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Mo, 11:09 Uhr
17.09.2001

Beratungen zur Schwimmhallen-Zukunft

Nordhausen/Sollstedt (nnz). Noch in dieser Woche soll es in Nordhausen erste Beratungen zur Zukunft der Sollstedter Schwimmhalle geben. Im kommenden Jahr werden nach nnz-Informationen keine Zuschüsse mehr aus dem Kreishaushalt nach Sollstedt fließen.


Rund die Hälfte der jährlichen Kosten in Höhe von fast 400.000 Mark hatte in den zurückliegenden Jahren der Kreis übernommen. Letztmalig in diesem Jahr. Bezugnehmend auf eine Klage der Stadt Nordhausen gegen die Höhe der Kreisumlage, hatte das Landesverwaltungsamt in Weimar (LVA) Landrat Joachim Claus (CDU) mitgeteilt, die Kosten von etwa 190.000 Mark zu letzten Mal zu genehmigen.

Im Entwurf des kommenden Haushaltes ist nun kein Zuschuß enthalten, das würde letztlich das Aus für die Sollstedter Einrichtung bedeuten. Nun soll ein Zweckverband ins Leben gerufen werden. Daran sollen sich die Kommunen beteiligen, deren Schüler am Schulschwimmen in Sollstedt teilnehmen. Gegen einen solchen Zweckverband hatten sich der Kinder- und Jugendausschuß der Gemeinde sowie viele Bürger bereits ausgesprochen. Sie alle befürchten, dass die Kosten für einen solchen Zweckverband nicht von den Städten und Gemeinden aufgebracht werden können. Der Haupt- und Finanzausschuß des Sollstedter Gemeinderates hatte indes Bürgermeister Jürgen Hohberg beauftragt, alle bisherigen Aktivitäten zum Erhalt der Schwimmhalle zu forcieren. Dazu gehört auch die Möglichkeit der Übernahme der Einrichtung durch den Landkreis. Das allerdings würde wieder zu einer Belastung der Kreisumlage führen. Eine weitere Variante wäre, den Landkreis in das „Boot“ für den Zweckverband in spe zu holen.
Autor: nnz

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