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So, 13:05 Uhr
03.03.2019
GUTER RAT FÜR SENIOREN (5)

Passen Sie gut auf sich auf - aktuell!

Überfall hier, Enkeltrick da und die tägliche Kleinkriminalität gegenüber Senioren – davon musste auch nnz-online schon oft berichten. Der Fall der 94-jährigen Frau in Ellrich hat ein gutes Ende genommen, weil sie sich einem Taxifahrer anvertraute, der super reagiert hat. Damit sich möglichst viele Senioren auch selbst beschützen können, geben wir hier in mehreren Folgen eigene Erfahrungen und die Erfahrungen von Bekannten und Verwandten weiter...


Alles, was hier beschrieben wird, hat es in Thüringen und Sachsen-Anhalt schon gegeben. Zur Kenntnis gelangte es aus eigenem Erleben, dem Erleben verlässlicher Personen oder den Sendungen des mdr.

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Anlass zur Panik besteht für Gewappnete nicht. Wie sagten doch unsere alten Lehrer: „Gefahr erkannt = Gefahr gebannt.“ Es besteht auch kein Zweifel, dass die Mehrheit der Senioren ohne Probleme ein hohes Alter erreichen kann. Aber wenn diese Serie auch nur eine Straftat verhindern kann, das Sicherheitsgefühl verbessern kann, ist ihr Zweck erreicht.

Die Sprache wird humorlos bis brutal sein, damit Warnungen auch dann verstanden werden, wenn das eigene Empfinden vielleicht alles als nicht so schlimm einstuft. Dafür bitten wir um Verständnis.

Aktuell
Anonyme Anrufer lassen sich immer etwas Neues einfallen. Es am Verfasser und seiner Frau auszuprobieren, ist für nnz-Leser eine ausgesprochen gute Idee, denn so kommt die Warnung schnell an die Öffentlichkeit.

Eine Anruferin vom „Gesundheitszentrum Harz“ teilte uns mit, wir hätten an einer Umfrage zu Gesundheitsfragen teilgenommen (Wir sind noch nicht dement, können uns trotzdem nicht erinnern.) und das so gut gemacht, dass der Chef angewiesen habe, ein großes Dankeschön zu vergeben. Bevor weitere Fragen gestellt werden konnten, wurde die Anruferin dann unterbrochen mit der Frage nach einer Telefonnummer für einen Rückruf, da keine angezeigt wird. Die Anruferin versprach, dass sie den Fehler sofort "nach oben" melden werde. Meine Frau sagte dann, dass ohne Rückrufnummer und verständliche Namensnennung keine weiteren Angaben erfolgen werden und legte auf. Ein weiterer Anruf blieb erwartungsgemäß aus.

Die Recherche nach „Gesundheitszentrum Harz“ blieb auf einigen Suchmaschinen ohne Ergebnis. Also fragten wir beim Gesundheitszentrum Bad Grund – dem Harz am nächsten gelegen – an und erhielten von kompetenter Stelle folgende Auskunft: „...solche Methoden wenden wir nicht an. Können wir uns nur von distanzieren und davor warnen.“

Hier also noch einmal unser Rat: Telefonanrufe ohne Rufnummernübermittlung sollten Sie sofort beenden, wenn Ihnen der Anrufer nicht persönlich bekannt ist. Es gibt nur noch wenige Anschlüsse, von denen eine Rufnummernübermittlung nicht möglich ist und es werden täglich weniger. Wer die Übermittlung eines Verwaltungs- oder Firmenanschlusses ausschaltet, hat etwas zu verbergen und auf keinen Fall Danke-schön-Geschenke zu vergeben.

Wir mussten leider auch schon darauf hinweisen, dass immer mal wieder mit gefälschten Rufnummern angerufen wird. Hierzu wiederholen wir: Wenn Sie mit Geschenken überhäuft werden sollen oder Ihnen sonst etwas seltsam vorkommt: Information schriftlich verlangen, keine Informationen geben. Mit Höflichkeiten ist Gaunern nicht das Handwerk zu legen. Fortsetzung folgt
Jürgen Wiethoff

PS für Kinder und Enkel: Ihre Eltern oder Großeltern haben noch kein Internet oder mögen einfach das Rascheln einer Zeitung mehr als die nnz-online? Machen Sie ihnen doch einen Ausdruck dieser Beiträge.
Autor: red

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