A38-Rastplatz Kesselberg
Auto brannte aus
Zu einem PKW Brand wurden am Sonntag Nachmittag die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Sundhausen, Windehausen, Heringen, Görsbach sowie die Berufsfeuerwehr Nordhausen gerufen...
Auto brannte aus (Foto: S. Dietzel)
Gegen 14:32 Uhr alarmierte die Rettungsleitstelle die genannten Wehren, die mit rund 35 Mann ausrückten. Was war geschehen?
Ein Pärchen aus Hessen befuhr die A38 in Richtung Göttingen. Auf dem Rastplatz Kesselberg schlugen dann plötzlich Flammen aus dem Motorraum. Eine zufällig auf dem Rastplatz auffahrende Besatzung der Autobahnpolizei und der Fahrzeugführer des PKWs unternahmen sofort die ersten Selbstlöschversuche mit mehreren Handfeuerlöschern.
Die eintreffenden Feuerwehren führten dann die Restlöscharbeiten am Fahrzeug durch. Das Feuer brach wahrscheinlich durch einen technischen Defekt aus. Personen kamen nicht zu Schaden, am Auto entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden.
Autor: red
Kommentare
h3631
24.02.2019, 17:53 Uhr
Steuergelder verschleudert?
35 Kameraden,5 Feuerwehren bei einem PKW Brand.
Weit und breit keine Gefahr für andere Fahrzeuge und brennbare Gegenstände. Wie auf dem Bildern zu sehen ist steht der PKW allein.
Steuergelder wieder verschleudert.
Feuerwehren müssen sein,aber so viele ?
Kann das mal wer erklären.
Schlaubert
24.02.2019, 18:17 Uhr
@h3631 ....
Bei der Alamierung war nicht das Ausmaß des Brandes bekannt. Deswegen vorsorglich mehrere Wehren alamiert. Meist ist eine Nachforderung von Einsatzkräften schlechter zu händeln als wenn 10 Mann mehr vor Ort sind.
Der PKW steht alleine da , das ist richtig, aber nur weil die Polizei die in der näheren Umgebung stehenden Fahrzeuge umparken ließ.
Andreas H.
24.02.2019, 18:32 Uhr
woooooow !!!
Als normaldenkender Laie denke ich:
FÜNF Feuerwehren und FÜNFUNDDREISSIG Feuerwehrleute für EINEN Autobrand !!!??
Wurde da durch 28 Brandmelder PANIK geschoben oder ein Großbrand in einem Häuserblock gemeldet ??
Ach nein - es waren ja nur eine Autobahnpolizeibesatzung und der Fahrzeugführer die Brandmelder. also DREI Leute, von denen auch noch ZWEI - schon von Berufs wegen - besonnen und überlegen handeln "müssten".
Warum also sooooo ein Aufwand wegen einem brennenden Auto ?? Hat die Leitstelle etwas falsch verstanden und / oder selbst Panik geschoben ?? Warum wurden denn soooo viele Wehren informiert !
Dem betroffenen Fahrzeugführer wird sicher spätestens dann schlecht, wenn er die Rechnungen der verschiedenen Wehren (vielleicht auch als EINE Gesamtrechnung) zugestellt bekommt. Aber eigentlich hätte man ja noch vorsichtshalber einen (Polizei)Hubschrauber zur Einschätzung und Einordnung der Gefahrensituation von oben entsenden können. Vielleicht auch noch das Technische Hilfswerk (THW) und und und .... da hätte man sicher leicht auf 20 Hilfsfahrzeuge und 100 Mann kommen können. (Und ach ja - die Polizei war sicher auch noch da .... na egal . das sind so MEINE Gedanken als Laie.
Sicherlich gibt es nun genug Fachleute, die mir diesen Großeinsatz logisch nachvollziehbar begründen werden...
und trotzdem .... 2 Mann an der Spritze - 5 weitere an der Technik, 10 zum Absperren ... .... und was machten die anderen rund ZWANZIG ?
Happy Day und eine schööööne Woche
Andreas
PS: meine Frau hat es im Dezember17 ähnlich erlebt. Langsam gefahren - und trotzdem durch Glatteis zwischen Mühlhausen und Nordhausen in einen flachen Straßengraben reingerutscht. Nix passiert, Stossstange lädiert - keine Verletzten. nach einem "Not"ruf wurden von der Leitstelle gleich DREI Wehren und ein Abschleppunternehmen in den Einsatz geschickt.
Wegen der danach sinnlos überhöhten Rechnung hat sich unsere Versicherung fast ein halbes Jahr mit der Verwaltungsabzockgemeinschaft Helbedündorf rumgestritten. Der reine Einsatz hatte keine 15 Minuten gedauert.
Alles ABZOCKE !!!
In beiden Fällen wäre vielleicht auch noch das Kriseninterventionsteam zielführend / kostenerhöhend sinnvoll gewesen. Die Leute müssen ja AUCH beschäftigt werden.
Oder sehe ich das alles gaaaaaaaaaaaaaaaaanz verkehrt ??
Marino50
24.02.2019, 19:15 Uhr
Autobrand
Dann seien Sie froh, dass kein Personenschaden eingetreten ist. Die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren hätten sicher auch lieber den Nachmittag mit den Familien verbracht. Letztendlich ist jeder froh, Hilfe durch ehrenamtliche Kräfte oder Profis zu bekommen. Es hätte auch völlig anders ausgehen können. Feuer ist unberechenbar. Ein Danke an die Einsatzkräfte wäre angebrachter als sich noch darüber lustig zu machen. Ich hoffe, dass diese Kommentatoren nie in so eine Situation kommen und dann allein ohne Hilfe da stehen.
h3631
25.02.2019, 08:50 Uhr
@Schlaubert
.........aber nur weil die Polizei die in der näheren Umgebung stehenden Fahrzeuge umparken ließ.
Sie glauben doch nicht das die Besitzer ihre Fahrzeuge neben den brennenden Auto stehen lassen. Die Autos sind bestimmt ohne Aufforderung weggefahren worden.Die Fahrzeugbesitzer waren ja in unmittelbarer Nähe und nicht im Supermarkt einkaufen. Die erfahrenen Polizisten sollten eigentlich ein Überblick über das Ausmaß des Brandes haben.
Ich bleibe bei meiner Meinung das 5 Feuerwehren und 35 Kameraden übertrieben sind.
Herr Schröder
25.02.2019, 08:58 Uhr
Andreas H.
Bei der Alarmierung von Freiwilligen Wehren weiß man nicht immer genau wie viele Kameraden einsatzbereit sind. Deswegen werden in der Regel mehr alarmiert als vielleicht notwendig. Nordhausen und Großwechsungen, vielleicht noch Hesserode, hätten hier sicher völlig ausgereicht! Sundhausen in Standby! So hätte man drei Tanklöschfahrzeuge vor Ort gehabt! Damit hätte man den PKW komplett fluten können!
Heringen und Görsbach halte ich bei der Gefahrenlage für völlig übertrieben!
Herr Schröder
25.02.2019, 09:00 Uhr
h3631
Steuergeld wurde hier nicht verschleudert, das Ganze wird fein säuberlich abgerechnet! Entweder zahlt die Versicherung oder der Halter!
Jäger53
25.02.2019, 10:40 Uhr
An Schlaubert
Ich kann mir nicht vorstellen das die Autofahrer die in der Nähe des brennenden Autos Ihre Autos
stehen hatten, diese nur unter Polizeibefehl weggefahren haben. Sie hätten Ihr Auto (wenn Sie eines
haben) also ohne Polizei stehen gelassen. Auf der anderen Seite muss der der Steuerzahler froh sein
das nicht alle Feuerwehren von Thüringen anrücken mussten.
Schlaubert
25.02.2019, 11:06 Uhr
An die ganz Schlauen unter den Kommentatoren
an Herr Schröder : wenn sie richtig gelesen hätten dann wäre ihnen aufgefallen das die Fahrzeugbrand am Rastplatz Kesselberg in Fahrtrichtung Göttingen . Was soll da bitte Hesserode und Großwechsungen ausrücken ??
Die FFw Hesserode hätte über A38 fahren müssen um dann in Sundhausen die Richtung zu ändern um wieder zurück zufahren. Effekt = 0
Die FFw Großwechsungen war mit der Absicherung des Karnevalsumzuges gebunden. Also auch hier ein Ausrücken nicht möglich. Deswegen melden sich die Wehren schon im Vorfeld bei der Leitstelle ab.
an h3631: waren sie am besagten tag vor Ort ?? Wenn nicht können sie sich kein Urteil über die Gesamtsituation bilden. Der Parkplatz war zu dem Zeitpunkt gut gefüllt . zu 75% war dieser mit LKWs belegt.
Da sich in dem brennenden Fahrzeug auch eine Gasanlage befand wurde durch die Polizei im Umkreis von 50m erst einmal alle Fahrzeuge evakuiert.
h3631
25.02.2019, 12:08 Uhr
An den schlauen Schlaubert
Auch wenn der Parkplatz zu 75% belegt war. Die LKW Fahrer hätten ihre Fahrzeuge auch ohne der Polizei in Sicherheit gebracht oder glauben Sie das sie die Fahrzeuge die in Gefahr waren nicht weggefahren hätten. Ein Glück das die Polizei durch Zufall vor Ort war sonst wären die LKWs abgebrannt weil keiner weggefahren wäre.
Sie müssen ja von Anfang an vor Ort gewesen sein sonst wären sie nicht so schlau Herr Schlaumeier.
Herr Schröder
25.02.2019, 12:37 Uhr
Schlaubert
Sorry, ich habe die Rastplätze Kesselberg und Galgenberg verwechselt. Was Hesserode angeht haben sie da teilweise Recht. Trotzdem bleibe ich dabei, Heringen und Görsbach waren übertrieben. Das Auto stand ja nicht mal im Vollbrand. Dazu muss ich nicht vor Ort gewesen sein, dass sehe ich an den Bildern. Das TLF aus Hesserode hätte ich trotzdem dazu geholt. Gemeinsam mit dem TLF der BF und dem LF aus Sundhausen hätte das mit 10 - 15 Mann völlig ausgereicht! Und nicht 35?!
Vor Ort war ich nicht, daher kann ich mich auch nur auf das berufen was hier geschrieben steht. Sie wohl schon, denn sonst wüsten Sie nicht solche Details. Von daher immer schön auf dem Boden bleiben!
Schlaubert
25.02.2019, 13:24 Uhr
Herr Schröder,
also Ihrer Meinung nach muss erst ein Fahrzeug oder Ähnliches im Vollbrand stehen um den Einsatz mehrerer Einsatzkräfte zu rechtfertigen?
Wünschen wir mal keinem in eine ähnliche Situation zu kommen. Bin gespannt wie die Reaktionen dann ausfallen würden wenn wir eine Handvoll Kameraden verfügbar sind.
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