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Fr, 06:14 Uhr
18.03.2005

nnz-Rückspiegel: 18. März 2004

Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Baustoffe, Fledermaus und Polizeieinsatz


Kaum Lust auf Bauen
Trotz Unsicherheit bei der Eigenheimzulage hatten die künftigen Häuslebauer im vergangenen Jahr kaum einen Bock. Ein Blick in die Statistik des Bauordnungsamtes in der Behringstraße belegt das. Die Bautätigkeit im Landkreis ging auch im Jahr 2003 weiter zurück, erläuterte der 1. Beigeordnete des Landkreises Nordhausen Matthias Jendricke, (SPD). Die genehmigten und angezeigten Bauvorhaben im Jahr 2003 sanken um 23 % zum Jahr 2000. Ganz anschaulich zeigt sich die Entwicklung bei den Ein- und Mehrfamilienhäusern. Waren es vor fünf Jahren noch über 400 Neubauten im Kreisgebiet, so halbierte sich die Zahl der Bauwilligen im letzten Jahr. Auch der leichte Anstieg der Baugenehmigungen im letzten Quartal zur Sicherung der vollen staatlichen Förderung durch Eigenheimzulage und Baukindergeld, konnte den Trend nicht aufhalten...ausführlich in nnz-Archiv


Geld für Prüfung der Konzeption
Beraterverträge hatten in den zurückliegenden Monaten Konjunktur in Deutschland und sorgten für vielfältige Diskussionen. Auch die Nordhäuser Region blieb von derartigen Verträgen nicht verschont. Jetzt kam ein Vertrag besonderer Art im Theater ans Licht. In diesem Fall nennt sich der Beratervertrag nicht Beratervertrag, sondern Honorarvertrag. Abgeschlossen wurde er vermutlich im Jahr 2001 mit einer Hamburger Anwaltskanzlei. Trotz juristischer Vertretung von Theatern durch den deutschen Bühnenverein, trotz eines Rechtsamtes im Hauses des Gesellschafters „Stadt Nordhausen“, hatte die Leitung des Nordhäuser Theaters einen solchen Honorarvertrag abgeschlossen. Der Vertrag sieht nach Informationen der nnz eine monatliche Pauschale im vierstelligen Bereich vor. Die Summe wird auch dann gezahlt, wenn die Kanzlei überhaupt nicht tätig wird...ausführlich in nnz-Archiv


Mit Baustoffen kooperieren
Baustoffe spielen im Landkreis Nordhausen eine wichtige Rolle. Ob Gips, Anhydrit oder Kies - in und um Nordhausen gibt es reichlich davon. Darum soll sich jetzt ein Netzwerk kümmern. 12 Unternehmen der regionalen Baustoffindustrie trafen Anfang März sich im Regionalmanagement und gründeten den „Kooperationsverband Baustoffe“. Die einstimmig beschlossene Vereinbarung soll eine Plattform für die Realisierung verschiedenster Ziele darstellen. Da geht es unter anderem um eine gemeinsame Imagepflege und -entwicklung, um einen regelmäßigen Informationsaustausch sowie eine ständige Zusammenarbeit, zum Beispiel mit Organisationen und Institutionen aus Forschung, Hochschulen und Politik...ausführlich in nnz-Archiv


Mops-Feldermaus soll helfen
Morgen soll der Umweltausschuß des Thüringer Landtages beraten. Dabei geht es auch um die Nachmeldung von FFH-Gebieten an die Europäische Union. Und da soll auch die Mops-Fledermaus helfen. „Wir appellieren an die Landtagsabgeordneten, dafür zu votieren, dass auch der östliche Teil des Winkelberges in der Rüdigsdorfer Schweiz als FFH-Schutzgebiet nach Brüssel gemeldet wird“, sagte Steffen Meyer vom Umweltamt der Stadtverwaltung heute der nnz. In Punkt 1 der Sitzung geht es in Erfurt um genau diese Nachmeldung. Obwohl der Status „FFH“ Schutz über die politische Legislaturperiode hinaus biete, gehe es nur in zweiter Linie um den Schutz vor dem Gipsabbau. Vielmehr sei durch Gutachten belegt, dass es die Naturausstattung als solche zwingend gebiete, die komplette Rüdigsdorfer Schweiz als FFH-Gebiet zu deklarieren...ausführlich in nnz-Archiv


Lustobjekt löste Polizeieinsatz aus
Eine Postsendung hat in der Nacht zum Donnerstag einen Polizeieinsatz ausgelöst. In Bleicherode hatte ein 42jähriger Mann in seinem Briefkasten ein merkwürdiges Päckchen gefunden. Die etwa 20 cm lange, sich hart anfühlende Verpackung trug keinen Absender. In der von Hand geschriebenen Adresse fehlte die Postleitzahl, der Poststempel war verwischt und nur schlecht zu erkennen. Der Empfänger vermutete eine Briefbombe und alarmierte die Polizei. Die eingesetzten Beamten waren sich auch nicht sicher, ob das Päckchen gefahrlos geöffnet werden kann. Wie für solche Fälle vorgeschrieben, kamen Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes zum Einsatz. Auch sie konnten eine Gefährdung nicht ausschließen und durchleuchteten schließlich das Päckchen. Auf dem Röntgenbild war der Inhalt zweifelsfrei zu erkennen. Vermutlich hat sich jemand einen dummen Scherz erlaubt, und dem Mann und seiner Freundin einen Dildo geschickt...ausführlich in nnz-Archiv
Autor: nnz

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