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Mo, 12:43 Uhr
04.02.2019
Traurige Nachricht

"Memphis" nur noch tot gefunden

Seit dem 11. Dezember 2018 wurde der Old English Bulldogg Rüde Memphis vermisst. Der Hund war beim Spaziergang mit seiner Besitzerin davon gelaufen...


Seitdem wurde intensiv nach dem jungen Rüden, unter anderem mit Suchhundestaffeln, gesucht. Nun gibt es die traurige Gewissheit. Ein Jäger fand den leblosen Hund in der Nähe von Niedersachswerfen. Nähere Informationen liegen der Polizei derzeit nicht vor.
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Kommentare

04.02.2019, 13.14 Uhr
Platon | Ist das der Ernst???
...es wurde "mit Suchhundestaffeln" nach dem Hund gesucht????

Hat sich hier der Autor verschrieben, einen Scherz erlaubt, oder soll das tatsächlich ernst gemeint sein???
04.02.2019, 14.17 Uhr
H.Freidenker | Platon,
stellen Sie sich vor, Sie würden eines Tages vermisst!
Eine Hundestaffel soll auf die Suche nach Ihnen eingesetzt
werden.
Die Tiere verweigern aber den Dienst, weil man den Tieren ihren Kommentar übersetzt hat.
Ich würde die Hunde verstehen, und das ist kein Scherz,das ist tatsächlich ernst gemeint!!!
04.02.2019, 14.41 Uhr
treulose Tomate | In diesem Zusammenhang.....
möchte ich zunächst mein Beileid für die Familie ausdrücken.
Nun möchte ich aber noch kundtun, dass die Kaninchen des Montessori Kinderhaus immer noch vermisst werden.
Wird dafür auch eine Suchhundestaffel losgeschickt? Wo zieht man hier die Grenze?
Auch wenn neue Kaninchen gefunden sind, waren doch alle Kinder und Erzieher traurig, dass die alten Kaninchen nicht gefunden wurden.
04.02.2019, 16.27 Uhr
Joerg B. | Vielleicht geht’s ihm im Hundehimmel besser?!
Familie Simpsons Hund musste einmal dringend operiert werden. Dafür musste sie die letzten $ zusammenkratzen. Aber ihr Sonnenschein hatte ein schreckliches Nahtoderlebnis:
Als er hechelnd die offene Klappe zum Hundehimmel fast erreicht hatte, schloss sich diese plötzlich und er erwachte aus der Narkose …

Nein, ich bin kein Hundehasser, außer ich bin mal …

Bitte nicht so auf „Platon“ herumhacken, sondern mal googeln nach:

„Sie füttern mich, sie pflegen mich, sie kümmern sich um mich ... sie müssen Götter sein. Eine Katze denkt: Sie füttern mich, sie pflegen mich, myheimat“
04.02.2019, 16.40 Uhr
tannhäuser | Die Katze....
...ist doch ein Gott, lieber Joerg B.

Da hat sich unser Familienkater scheinbar intensiv über die Bräuche im alten Ägypten informiert und verhält sich entsprechend...

Und sie hassen den Hund, wenn er kackt und Ihre Augen Sie nicht vor dem Haufen warnen? Nicht den Halter ohne Tüte?

Und warum hassen? Sie werden ja auch nicht in Autoaggressionen verfallen, wenn sich bei Ihnen biologisch bedingte Bedürfnisse bemerkbar machen, oder?

Ansonsten ist der Hund ausgebüxt, weil er sicherlich natürlichen Instinkten (Die gibt's tatsächlich noch bei Domestizierten) folgte, und wer will sich hier rausnehmen, zu vermuten, er wäre vor seinen "Göttern" geflüchtet?

Mein Beileid der bangenden Familie!
04.02.2019, 16.56 Uhr
Sabi | Mein Beileid ...
... für die Familie von Memphis, das einzig "gute" an dieser traurigen Nachricht , jetzt habt ihr Gewissheit & könnt vielleicht Ruhe finden.
Lieber "H. Freidenker" , danke für Ihren Kommentar bezgl. Herrn Platon !
Und an "Treulose Tomate" : Da man davon ausgeht, das die Montessori Kaninchen gestohlen wurden, würde hier ein Hundestaffel nichts nützen. Da geht es nicht um Grenzen oder Werte.
04.02.2019, 20.24 Uhr
Dogmen | Schlimm
Tut mir leid für die Besitzer. So ein junges Tier zu verlieren ist besonders schlimm. Mich würde interessieren, was da genau passiert ist. Unfall oder natürlicher Tod?

Die Kaninchen Freunde sind hier im falschen Film. Überlegt euch mal ob es Sinn ergibt, Karnickel mit Hunden nachzusuchen. Meine würden drei mal schütteln und mir die Dinger vor die Füße legen. Auf solche Gedanken kommt man in diesem Zusammenhang wohl nur, wenn man zuviel Lassie Filme und Kommissar Rex guckt, anstatt mit dem Hund mal vor die Tür zu gehen .
04.02.2019, 22.22 Uhr
Krankeschwester | Die Suchhundestaffel
... Ist meines Wissens nach eine Gruppe Freiwilliger, die ihre Freizeit opfern um vermisste Tiere aufzuspüren. Für ihren Einsatz verlangen sie lediglich einen Unkostenbeitrag für ihre Anfahrt. Ich verstehe also hier die Aufregung mancher Kommentatoren nicht... Es war ein Strohhalm, den die Besitzer in ihrer Verzweiflung ergriffen haben.
05.02.2019, 07.12 Uhr
Jäger53 | An H. Freidenker
Ich frage mich ob bei Ihnen ein Hund wertvoller als ein Mensch ist. Ein wunder das bei der suche nach dem Hund nicht noch Hubschrauber mit Wärmebildkameras zum Einsatz gekommen sind. Mir kommt es so vor das Sie Tiere intensiver suchen würden als Menschen.
05.02.2019, 08.06 Uhr
Sesamstraße | Freidenker
Sie sind ein Held. Sie haben meine Gedanken und die von vielen megagut in Worte gefasst. In einer gerechten Welt hätten Tiere, in dem Fall Hunde, die Möglichkeit dummen Menschen nicht zu helfen. Ach, und "Jäger 53": wenn man aus Prinzip nicht verstehen will, dann versteht man's halt auch nicht, gelle? Soviel zu d.... Menschen!
05.02.2019, 11.24 Uhr
blondchen | Warum?
Bleibt für alle neugierigen nur noch die Frage wieso konnte der Hund entlaufen wenn die Leinenpflicht eingehalten wird und wie kam der Hund zu Tode?
05.02.2019, 14.17 Uhr
Joerg B. | Überthema: Verantwortungslosigkeit der meisten Menschen
Danke, „blondchen“!
Sind Sie vom Ordnungs-, Jagd-, oder Veterinäramt?
Betrachtet man die private Tragödie nämlich mal aus juristischem Blickwinkel, so sollte die Eigentümerin des Hundes froh sein, dass sie vielleicht Glück im Unglück hatte, denn sie hat offensichtlich die Leinenpflicht des Bundeslandes Thüringen nicht eingehalten. Sie kann von Glück reden, dass ihr wohl schlecht erzogener – weil ungehorsamer – Hund keinen materiellen oder gar personellen Schaden angerichtet hat.

Naive Unkenntnis schützt bekanntlich nicht vor Strafe. Ein Tier ist schnell angeschafft. Leider sind manche ihrer Besitzer – polemisch formuliert – nicht viel vernünftiger als das Wesen, für das sie sich eigentlich verantwortlich sind. Könnte es sein, dass der liebe „Memphis“ von einem Jäger erschossen wurde, als er ihn beim Ausleben seines natürlichen Jagdtriebes erwischt hat?

„Schon in der Vergangenheit gab es immer wieder Bestrebungen Hunde der Rasse Old English Bulldog (Olde English Bulldogge ) als Pitbull-Mischling einzustufen.
Begründet wurde dies, weil Züchter von Old English Bulldoggen in den USA in dem Bestreben, aus den Englischen Bulldoggen wieder gesunde Hunde zu züchten, ein Rückzüchtungsprogramm aufgelegt wurde.“, findet man auf einer Anwaltsseite, wenn man nach „old english bulldogge kampfhund“ googelt.

So gesehen, muss ich „tannhäuser“ vollkommen Recht geben, wenn er auf die Verantwortung der „Götter“ für ihre „Geschöpfe“ hinweist. Tragisch endete es schon oft, wenn „Götter“ und eingebildete „Halbgötter“ über die Konsequenzen ihrer Schöpferei nicht bis zu Ende nachgedacht haben.

Da war am Ende Goethes Mephisto (vielleicht sein "alter ego" – sein anderes Ich?) verantwortungsbewusster als der „liebe“ Gott, als er sich folgendermaßen vorstellte:

Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was [Ihr Idioten!] Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.

Auf die mittlerweile beiderseitige Kündigung der INF-Verträge gehe ich nicht weiter ein, obwohl es für das Thema Verantwortung bzw. Verantwortungsfähigkeit des „Menschengeschlechts“ sehr viel relevanter ist als das Schicksal irgendeines entlaufenen Hundes.

Nochmal @ tannhäuser:
Oft wird gesagt:
Der Hund muss vom Menschen erzogen werden.
Bei der Katze ist es fast immer umgekehrt!

Jörg Birkefeld
05.02.2019, 19.19 Uhr
Sesamstraße | ...
Dass mir mein Hund das Liebste sei,
sagst du, o Mensch, sei Sünde,
mein Hund ist mir im Sturme treu,
der Mensch nicht mal im Winde.

Franz von Assisi
06.02.2019, 08.00 Uhr
Joerg B. | Die Ehre aller Hundecharaktere …
… heißt Treue … Treue bis in den Tod … bis in den Untergang … „Nibelungentreue“

Wieso? Weshalb? Warum?

Wer nicht HINTER-fragt, bleibt dumm!
Denn:
Wer nur fragt, kann FALSCHE Antworten bekommen.

Traue keinem „Heiligen“!

Erst mit dem HINTERFRAGEN (z.B.: „Wer ist wir?“) beginnt das SELBST-denken. (Sapere aude!)
06.02.2019, 09.48 Uhr
Paulinchen | Was soll denn das...
... ganze Geschwätz? Es gibt sie eben doch, die Menschen, welche ihr Tier lieben, komme wie es wolle. Niemand von uns weiß, ob die Besitzer für die Suche Geld bezahlen müssten und wenn ja, dann war es nicht unser Geld. Gestern stand in Krone at., dass ein Helikopter zur Suche nach einem entlaufenden Hund eingesetzt wurde. Na und - die Suche war erfolgreich. So ein Tier ist eben auch irgendwie ein Familienmitglied, was auch geliebt wird. Basta.
06.02.2019, 10.06 Uhr
Leo 1A5 | Paulinchen
Ich bin auch der Meinung das der Hund ein Familienmitglied ist und man als Halter eine Verantwortung hat gegenüber dem Hund hat.

Es ist schon traurig genug das man für den beste Freund Steuern zahlt während Pferd,Katze und Kaninchen Steuerfreiheit genießen .

Da braucht keiner mit Nutztier zu kommen , weil 90% der Pferde Halter ihr Pferd als Haustier halten und nicht zum arbeiten während man für den Hund trotz seiner Leistungen als Wächter zahlen muss.

Wenn ein Hund 50€ Hundesteuer kostet müsste ein Pferd 200€ kosten zum Vergleich und eine Katze 30€.

Das ist Diskriminierung der Hundebesitzer!
13.02.2019, 15.23 Uhr
Platon | Ich finde...
...das ganze TamTam das hier um einen Hund veranstaltet wird - sowohl in Bezug auf die eigentlichen Suchmaßnahmen, als auch in Bezug auf die Berichterstattung, die Grundlage meines ersten Kommentares war, - absolut lächerlich, überflüssig und fehl am Platze!!!
Ich bin definitiv kein Tierhasser, Tierfeind oder Ignorant! im Gegenteil, ich bin selbst Hundebesitzer und sehe diesen als "Teil der Familie" an!
ABER!!! Es passieren in Deutschland jeden Tag tausende Verbrechen an Menschen (!), insbesondere verschwinden jedes Jahr hunderte Kinder spurlos und irgendwann wird jedes dieser Ermittlungsverfahren dann eingestellt, mangels Spuren, personellen oder finanziellen Ressourcen oder einfach "Zeitablauf"...
In Anbetracht dessen bin ICH persönlich der Meinung, dass es absolut unverhältnismäßig ist, für ein Tier, das - so hoffe ich mal - keine Gefährdung für die Allgemeinheit darstellt, eine Suchhundestaffel einzusetzen!!!
13.02.2019, 17.30 Uhr
tannhäuser | Respekt für Ihre Meinung!
Das meine ich ehrlich, @ Platon!

Aber Empathie ist nun mal ein individuell subjektives Gefühl.

Der eine spendet für Kinder in Afrika, der nächste für Tiere. Weil ihm der Gnadenhof vor der Haustür näher geht als eine ferne Schule in Ghana.

Aber gute Taten in eine moralische Rangliste zu sortieren ist der Anfang vom Ende der Menschlichkeit.

Die Suchhundestaffel hat also das "Tam Tam" veranstaltet. Hat darunter Ihr Haustier gelitten? Wurden deshalb ein Kind oder Rentner nicht aus einer Mine oder Lawine gerettet? Zahlen Sie dafür mehr Steuern?

Also, was soll's, den trauernden Besitzern wieder und wieder aufs Neue irgendwas vorzuwerfen??
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