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Mi, 10:00 Uhr
27.03.2019
Wie geht es weiter mit dem "Werther Hof"?

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt

Der Insolvenzverwalter des ehemaligen Hotels "Zur Hoffnung", das momentan noch als "Werther Hof" firmiert, hat Kündigungen ausgesprochen. Wie geht es an der alten B 80 also weiter? Die Antworten von Investoren und Bürgermeister stimmen optimistisch...

Die "Hoffnung" wird nicht sterben (Foto: nnz) Die "Hoffnung" wird nicht sterben (Foto: nnz)
Das wirtschaftliche und juristische Tauziehen um die "Hoffnung" geht mittlerweile in das dritte Jahr, doch nun ist Licht am Horizont erkennbar.

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Der vorläufige Insolvenzverwalter Marcello Di Stefano hat in dieser Woche den sechs Mitarbeitern im Hotel zum 30. April gekündigt. Für vier von ihnen haben die beiden Investoren, Andreas Peter und Silvio Wagner, eine Zusage zur Vermittlung in eine Arbeit oder für eine Einstellung in ihre Unternehmen abgegeben.

Eigentlich sollten an der alten B80 bereits zu Ende März die Lichter ausgehen, aber im April seien noch einige Veranstaltungen eingeplant, die auch durchgeführt werden. Ab Mai wird das Gebäude dann einer grundlegenden Sanierung unterzogen und sowohl Wagner als auch Peter sind der "festen Überzeugung", dass im Anschluss an die Arbeiten der Hotelbetrieb wieder aufgenommen wird.

Darüber freut sich auch der Bürgermeister der Einheitsgemeinde Werther, Hans-Jürgen Weidt. "Ich bin sehr glücklich, dass das Tauziehen um die "Hoffnung" nun ein optimistisch stimmendes Ende genommen hat. Ich würde mich noch mehr freuen, wenn in dem künftigen Hotel auch wieder eine Gaststätte etabliert werden kann", so Weidt im Gespräch mit der nnz.

Auch in punkto des Autohofes stehen laut dem Bürgermeister alle Ampeln auf Grün, denn immerhin haben die Projektentwickler nun die ersten Planungsaufträge an Büros ausgelöst. "So weit waren wir noch nie", sagt Hans-Jürgen Weidt, der in den zurückliegenden Jahren mehrere Rückschläge zu diesem Vorhaben verkraften musste.

Doch Weidts Gedanken gehen weiter. Er hatte sich in diesem Areal immer wieder um die Ansiedlung eines Einkaufsmarktes bemüht, doch letztlich sagte auch Norma ab. Nun allerdings gibt es aus der Discounter-Branche erste positive Signale, denn ein Markt als Nahversorger für die gesamte Einheitsgemeinde ist für Konzerne an diesem Standort wieder interessant geworden. Das Optimum wäre für den Bürgermeister erreicht, wenn ein solcher Markt in den Bebauungsplan für den Autohof integriert werden könnte. Bislang ist das jedoch ein Wunsch.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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