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Mo, 20:00 Uhr
03.12.2018
Premiere für den Justus-Jonas-Preis

Freundschaft stand und steht im Mittelpunkt

Das alte Jahr ist noch nicht “rum”, da gibt es schon den ersten Neujahrsempfang. Der läutet nicht das neue Kalender-, sondern das neue Kirchenjahr ein und der hat Tradition. Doch mit einem Teil dieser Tradition wurde heute Abend gebrochen…

Neujahrsempfang in der Jugendkirche (Foto: nnz) Neujahrsempfang in der Jugendkirche (Foto: nnz)
Mehr als 15 Jahre wurde vom Evangelischen Kirchenkreis Südharz der Ökumene-Preis verliehen. 14 Mal in der Frauenbergkirche, im vergangenen Jahr erstmal in der Altendorfer Jugendkirche. Es war auch das letzte Mal, denn seit diesem Jahr gibt es den “Justus-Jonas-Preis”.

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Mit dem spannt der Kreiskirchenrat den Bogen weiter. Ökumenische Projekte einzureichen ist dabei nach wie vor ausdrücklich erwünscht. Doch es sollen andere Kriterien ausschlaggebend für die Nominierung sein. Der Nordhäuser Justus Jonas, ein enger Freund und Vertrauter Luthers, ist der Namensgeber des neuen Preises.

Er hat den Kirchenkreis bereits 2017 durch das 500. Jubiläumsjahr begleitet. Aus der Freundschaft der beiden Männer ergab sich das Motto des Jubeljahres im Südharz „Luthers Freunde“. „Ausgehend von den vielen guten Erfahrungen, die wir mit diesem umfassenden Motto gemacht haben, soll die Freundschaft weiter unser Thema bleiben“, erläutert Superintendent Andreas Schwarze. Doch nicht nur sie, auch die „Weitergabe des Evangeliums“, der sich Jonas verschrieben hatte, war ein Kriterium für die Bewerbung. Projekte und Initiativen, die eine der beiden Überschriften, oder vielleicht sogar beide, beinhalten, waren eingeladen sich zu bewerben. Wer letztlich ausgezeichnet wurde, darüber entschied eine fünfköpfige Jury.

Einer der Juroren, der Historiker Thomas Müller, hielt den Festvortrag über Justus Jonas, sein Leben, sein Wirken und seine Spuren in Nordhausen.

Die Preisträger des ersten Justus-Jonas-Preises (Foto: nnz) Die Preisträger des ersten Justus-Jonas-Preises (Foto: nnz)
Den ersten Justus-Jonas-Preis, der wie sein Vorgänger mit 1.500 Euro dotiert ist, wurde an das Kirchspiel Gebra als Organisator des Pilgerfestes in Elende verliehen. Die Idee dazu entstand vor 15 Jahren und seitdem steht die dortige Rosenkirche als offene Kirche den Pilgern zur Verfügung, wie Superintendent Andreas Schwarze in seiner Laudatio hervorhob. Vor allem aber sind es die jährlichen Pilgerfeste, die Menschen einmal im Jahr magisch anziehen.

Zu der Preisverleihung waren neben Persönlichkeiten aus dem kirchlichen Leben auch Menschen aus der Politik, aus öffentlichen Einrichtungen und der Wirtschaft eingeladen. Umrahmt wurde der Neujahrsempfang musikalisch vom Nordhäuser Frauenquartett und einer Band der Jugendkirche.
Peter-Stefan Greiner
Justus-Jonas-Preis verliehen (Foto: nnz)
Superintendent Schwarze (Foto: nnz)
Glückwünsche für Pfarrer Richard Hentrich (Foto: nnz)
Justus-Jonas-Preis verliehen (Foto: nnz)
Justus-Jonas-Preis verliehen (Foto: nnz)
Justus-Jonas-Preis verliehen (Foto: nnz)
Nordhäuser Frauenquartett (Foto: nnz)
Thomas Müller hielt den Festvortrag (Foto: nnz)
Autor: red

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