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Mi, 07:20 Uhr
27.03.2019
Groß und Rosenstock:

LINKE steht für sozialere und gerechtere Politik

Ab dem Schuljahr 2019/2020 soll der Eigenanteil der Schülerbeförderung der Familien für Schüler ab der Klassenstufe 11 entfallen, das beschloss der Kreistag auf seiner gestrigen Sitzung...


"Dass der Eigenanteil nun endlich abgeschafft ist, zeigt, dass sich kämpfen für eine Sache lohnt. Als vor drei Jahren das Kinder- und Jugendparlament die Thematik in den Kreistag einbrachte und sich anschließend die rot-rot-grünen Fraktionen für die Umsetzung stark machten, unterstellte man uns noch Realitätsferne und Kurzsichtigkeit", meint Tim Rosenstock, Mitglied DIE LINKE. im Kreistag Nordhausen.

"Bereits im vergangenen Jahr teilte man plötzlich unsere Argumentation und brachte die Eigenteilabschaffung auf den Weg, obwohl es in den Ausschusssitzungen zuvor noch gänzlich anders aussah", so der jugendpolitische Sprecher der Linken im Kreis weiter.

"In erster Linie werden davon natürlich die Familien profitieren, die monatlich nun teilweise erheblich entlastet werden. Damit wurde zusätzlich ein weicher Standortfaktor für den Landkreis geschaffen, der damit in der Kostenfreiheit eine Spitzenposition in Thüringen einnimmt", ergänzt Ann-Sophie Groß, Mitglied der Nordhäuser linksjugend. "Ärgerlich finden wir nur, dass der Beschluss durch verwaltungstechnische Verzögerungen erst zum kommenden Schuljahr und nicht wie geplant zum 1. Januar umgesetzt wird. Dennoch zeigt der Vorgang eins ganz klar: Entgegen jeglicher Vorurteile und Vorwürfe steht linke Politik für eine sozialere und gerechtere Politik und hat am Ende eben doch die richtigen Argumente", sind sich Rosenstock und Groß einig.
Autor: red

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Kommentare
Andreas Dittmar
27.03.2019, 09:12 Uhr
Das Problem nicht ganz begriffen
Also kann auch die Lösung nichts taugen . Das Schulnetz im ländlichen Raum wird aus Kostengründen ausgedünnt. Es fehlen Lehrer. Die vorhandenen Lehrer stehen immer größeren Klassenstärken gegenüber. Quereinsteiger und Genderquatsch bremsen das Bildungsniveau zusätzlich aus. Das muss irgendwann krank machen und Ausfallstunden sind letztendlich die Folge. Freitags kann man sowas statistisch auf die CO2-Greta verschieben aber die Arbeitswoche hat nun mal 5 Tage. Wenn man im ländlichen Raum die Entwicklung nachhaltig fördert, muss man nicht die Fehler der Vergangenheit dadurch kompensieren, dass man auch die kommunale Infrastruktur zurückfährt. Dann müssten die Schüler auch nicht kilometerweit kostenfrei in die Schulen fahren, sondern hätten diese vor der Haustür.

Andreas Dittmar AfD RV Nordhausen
Leo 1A5
27.03.2019, 10:30 Uhr
Das schließen von Dorfschulen
und zusammen legen von mehreren Schulen zu einer war absoluter Käse.

Man hätte zumindest bis zum Ende des vierten Schuljahres vor Ort unterrichten können in kleinen Klassenverbänden und so den Kleinsten anstrengende Busfahrten am Anfang erspart.

Warum muss ein Kind mit dem Bus 15km in Stadt zur Schule fahren wenn man mit etwas Willen und Nutzung der alten Infrastruktur (Schulgebäude) den Unterricht enspannt im Heimatort oder Nachbardorf durchführen könnte.
h3631
27.03.2019, 12:35 Uhr
??
Warum soll der Eigenanteil der Schülerbeförderung nur ab der Klassenstufe 11 entfallen?
Wer kann das verstehen?
Warum nicht für alle Schüler?
Wolfi65
27.03.2019, 12:52 Uhr
Weil man sich in der Marktwirtschaft befindet
Da geht das Wohl des Einzelnen vor dem Wohl von vielen.
Im Unrechtsstaat DDR war es genau anders herum.
(Bis auf ein paar Ausnahmen des Politbüros und des Staatsrates der DDR)
Es reicht eben in der BRD angeblich nicht für alle.
Aber Allen reicht es jetzt bald!
Vincent
27.03.2019, 15:28 Uhr
Tatsachen vs Populismus
In den letzten Jahren wurden nach meinen Wissen keine Grundschule, Regelschule noch ein Gymnasium geschlossen. Schließungen sind auch in der Schulnetzplanung für die kommenden Jahre nicht vorgesehen. Der Transport der Schüler in die nächste staatliche Schule ist ist bis zur 10. Klasse kostenfrei. Die derzeitige finanzielle Beteiligung liegt bei 12 € im Schulmonat und betrifft nur Abiturienten und ein Teil der Berufschüler. Ab nächsten Schuljahr entfällt auch dieser persönliche Kostenanteil. Eine Schule steht nun mal nicht im jeden Dorf.

(all das ist im NNZ Archiv nachlesbar)
Andreas Dittmar
28.03.2019, 00:14 Uhr
Transparenz vs. Ideologie
@Vincent googlen Sie mal folgende Schlagzeile : "Acht Südharzer Schulen von Schließung bedroht" Da finden Sie einen Artikel vom Februar 2016. Einfache Frage : Sind das Fake- News ? Ja oder Nein ?
Tim Rosenstock
28.03.2019, 15:32 Uhr
Schulschließungen, kostenlose Beförderung und so weiter
Zu den Schulschließungen: Erst am Dienstag hat der Landrat ausdrücklich betont, dass keine Schule von Schließungen im Landkreis bedroht ist. Lässt sich im Livestream verfolgen, stand auch hier im Liveticker und auch in der Schulnetzplanung des Landkreises. Also bitte einfach mit aktuellen Fakten arbeiten, statt einfach puren Populismus zu betreiben.
Bei der Beförderung geht es um die Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 11, also die gymnasiale Oberstufe. Bis Klassenstufe 10 war die Beförderung bereits längst kostenfrei. Das nun nicht in jedem Dorf und jedem Ort ein Gymnasium steht, ist wohl auch verständlich.
Andreas Dittmar
28.03.2019, 18:28 Uhr
Sehr geehrter Herr Rosenstock
Das Statement vom Landrat interressiert mich nicht. Ich hätte gern eine einfache Antwort auf meine Frage. Von mir aus können Sie die Antwort auch begründen.
Ich erweitere die Frage noch etwas
Stehen oder standen Schulschließungen im Landkreis Nordhausen ab 2015 zur Disskusion und wenn ja warum ?

Andreas Dittmar AfD RV Nordhausen
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