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Di, 19:42 Uhr
18.09.2001

Resolution für Reemtsma-Erhalt

Nordhausen (nnz). Das Thema Reemtsma beherrschte auch heute streckenweise die Sitzung des Nordhäuser Stadtrates. Eine Resolution wurde verabschiedet.


Alle vier Fraktionen des Nordhäuser Stadtrates sprachen sich am Abend für die Verabschiedung einer Resolution unter dem Motto: „Cabinet und Duett müssen aus Nordhausen kommen“ aus. In dem Schreiben, das den führenden Politikern des Bundes und des Landes Thüringen zugestellt werden soll, wird nicht nur der Erhalt des Standortes gefordert, sondern auch auf die Folgen der Schließung aufmerksam gemacht. Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz, Familien verlassen die Nordhäuser Region, ein wichtiger Wirtschaftsfaktor verschwindet.

„Wir fordern den Erhalt des Werkes in Nordhausen. Wir unterstützen das Aktionsbündnis von Betriebsrat, Gewerkschaft und Politik. Wir werden nicht hinnehmen, daß wieder ein Standort in den neuen Bundesländern schließen soll. Reemtsma-Nordhausen war das Vorzeigebeispiel für die Privatisierung eines ehemaligen volkseigenen Betriebes. Der Betrieb in Nordhausen ist wirtschaftlich gesund. Die 'Cabinet'-Marken-Familie ist die drittstärkste in den neuen Bundesländern. Wir bitten die Thüringer Landesregierung und alle politisch Verantwortlichen auf Landes- und Bundesebene, die Mitarbeiter des Werkes in Nordhausen und uns als Stadträte zu unterstützen im Kampf um den Erhalt des Standortes Nordhausen“, heißt es in der Erklärung.
Autor: nnz

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