Mo, 17:53 Uhr
21.02.2005
Wald wird ausgedünnt
Nordhausen (nnz). Sie kennen das auch: Manchmal weiß man als Autofahrer nicht, welches Schild denn das wichtigste ist. Dann steht man im wahrsten Sinne des Wortes vor – oder schon mitten – in einem Schilderwald. Wie auf dem Nordhäuser Platz der Gewerkschaften...
Es gibt die Pflicht des Gesetzgebers, überflüssige Schilder einzusparen, wo immer es möglich ist, sagt Rainer Kottek von der städtischen Verkehrsbehörde, angesichts der Kritik an so genannten Halteverbotszonen, wie sie zum Beispiel auf dem Platz der Gewerkschaften existieren. Darüber hinaus sparen wir natürlich viel Geld, wenn wir ein Schild aufstellen, das einen gesamten Bereich zur Verbotszone macht - als an jeder Stelle einzeln noch einmal zu beschildern.
Im Unterschied zu den einzelnen Halt- und Parkverbotszeichen würden die Zonen-Schilder nicht nur für die Fahrbahn, sondern für alle öffentlichen Verkehrsflächen in diesem Bereich gelten – also auch für Seitenstreifen, Buchten oder Plätze, so Kottek. Deshalb sei eine zusätzliche Beschilderung innerhalb der Zone auch nicht erlaubt und würde nur Verwirrung stiften: Denn was sollte zum Beispiel ein weiteres Zonen-Verbotsschild innerhalb der Zone bedeuten – das wieder eine neue Zone beginnt? Um allerdings den Fahrzeugführern entgegen zu kommen, werden wir u.a. am `Platz der Gewerkschaften´ nicht-amtliche Zeichen aufstellen, die an die Parkscheiben-Pflicht erinnern, darüber hinaus werden wir noch Fahrbahnmarkierungen anbringen, kündigte Kottek an.
Kottek verweist zugleich auf Zusatzschilder unter den Zonen-Zeichen: So gilt zum Beispiel für das ganze Bahnhofsquartier – einschließlich `Platz der Gewerkschaften´- die Vorschrift, die Parkscheibe auszulegen und die Geschwindigkeitsbeschränkung von 20 km/h einzuhalten. Und natürlich auch die Regelungen des eingeschränkten Haltverbotes: 3 Minuten Stopp sind erlaubt, wie auch Ein- und Aussteigen.
Autor: nnzEs gibt die Pflicht des Gesetzgebers, überflüssige Schilder einzusparen, wo immer es möglich ist, sagt Rainer Kottek von der städtischen Verkehrsbehörde, angesichts der Kritik an so genannten Halteverbotszonen, wie sie zum Beispiel auf dem Platz der Gewerkschaften existieren. Darüber hinaus sparen wir natürlich viel Geld, wenn wir ein Schild aufstellen, das einen gesamten Bereich zur Verbotszone macht - als an jeder Stelle einzeln noch einmal zu beschildern.
Im Unterschied zu den einzelnen Halt- und Parkverbotszeichen würden die Zonen-Schilder nicht nur für die Fahrbahn, sondern für alle öffentlichen Verkehrsflächen in diesem Bereich gelten – also auch für Seitenstreifen, Buchten oder Plätze, so Kottek. Deshalb sei eine zusätzliche Beschilderung innerhalb der Zone auch nicht erlaubt und würde nur Verwirrung stiften: Denn was sollte zum Beispiel ein weiteres Zonen-Verbotsschild innerhalb der Zone bedeuten – das wieder eine neue Zone beginnt? Um allerdings den Fahrzeugführern entgegen zu kommen, werden wir u.a. am `Platz der Gewerkschaften´ nicht-amtliche Zeichen aufstellen, die an die Parkscheiben-Pflicht erinnern, darüber hinaus werden wir noch Fahrbahnmarkierungen anbringen, kündigte Kottek an.
Kottek verweist zugleich auf Zusatzschilder unter den Zonen-Zeichen: So gilt zum Beispiel für das ganze Bahnhofsquartier – einschließlich `Platz der Gewerkschaften´- die Vorschrift, die Parkscheibe auszulegen und die Geschwindigkeitsbeschränkung von 20 km/h einzuhalten. Und natürlich auch die Regelungen des eingeschränkten Haltverbotes: 3 Minuten Stopp sind erlaubt, wie auch Ein- und Aussteigen.


