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Do, 12:09 Uhr
17.02.2005

Das Ende der Fahnenstange

Nordhausen (nnz). In den Landkreisen und Kommunen müssen die „Gürtel“ in diesem Jahr enger geschnallt werden. da wird immer mal wieder der Abbau von Personal verlangt. Doch die Gemeinden und Städte sind seit Monaten fleißig dabei, um ihren Personalbestand zu korrigieren.


Am 30. Juni 2004 beschäftigte der öffentliche Dienst Thüringens ohne Bundesbedienstete rund 113 400 Personen. Das waren 3 200 Personen bzw. 3 Prozent weniger in Landesbehörden, Schulen, Kindergärten, Bibliotheken, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Zweckverbänden u.a. als Mitte 2003. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik setzte sich der Trend zum Beschäftigtenrückgang damit in abgeschwächter Form weiter fort. Im Jahr 2003 betrug der Rückgang 6 000 Personen. Rund 42 000 Personen bzw. 37 Prozent der Beschäftigten gingen einer Teilzeitarbeit nach. Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten stieg gegenüber Juni 2003 um einen Prozentpunkt.

Die Zahl der Personen, die von der gesetzlich bzw. tarifvertraglich geregelten Möglichkeit einer Altersteilzeitbeschäftigung Gebrauch gemacht haben, hat sich um 21 Prozent erhöht. Waren es Mitte 2003 noch 5 700 Personen, so stieg die Zahl bis zum 30. Juni 2004 auf 7 000 Personen. Das entsprach einem Anteil von 6 Prozent an den Gesamtbeschäftigten.

Von allen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Thüringen gehörten zur Jahresmitte 2004 rund 68 500 Personen zum Personal des Landes. Das waren 1 600 Personen bzw. 2 Prozent weniger als am 30. Juni 2003. Die Zahl der Beschäftigten in den Gemeinden und Gemeindeverbänden ging innerhalb eines Jahres um 1 600 Personen bzw. 4 Prozent auf 37 900 Personen zurück. Weitere 2 200 Personen waren Mitte des Jahres 2004 in Zweckverbänden tätig.

Im mittelbaren öffentlichen Dienst des Landes waren zu diesem Zeitpunkt 4 900 Personen beschäftigt, darunter 4 100 bei den Sozialversicherungsträgern unter Landesaufsicht.
Autor: nnz

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