Di, 07:53 Uhr
21.05.2019
"Dichterstätte Sarah Kirsch"
"Verdichtung von Sonnenstaub"
Der Österreicher Raul Schrott ist es, der diese Aussage, das der Mensch eine "Verdichtung von Sonnenstaub" sei, trifft. Am kommenden Samstag stellt Karen Aurin, langjähriges Mitglied des Fördervereins "Dichterstätte Sarah Kirsch" ab 14.30 Uhr in Limlingerode dessen "ERSTE ERDE" vor...
Wie es Tradition ist, wurde das Programm eigens für diesen Nachmittag erarbeitet.
Schrott ist Jahrgang 1964, hat sich als Literaturwissenschaftler, Schriftsteller, Hörspielautor und Filmemacher einen Namen gemacht und sich mit seinem vielseitigen Werk eine Fan-Gemeinde geschaffen.
So mancher wartet geradezu sehnsüchtig auf sein nächstes Buch. In seinen Publikationen spiegelt sich sein Forscherdrang in unterschiedlichsten Gebieten wider, in der Lyrik, Essayistik, Prosa, in Übersetzungen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Peter-Huchel- und den Josph-Breitbach-Preis.
Sein Epos "Erste Erde" erschien 2017. Im Vorspann heißt es: "Die Idee von 'Erste Erde' ist einfach: Unser Wissen über die Welt erzählen und in einzelne Lebensgeschichten zu fassen. An den Anfang des Universums zurückzugehen, um vom Urknall an die Entstehung der Erde und des Lebens bis hin zum Menschen zu verfolgen."
Karin Kisker: "Ohne Titel" (Foto: Archiv Kneffel)
Welches Bild entsteht vom Menschen, wenn wir ihn vor der Geschichte des Kosmos und der Evolution her betrachten? Welche Ethiken gehen aus ihm hervor? Mittels zahlreicher verschiedener Figuren und ihren Biographien gibt das Werk Antworten auf diese Fragen. In wechselnden poetischen Formen entsteht so ein großes erzählerisches Panorama.
Für "Erste Erde" hat Raoul Schrott weltweit Reisen unternommen: von der Atacamawüste, wo das größte Spiegelteleskop der Welt entsteht, in die kanadische Tundra zur Fundstelle ersten Gesteins aus der Anfangszeit des Planeten, vom australischen Busch und den ältesten Fossilien von Leben überhaupt bis nach Ostafrika zu den Ausgrabungen früher Hominiden.
In einem zweiten Teil fasst Raoul Schrott unseren gegenwärtigen Wissensstand über die Entwicklung des Lebens zusammen.
Heidelore Kneffel
Autor: redWie es Tradition ist, wurde das Programm eigens für diesen Nachmittag erarbeitet.
Schrott ist Jahrgang 1964, hat sich als Literaturwissenschaftler, Schriftsteller, Hörspielautor und Filmemacher einen Namen gemacht und sich mit seinem vielseitigen Werk eine Fan-Gemeinde geschaffen.
So mancher wartet geradezu sehnsüchtig auf sein nächstes Buch. In seinen Publikationen spiegelt sich sein Forscherdrang in unterschiedlichsten Gebieten wider, in der Lyrik, Essayistik, Prosa, in Übersetzungen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Peter-Huchel- und den Josph-Breitbach-Preis.
Sein Epos "Erste Erde" erschien 2017. Im Vorspann heißt es: "Die Idee von 'Erste Erde' ist einfach: Unser Wissen über die Welt erzählen und in einzelne Lebensgeschichten zu fassen. An den Anfang des Universums zurückzugehen, um vom Urknall an die Entstehung der Erde und des Lebens bis hin zum Menschen zu verfolgen."
Karin Kisker: "Ohne Titel" (Foto: Archiv Kneffel)
Welches Bild entsteht vom Menschen, wenn wir ihn vor der Geschichte des Kosmos und der Evolution her betrachten? Welche Ethiken gehen aus ihm hervor? Mittels zahlreicher verschiedener Figuren und ihren Biographien gibt das Werk Antworten auf diese Fragen. In wechselnden poetischen Formen entsteht so ein großes erzählerisches Panorama.Für "Erste Erde" hat Raoul Schrott weltweit Reisen unternommen: von der Atacamawüste, wo das größte Spiegelteleskop der Welt entsteht, in die kanadische Tundra zur Fundstelle ersten Gesteins aus der Anfangszeit des Planeten, vom australischen Busch und den ältesten Fossilien von Leben überhaupt bis nach Ostafrika zu den Ausgrabungen früher Hominiden.
In einem zweiten Teil fasst Raoul Schrott unseren gegenwärtigen Wissensstand über die Entwicklung des Lebens zusammen.
Heidelore Kneffel

