Do, 10:13 Uhr
10.03.2005
Wölfe gegen Wölfe
Braunlage (nnz). Am Wochenende treffen die Braunlager Wölfe ihre Namensvettern aus Schönheide im Erzgebirge. Aber es stehen noch weitere Spiele an. Eishockeyfans klicken hier.
Zwei schwere Auswärtsspiele müssen die Harzer Wölfe an diesem Wochenende absolvieren. Am Samstag führt der Weg in das Erzgebirge zu den Namensvettern aus Schönheide, am Sonntag geht es abermals gegen einen Ost-Klub, diesmal steht der lange Weg zum Rostocker EC auf dem Programm.
Der Punktgewinn in letzter Sekunde beim Gastspiel in Adendorf hat den Wölfen sicherlich Mut gemacht, trotzdem ist man an diesem Wochenende zweimal der klare Außenseiter. In dieser Rolle dürfte sich die Truppe von Jan Furo allerdings gar nicht so unwohl fühlen, schließlich kann man so ohne allzu großen Druck aufspielen.
Der EHV Schönheide belegt momentan den vierten Tabellenplatz, herausragend bei den Wölfen ist vor allem ihre erste Sturmreihe. Hier spielt mit Daniel Jun der Topscorer der Aufstiegsrunde. Satte 51 Punkte konnte der Tscheche in bisher 17 Spielen sammeln. Ihm zur Seite stehen mit Miroslav Jenka und Mike Losch die Nummer drei und sechs der aktuellen Scorerwertung. Wie gefährlich diese Reihe ist mussten die Harzer bereits im Hinspiel feststellen. Trotz einer 3:0-Führung unterlag man noch mit 3:6. Allerdings hat das Spiel im Wurmbergstadion auch gezeigt, dass die Schönheider nicht unverwundbar sind.
Gleiches gilt für den Rostocker EC, den Gegner am Sonntag. Hier denken die Braunlager gerne an das Hinspiel zurück, schließlich konnte man sich gegen die Mecklenburger mit 4:2 durchsetzen. Hervorzuheben beim REC sind vor allem Torwart Branislav Hippik sowie die Angreifer Thomas Haupt und Petr Hrbek. In der Abwehr ist der Slowake Partik Scibran der überragende Mann. Beeindruckend sind auch die Besucherzahlen der Rostocker: Mit über 1500 Fans im Schnitt sind die Hansestädter der Zuschauerkrösus der Liga.
Ein besonders schweres Wochenendprogramm hat übrigens der junge BSC-Verteidiger Sebastian Hofmann. Vor seinen Einsätzen in der Herrenmannschaft steht er zur besten Eishockeyzeit am Freitag um 20 Uhr mit der Jugend auf dem Eis.
Im heimischen Wurmbergstadion erwarten die Jungwölfe dann die Spielgemeinschaft Rostock/Güstrow. In einem echten Endspiel geht es um den Staffeltitel und den damit verbundenen Aufstieg in die höchste Norddeutsche Jugendklasse. Über zahlreiche Unterstützung, gerade da an diesem Wochenende kein Herrenheimspiel stattfindet, würden sich die jungen Kufencracks sicher freuen.
Autor: nnzZwei schwere Auswärtsspiele müssen die Harzer Wölfe an diesem Wochenende absolvieren. Am Samstag führt der Weg in das Erzgebirge zu den Namensvettern aus Schönheide, am Sonntag geht es abermals gegen einen Ost-Klub, diesmal steht der lange Weg zum Rostocker EC auf dem Programm.
Der Punktgewinn in letzter Sekunde beim Gastspiel in Adendorf hat den Wölfen sicherlich Mut gemacht, trotzdem ist man an diesem Wochenende zweimal der klare Außenseiter. In dieser Rolle dürfte sich die Truppe von Jan Furo allerdings gar nicht so unwohl fühlen, schließlich kann man so ohne allzu großen Druck aufspielen.
Der EHV Schönheide belegt momentan den vierten Tabellenplatz, herausragend bei den Wölfen ist vor allem ihre erste Sturmreihe. Hier spielt mit Daniel Jun der Topscorer der Aufstiegsrunde. Satte 51 Punkte konnte der Tscheche in bisher 17 Spielen sammeln. Ihm zur Seite stehen mit Miroslav Jenka und Mike Losch die Nummer drei und sechs der aktuellen Scorerwertung. Wie gefährlich diese Reihe ist mussten die Harzer bereits im Hinspiel feststellen. Trotz einer 3:0-Führung unterlag man noch mit 3:6. Allerdings hat das Spiel im Wurmbergstadion auch gezeigt, dass die Schönheider nicht unverwundbar sind.
Gleiches gilt für den Rostocker EC, den Gegner am Sonntag. Hier denken die Braunlager gerne an das Hinspiel zurück, schließlich konnte man sich gegen die Mecklenburger mit 4:2 durchsetzen. Hervorzuheben beim REC sind vor allem Torwart Branislav Hippik sowie die Angreifer Thomas Haupt und Petr Hrbek. In der Abwehr ist der Slowake Partik Scibran der überragende Mann. Beeindruckend sind auch die Besucherzahlen der Rostocker: Mit über 1500 Fans im Schnitt sind die Hansestädter der Zuschauerkrösus der Liga.
Ein besonders schweres Wochenendprogramm hat übrigens der junge BSC-Verteidiger Sebastian Hofmann. Vor seinen Einsätzen in der Herrenmannschaft steht er zur besten Eishockeyzeit am Freitag um 20 Uhr mit der Jugend auf dem Eis.
Im heimischen Wurmbergstadion erwarten die Jungwölfe dann die Spielgemeinschaft Rostock/Güstrow. In einem echten Endspiel geht es um den Staffeltitel und den damit verbundenen Aufstieg in die höchste Norddeutsche Jugendklasse. Über zahlreiche Unterstützung, gerade da an diesem Wochenende kein Herrenheimspiel stattfindet, würden sich die jungen Kufencracks sicher freuen.

