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Mi, 21:15 Uhr
05.12.2018
Mia Döring 6/1 gewinnt den Schulwettbewerb am Herder-Gymnasium

Lesen mehr als nur ein Zeitvertreib

Für alle Teilnehmer am Lesewettbewerb ist Lesen mehr als nur ein Beitrag im Unterrichtsfach Deutsch, der auch noch benotet wird. Hinter den Büchern und Geschichten verbergen sich Abenteuer, Erlebnisse, Schicksale, die durch die Phantasie beflügelt und vor dem geistigen Auge zu Leben erweckt werden...

Vorlesewettbewerb Herder-Gymnasium, die Gewinnerinnen: Platz 1: Mia Döring Klasse 6/1, Platz 2: Elvira Malygin, Klasse 6/3, Platz 3: Marlene Job, Klasse 6/3

Und da spielt es keine Rolle, ob Tiere, Menschen oder Gegenstände im Zentrum stehen, realitätsnahe Darstellungen vorliegen oder Imagination gefragt ist. So manch einer verschlingt reihenweise Lektüre, begeistert sich für Fortsetzungen oder für einen Autoren.

Alle neun Lesenden verrieten, dass mindestens ein Buch definitiv auf dem Weihnachtswunschzettel steht. Darüber freute sich nicht nur Dietrich Rose, der seit vielen Jahren die Schirmherrschaft über den Lesewettbewerb übernommen hat und regelmäßig Preise sponsert, sondern auch Kerstin Wünsche, der es als Deutsch- und Beratungslehrerin sowie Organisatorin des Wettbewerbes am Haus am Herzen liegt, Lesebegeisterung zu entfachen.

Die sieben Schülerinnen und zwei Schüler stellten sich in der Bibliothek des Herder-Gymnasiums der Doppeljury, einmal bestehend aus Mitschülern und einmal aus Lehrkräften sowie Dietrich Rose. Buchhändler und Lesefreund Rose hatte auch in diesem Jahr wieder einen Lesetipp parat, den er den Teilnehmern vorstellte und als unbekannten Text vorlegte.

Die Jury konnte sich über vielfältige Lesestoffe freuen, denn die erste Runde bestreiten die Jungen und Mädchen mit ihrer eigens ausgewählten Lektüre, stellen Verfasser und Buch vor und geben einen eingeordneten Auszug zu Gehör. So reisten sie mit der 15-jährigen Elin nach Island und erlebten den von ihr unerwünschten, dann aber unvergessenen Reiturlaub mit.

Neben diesem wunderschönen Pferdeabenteuer im Land der Elfen, Feen und Trolle begleiteten sie das andalusische Pferd Ostwind in seine Heimat, wo es in Ora die Quelle sowie die Pferdeherde zu retten gilt, und bestehen mit Charlotte Gefahren auf dem Reiterhof. Mit Michael Endes Momo und Gregs Tagebuch waren alt bekannte und immer wieder gern vorgestellte Klassiker ebenfalls dabei.

Marlene Job aus der 6/3 stellte mit Die der!!! einen spannenden Ermittlungsfall der drei Freundinnen vor, lüftete das Geheimnis des Seelentränen-Parfümsund legte damit den Grundstein für ihren dritten Platz im Wettbewerb. Ihre Mitschülerin Andrea Pößberg entschied sich ebenfalls für etwas Spannendes, einen Umweltkrimi, in dem die Grünen Piraten der Müllmafia auf der Spur sind und ein Naturschutzgebiet retten wollen.

Das Fantasy-Epos „Interworld“ verhalf Elvira Malygin zu Platz 2 im Wettbewerb, während „Bob, der Streuner“ das Herz des ehemaligen Obdachlosen James erobert und sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem Straßenmusiker sowie seinem tierischen Ebenbild entwickelt. Mia Döring aus der 6/1 entschied sich für den millionenfach verkauften Roman von James Bowen und damit für die charmant beschriebene Beziehung zwischen Mensch und Katze. Ihr Lesevortrag überzeugte alle Anwesenden im besonderen Maße, was auch für den unbekannten Textauszug galt.

Hier legte Buchhändler Rose eine Fantasy-Geschichte vor. Alle Teilnehmer erhielten einen Einblick in den magischen Dschungel von Caldera, der in höchster Gefahr schwebt. Die Schattenwandler müssen all ihre magischen Fähigkeiten aufbringen, um der hinterhältigen Ameisenkönigin mit ihrer riesigen Armee etwas entgegenzusetzen. Für einige Lese-Fans der Runde stand danach sofort fest, dass sie dieses Buch auf ihre Wunschliste setzen werden.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Schulwettbewerbs
Dietrich Rose freute sich einmal mehr, Büchergutscheine zu übergeben und den einen oder anderen Leser persönlich aus dem Buchladen auf der Suche nach Lektüre zu kennen. Lesen sei bei vielen Jungen und Mädchen trotz zahlreicher anderer Medien und Freizeitmöglichkeiten nach wie vor beliebt und keineswegs veraltet, so Rose.
Heike Roeder
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