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Fr, 09:34 Uhr
18.02.2005

Ein kleines Sterben?

Nordhausen (nnz). Das klingt ein wenig nach (Teil) Aufgabe: Die Montagsdemos soll es künftig nicht mehr wöchentlich geben. Was das Organisationskomitee gestern noch beschlossen hat, das erfahren Sie mit dem bekannten Klick...


Das Organisationskomitee der Nordhäuser Bürgerinitiative „Nordhausen macht mobil gegen Agenda 2010“ hat auf seiner gestrigen Beratung nach eingehender Analyse der Protestbewegung festgelegt, daß ab März die öffentliche Proteste für den Erhalt von Arbeitsplätzen bzw. für den Ausbau wirtschaftlicher Strukturen zur Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Region und für soziale Gerechtigkeit einmal im Monat an traditioneller Stelle, vor dem Rathaus der Stadt Nordhausen, stattfinden sollen. Damit reagieren die Organisatoren auch auf das immer geringere Interesse an wöchentlichen Demos.

Man will künftig aber auch neue Wege in der Protestbewegung gehen. Einmal im Monat werden Sozialforen zu speziellen Themen und mit kompetenten ReferentInnen durchgeführt. Die Bürgerinitiative will sich an öffentlichen Veranstaltungen und Protesten des DGB, von Ver.di sowie anderer Organisationen beteiligen, die dem Ziel der Erhaltung und dem Ausbau von Arbeitsplätzen, gegen eine neofaschistische Entwicklung in diesem Land dienen.

Und dann sollen auch Fragestunden der öffentlichen Sitzungen des Nordhäuser Stadtrates und des Kreistages genutzt werden, um auf die Sorgen und Nöte der durch die „sozialen Reformen“ betroffenen BürgerInnen aufmerksam zu machen.
Autor: nnz

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