Fr, 10:45 Uhr
01.03.2019
Neues aus Harztor
Kommune übernimmt Kindergärten
Wir hatten bereits am Mittwoch ausführlich über den beschlossenen Trägerwechsel der Kindergärten in der Gemeinde Harztor berichtet. Nun ein Statement der Kommune zu diesem Beschluss...
Die Gemeinde Harztor wird die Kindertagesstätten in Ilfeld, Niedersachswerfen und Neustadt in Zukunft in Eigenregie betreiben. Mehrheitlich hat das der Gemeinderat in seiner Sitzung am 27. Februar beschlossen.
Der Trägerwechsel soll zum Start des neuen Kitajahres am 1. August in Kraft treten, teilte die Gemeinde Harztor in einer Pressemitteilung mit.
Die drei Kindertagesstätten waren bisher in der Trägerschaft der Johanniter-Unfall-Hilfe. Die Gemeinde Harztor wird dann insgesamt vier Kindertagesstätten betreiben: in Neustadt, Niedersachswerfen, Ilfeld und Herrmannsacker. Letztere ist bereits in kommunaler Hand.
In der Zwischenzeit soll Einvernehmen mit der Johanniter-Unfall-Hilfe geschaffen und eine geordnete Übernahme vorbereitet werden. Das gesamte Personal wird zum Wechseltermin in den öffentlichen Dienst der Gemeinde übernommen. Es ist unser Herzenswunsch, dass alle Mitarbeiter auch unter unserer Trägerschaft arbeiten wollen und uns erhalten bleiben, betonte Klante.
Das technische Personal, das von der Johanniter-Unfall-Hilfe in die Firma Jodisat ausgegliedert wurde, könnte auch in der Gemeinde eine neue Zukunft haben, sofern es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchten.
Die Gemeinde wird eine neue Stelle und damit einen direkten Ansprechpartner für die Kindertagestätten schaffen. Die entsprechende Stellenausschreibung ist gestern erfolgt. Computertechnik und Software werden angeschafft, so dass die Kinderdaten zentral erfasst werden können und sowohl in den Kindergärten als auch in der Verwaltung abrufbar sind.
Die Fachberatung und Weiterbildungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter soll über das Jugendamt des Landratsamtes realisiert werden. Die Johanniter hatten diesen Vertrag gekündigt, die Gemeinde will diesen wieder erneuern. Weiterbildungen sollen zukünftig individueller und freier von den Erzieherinnen und Erziehern gestaltet werden können. Für die Eltern ändert sich aus formeller Sicht nichts: Die Eltern- und Essensbeiträge bleiben gleich.
Autor: redDie Gemeinde Harztor wird die Kindertagesstätten in Ilfeld, Niedersachswerfen und Neustadt in Zukunft in Eigenregie betreiben. Mehrheitlich hat das der Gemeinderat in seiner Sitzung am 27. Februar beschlossen.
Der Trägerwechsel soll zum Start des neuen Kitajahres am 1. August in Kraft treten, teilte die Gemeinde Harztor in einer Pressemitteilung mit.
Die drei Kindertagesstätten waren bisher in der Trägerschaft der Johanniter-Unfall-Hilfe. Die Gemeinde Harztor wird dann insgesamt vier Kindertagesstätten betreiben: in Neustadt, Niedersachswerfen, Ilfeld und Herrmannsacker. Letztere ist bereits in kommunaler Hand.
In der Zwischenzeit soll Einvernehmen mit der Johanniter-Unfall-Hilfe geschaffen und eine geordnete Übernahme vorbereitet werden. Das gesamte Personal wird zum Wechseltermin in den öffentlichen Dienst der Gemeinde übernommen. Es ist unser Herzenswunsch, dass alle Mitarbeiter auch unter unserer Trägerschaft arbeiten wollen und uns erhalten bleiben, betonte Klante.
Das technische Personal, das von der Johanniter-Unfall-Hilfe in die Firma Jodisat ausgegliedert wurde, könnte auch in der Gemeinde eine neue Zukunft haben, sofern es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchten.
Die Gemeinde wird eine neue Stelle und damit einen direkten Ansprechpartner für die Kindertagestätten schaffen. Die entsprechende Stellenausschreibung ist gestern erfolgt. Computertechnik und Software werden angeschafft, so dass die Kinderdaten zentral erfasst werden können und sowohl in den Kindergärten als auch in der Verwaltung abrufbar sind.
Die Fachberatung und Weiterbildungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter soll über das Jugendamt des Landratsamtes realisiert werden. Die Johanniter hatten diesen Vertrag gekündigt, die Gemeinde will diesen wieder erneuern. Weiterbildungen sollen zukünftig individueller und freier von den Erzieherinnen und Erziehern gestaltet werden können. Für die Eltern ändert sich aus formeller Sicht nichts: Die Eltern- und Essensbeiträge bleiben gleich.

