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Mo, 15:12 Uhr
29.04.2019
Lok Erfurt gewinnt 3. Nordhäuser Volleyball-Integrationsturnier

Wanderpokal geht erstmals auf Reisen

Annähernd achtzig Sportler aus ganz Thüringen trafen sich am vergangenen Sonntag in der Nordhäuser Wiedigsburghalle zum 3. Integrationsturnier des Südharzer Volleyballclubs Nordhausen.

Das Siegerteam aus Erfurt mit dem Wanderpokal

Bereits in den letzten beiden Jahren organisierten Lutz Kurth und Detlef Steding, die Trainer der vorrangig aus eritreischen Volleyballern bestehenden Mannschaft, ein erfolgreiches Turnier an gleicher Stelle. Unterstützung erhielten sie auch in diesem Jahr vom Landessportbund Thüringen, der das Turnier auch anläßlich des 30-jährigen Bestehens des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ mit ausrichtete, sowie vom Nordhäuser Kreissportbund.
Dessen Präsident Klaus Gorges überreichte Uwe Törpe - seinem Pendant vom gastgebenden SVC - ein Netz mit hochwertigen Bällen als Geschenk, von denen die Gastmannschaften auch jeweils einen bekamen. Angetreten waren neun Mannschaften aus ganz Thüringen, die zur Eröffnung des Turniers von Landrat Matthias Jendricke sowie dem Präsidenten des Kreissportbundes Klaus Gorges, dem Geschäftsführer des KSB Andreas Meyer und Uwe Törpe als Präsidenten des SVC Nordhausen herzlich begrüßt wurden. Es folgten über fünf Stunden spannender Spiele auf sportlich hohem Niveau.

Am Ende siegten die Spieler des ESV Lokomotive Erfurt mit ihrer Generationen übergreifenden Mannschaft und sicherten sich dadurch den Wanderpokal „30-Jahre Integration durch Sport“. Zweiter wurde das Team „Vitaly 2“ und der dritte Platz ging an die SG Reseda, ebenfalls aus Erfurt. Das erste Team der Gastgeber aus Nordhausen kam auf den 4. Platz.

Spielszene mit dem SVC im Vordergrund

Wichtiger als Punkte und Platzierungen war jedoch einmal mehr die intensive, freundschaftliche Begegnung der Sportler, die ihre Heimat in Syrien, dem Irak, in Eritrea, Afghanistan, Russland und Deutschland haben. Wie immer wurden sie liebevoll von den Vereinsmitgliedern und den Familienangehörigen der Nordhäuser Volleyballer umsorgt und verpflegt. Neben den den SVC-Oldies, die in bunt gemischten Mannschaften mit ihren eritreischen Vereinskameraden spielten, waren auch die SVC-Nachwuchsspielerinnen am Netz als Kampf- und Schiedsrichter im Einsatz.

In der Mittagspause gab es heiße Geflügelwürstchen und selbst gebackenen Kuchen

Thüringenweit ist Nordhausen mit diesem Turnier auch für die Freizeit-Volleyballer mit Migrationshintergrund zu einer guten Adresse geworden. Im nächsten Jahr wird es eine Neuauflage geben und der Wanderpokal vielleicht auch einen neuen Besitzer bekommen.
volleyball (Foto: oas)
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