Di, 15:14 Uhr
08.03.2005
Hightech-Ermittler
Nordhausen (nnz). Mit Entsetzen reagieren die Menschen im Landkreis Nordhausen immer wieder auf Veröffentlichungen im Rahmen von Kinderpornografie. Doch die spielt sich nicht nur in der großen weiten Welt ab. Quasi vor der Haustür ist das Geschäft mit dem virtuellen Schmutz zu Gange.
Seit nunmehr über zwei Jahren gibt es bei der Polizeidirektion Nordhausen zwei Beamte, die man durchaus Hightech-Ermittler nennen darf. Sie verfügen über modernste Datentechnik, die einzig und allein das Ziel hat, Straftaten noch schneller auffzuklären. Die zwei Polizisten gehören der technischen Beweissicherungseinheit an. Allein im vergangenen Jahr wurden durch die Polizisten 111 Computersicherungen durchgeführt, 33 Handys und 13 Datenträger elektronisch ausgewertet. Weiterhin waren sie an zwei größeren Internetrecherchen beteiligt.
Wie umfangreich allein die PC-Sicherungen sind, das machte ein Fall im vergangenen Jahr deutlich. So waren bei einem Tatverdächtigen 20.000 Bilddateien und über 500 Videodateien gesichert worden.
Die beiden Beamten der Beweissicherungseinheit verstehen sich als eine Art der Kriminaltechnik. Fast alle Deliktbereiche der Kripo bedienen sich ihrer Dienstleistungen. Ob nun Handys im Rahmen von Ermittlungen ausgewertet werden sollen oder ob der Mailverkehr bei mutmaßlichen Drogendealern gesichert werden soll, all das ist der Job der beiden Beamten.
Wie gut sie ihren Job machen, das beeinflusst maßgeblich den Ermittlungs- oder Fahndungserfolg. Der führt die Kriminalisten auch ab und zu mal ins Ausland. So konnte im Rahmen einer international angelegten Fahndung wegen Kinderpornografie ein Pfarrer aus Großbritannien als Absender perverser Dateien dingfest gemacht werden.
Autor: nnzSeit nunmehr über zwei Jahren gibt es bei der Polizeidirektion Nordhausen zwei Beamte, die man durchaus Hightech-Ermittler nennen darf. Sie verfügen über modernste Datentechnik, die einzig und allein das Ziel hat, Straftaten noch schneller auffzuklären. Die zwei Polizisten gehören der technischen Beweissicherungseinheit an. Allein im vergangenen Jahr wurden durch die Polizisten 111 Computersicherungen durchgeführt, 33 Handys und 13 Datenträger elektronisch ausgewertet. Weiterhin waren sie an zwei größeren Internetrecherchen beteiligt.
Wie umfangreich allein die PC-Sicherungen sind, das machte ein Fall im vergangenen Jahr deutlich. So waren bei einem Tatverdächtigen 20.000 Bilddateien und über 500 Videodateien gesichert worden.
Die beiden Beamten der Beweissicherungseinheit verstehen sich als eine Art der Kriminaltechnik. Fast alle Deliktbereiche der Kripo bedienen sich ihrer Dienstleistungen. Ob nun Handys im Rahmen von Ermittlungen ausgewertet werden sollen oder ob der Mailverkehr bei mutmaßlichen Drogendealern gesichert werden soll, all das ist der Job der beiden Beamten.
Wie gut sie ihren Job machen, das beeinflusst maßgeblich den Ermittlungs- oder Fahndungserfolg. Der führt die Kriminalisten auch ab und zu mal ins Ausland. So konnte im Rahmen einer international angelegten Fahndung wegen Kinderpornografie ein Pfarrer aus Großbritannien als Absender perverser Dateien dingfest gemacht werden.

