Rex | Sinz2000/Wie verräterisch
"Ein Volk steht auf und will etwas nicht", behaupten sie.
O wie verräterisch! Der Dichter Carl Theodor Körner ließ
im napoleonischen Freiheitskampf in seinem Aufruf die
Worte folgen ... "der Sturm bricht los". Seit Hitlers Ein-
peitscher Joseph Goebbels im Berliner Sportpalast mit
"Nun Volk, steh'auf, und Sturm brich los!" zum "Totalen
Krieg" aufforderte, sind diese Verse "verbrannt".
Das hielt eine dem AfD-Politiker Björn Hocke nahesteh-ende Vereinigung ("Der Flügel", am 23. September 2016)
nicht davon ab, dem Körner-Text eine Fälschung zu
unterschieben, nämlich:
"Noch sitzt ihr da oben/ihr feigen Gestalten, vom Feinde
bezahlt und dem Volke zum Spott/ doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott." - Oft zitiert von der Pegida.

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27.05.2019, 11.36 Uhr
Leser 3421
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
27.05.2019, 11.47 Uhr
Crimderöder | Wählerbeschimpfung Teil 724
@Latimer Rex
Ihre Wählerbeschimpfung haben Sie doch sicher bereits gestern vor 18 Uhr fertiggestellt. Einfach nur mieser Stil.

Schlechte Politik führt zu schlechten Ergebnissen für die Regierenden. Das ist das Schöne an der Demokratie.

7   |  0     Login für Vote
27.05.2019, 12.19 Uhr
Fönix | Ein interessantes, aber auch schwieriges Wahlergebnis !
Neidlos muss man anerkennen, dass in der Stadt Nordhausen die AFD der klare Wahlsieger ist. Jörg Prophet als Spitzenkandidat hat mit großen Abstand die meisten Stimmen eingefahren. Das ist eindeutig und natürlich respektiere ich das Ergebnis.

Spannend wird danach auch die Frage, ob sich im Landkreis eine ähnlich klare Stimmungslage darstellt und wie die bisherigen politischen Würdenträger, allen voran Landrat Jendricke, abgeschnitten haben. Die politischen Kräfteverhältnisse im neuen Kreistag werden auf jeden Fall hinsichtlich der politischen Handlungsfähigkeit der regionalen Gremien eine genauso große Rolle spielen wie die Zusammensetzung des Nordhäuser Stadtrates. Und über allen Optionen steht die Frage, ob die Mandatsträger zukünftig endlich konstruktiv zusammenarbeiten wollen oder ob wieder alles auf Hickhack und Kleinklein hinausläuft. Die Wahlergebnisse und die darauf beruhende Verteilung der Sitze bietet für Letzteres eigentlich eine ideale Bühne und lässt Schlimmes befürchten. Ich habe aber die Hoffnung noch nicht ganz verloren, dass die Entscheidungsträger den Warnschuss vernommen haben und sich endlich zusammenraufen. Geschieht das nicht, wird der Südharz im Vergleich zu den anderen Regionen unweigerlich weiter an Boden verlieren.

Ein Phänomen bleiben für mich die Grünen, ein Spitzenergebnis jagt das Andere. Und das obwohl sie eigentlich nur zwei Themengebiete aktiv besetzen, einerseits Klima und Umwelt und anderseits die Zuwanderung mit uneingeschränkter Präferenz für höchstmögliche Toleranz. Dass im ersten Themenkomplex in der praktischen Umsetzung ihrer Thesen noch viele Fragen offen und viele technische Probleme ungelöst sind und dass die ungehemmte Migration großen sozialen Zündstoff beinhaltet, scheint bei ihren Wählern keine große Rolle zu spielen.

Letztendlich verbinde ich die Wahlerfolge der Grünen mit mindestens genau so vielen Fragezeichen wie die regional hohen Zuwächse für die AfD.


Die Wahlergebnisse insgesamt muss man auf jeden Fall differenziert betrachten. In den westlichen Bundesländern hat die AfD vergleichsweise deutlich an Boden verloren wogegen die Grünen überproportional zulegten. Die östlichen Bundesländer zeigen einen gegenläufigen Trend. Die alteingesessenen Zentrumsparteien haben überall gewaltig verloren. Für mich ist das letztendlich das Ergebnis von 25 Jahren politischer Agonie in der Regierungspolitik der Bundesrepublik Deutschland. Die Landwirtschaft wurde ungeachtet bekannter ökologischer Risiken auf Maximalerträge gepusht. Industrie und Handwerk in den östlichen Bundesländern werden fast ausschließlich vom Mittelstand getragen. Die Menschen in den ostdeutschen Bundesländern haben 30 Jahre hart gearbeitet, oft mehr und länger als ihre westdeutschen Kollegen und sehen sich jetzt mit einer Hungerrente konfrontiert.

Über die Zustände im Bildungssystem und in den öffentlichen Verwaltungen decke ich jetzt mal den Mantel des Schweigens, darüber habe ich mich in der nnz wiederholt und in aller epischen Breite ausgelassen. Natürlich sind sie entscheidend mitverantwortlich für die Unzufriedenheit der Menschen hierzulande und den daraus resultierenden Wahlergebnissen.

Ich hoffe, dass sich die AfD gerade in unserer Region ihrer politischen Verantwortung gewachsen zeigt. Viel wird davon abhängen, ob man Willens und in der Lage ist, Politik für die breite Masse der Bevölkerung zu gestalten oder ob man in erster Linie die eigene Klientel bedienen will. Dann würde sich die AfD letztendlich mit den jetzt abgestraften Altparteien gemein machen. Dass ich die politische Grundausrichtung der AfD für sehr problematisch halte, habe ich immer wieder betont. Die Zukunft wird zeigen, wie die weitere Entwicklung dieser Partei verlaufen wird. Ob in erster Linie demokratisch, ideologisch oder demagogisch, viel wird davon abhängen, wie sie sich zu ihrem eigenen Rechtsaußen-Dilemma positioniert. Ich habe da meine Bedenken, lasse mich aber gern vom Gegenteil überzeugen.

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27.05.2019, 12.35 Uhr
Jörg Thümmel | Kommunalpolitik ist in der Regel Sachpolitik,
frei von parteilichen Präferenzen und Vorgaben zum Wohle der eigenen Gemeinde oder Stadt. Inwieweit dies hier jetzt der Fall sein wird, wird die Zukunft zeigen.

Sprich, entweder es wird, wie zu befürchten ist zu einer generellen Blockade aller AfD Vorschläge im Stadtparlament kommen, was zu erwarten ist, oder die gewählten Vertreter entscheiden sachbezogen ohne Rücksicht auf die parteilichen Zughörigkeiten.

Generell ist der Erfolg der AfD eher als logischer Gegenpol zu den Erfolgen der Grünen zu sehen. Ein Stimmenzuwachs des einen Ende des demokratischen Spektrums bedingt immer auch einen Zuwachs am anderen Ende. Daher sind hier mit Sicherheit auch Parallelen zum vergangenen Jahrhundert zu sehen, in dem erst die internationalen Sozialisten und Kommunisten einen gewissen Zulauf erhielten um dann einige Jahre später von den nationalen Sozialisten abgelöst zu werden.
Die damaligen Vertreter der Mitte, in Form der Zentrumspartei wurden durch diese Grabenkämpfe aufgerieben und ihren handlungspolitischen Spielraumes beraubt um nachgehend als Statisten der Machtergreifung der Nazis zu degenerieren.

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27.05.2019, 13.01 Uhr
Undine
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