Mo, 11:50 Uhr
03.12.2018
Deutschlandstipendien vergeben
Ein Privileg und eine Bereicherung
Ein Studium ist kein Spaziergang, viele Studenten müssen sich nicht nur auf Vorlesungen und Seminare konzentrieren, sondern ihr Leben neben dem Studium auch finanziell absichern. Wer trotzdem Bestleistungen erbringt und sich auch gesellschaftlich engagiert, der hat gute Chancen für sein Engagement belohnt zu werden...
16 Studierende der Nordhäuser Hochschule wurden heute mit dem Deutschlandstipendium ausgezeichnet (Foto: Angelo Glashagel)
Insgesamt 16 Studentinnen und Studenten der Nordhäuser Hochschule erhielten für ihre herausragenden Leistungen im Lesesaal, auf dem Campus und darüber hinaus heute das Deutschlandstipendium.
Für ein Jahr werden sie vom Bund und der Thüringer Aufbaubank anrechnungsfrei mit 300 Euro pro Monat unterstützt. Die Summe setzt sich zusammen aus 150 Euro von privaten Förderern und weiteren 150 Euro, die der Bund dazu gibt. Die finanzielle Unterstützung soll es den Studierenden ermöglichen sich voll auf ihr Studium zu konzentrieren. Für den Vorstandsvorsitzenden der Thüringer Aufbaubank, Michael Schneider, ist das Deutschlandstipendium dabei auch eine Investition in die Zukunft. "Aus unserer Sicht ist es gut und richtig die Thüringer Hochschulen in Zusammenarbeit mit dem Bund zu unterstützen. Natürlich verfolgen wir dabei auch ein gewisses Eigeninteresse. Wir brauchen gut qualifizierten Nachwuchs, gerade auch für die mittelständischen Unternehmen in Thüringen. Insofern ist das gut und nachhaltig angelegtes Geld".
Für die Studierenden ist es eine besondere Ehrung und ein Zeichen der Anerkennung für ihre Leistungen. Der Erhalt des Stipendiums bedeute für sie ein besonderes Privileg und eine Bereicherung, sagte etwa Antonia Hinz, Studentin der Heilpädagogik im 5. Semester. Die Auszeichnung sei zudem Ansporn und Motivation sich weiter zu engagieren und ermögliche ihr auch den finanziellen Spielraum um über ein Master-Studium nachzudenken.
Frau Hinz engagiert sich neben dem Studium im Fachschaftsrat, andere Stipendiaten verfolgen soziale Projekte, helfen Senioren, greifen dem studentischen Nachwuchs unter die Arme oder vertreten ihre alma mater auf der internationalen Bühne. So weilte Student Johann-Friedrich Knappe jüngst in Schweden und beteiligte sich für die Nordhäuser Hochschule an Experimenten in 30 Kilometer Höhe. Huiyi Lei aus China studiert Umwelt- und Recyclingtechnik im 7. Semester, betreut Neuankömmlinge aus ihrem Heimatland und hilft Professoren bei Übersetzungen aus dem Chinesischen.
Ausgewählt wurden die diesjährigen Stipendiaten von einer hochschuleigenen Kommission, zu der auch immer ein Stipendiat aus dem Vorjahr zählt. Insgesamt kamen in Thüringen im vergangenen Jahr 194 Studentinnen und Studenten in den Genuss der Auszeichnung, gefördert von 64 Mittelgebern, Deutschlandweit waren es 2017 fast 26.000.
Angelo Glashagel
Autor: red
16 Studierende der Nordhäuser Hochschule wurden heute mit dem Deutschlandstipendium ausgezeichnet (Foto: Angelo Glashagel)
Insgesamt 16 Studentinnen und Studenten der Nordhäuser Hochschule erhielten für ihre herausragenden Leistungen im Lesesaal, auf dem Campus und darüber hinaus heute das Deutschlandstipendium.
Für ein Jahr werden sie vom Bund und der Thüringer Aufbaubank anrechnungsfrei mit 300 Euro pro Monat unterstützt. Die Summe setzt sich zusammen aus 150 Euro von privaten Förderern und weiteren 150 Euro, die der Bund dazu gibt. Die finanzielle Unterstützung soll es den Studierenden ermöglichen sich voll auf ihr Studium zu konzentrieren. Für den Vorstandsvorsitzenden der Thüringer Aufbaubank, Michael Schneider, ist das Deutschlandstipendium dabei auch eine Investition in die Zukunft. "Aus unserer Sicht ist es gut und richtig die Thüringer Hochschulen in Zusammenarbeit mit dem Bund zu unterstützen. Natürlich verfolgen wir dabei auch ein gewisses Eigeninteresse. Wir brauchen gut qualifizierten Nachwuchs, gerade auch für die mittelständischen Unternehmen in Thüringen. Insofern ist das gut und nachhaltig angelegtes Geld".
Für die Studierenden ist es eine besondere Ehrung und ein Zeichen der Anerkennung für ihre Leistungen. Der Erhalt des Stipendiums bedeute für sie ein besonderes Privileg und eine Bereicherung, sagte etwa Antonia Hinz, Studentin der Heilpädagogik im 5. Semester. Die Auszeichnung sei zudem Ansporn und Motivation sich weiter zu engagieren und ermögliche ihr auch den finanziellen Spielraum um über ein Master-Studium nachzudenken.
Frau Hinz engagiert sich neben dem Studium im Fachschaftsrat, andere Stipendiaten verfolgen soziale Projekte, helfen Senioren, greifen dem studentischen Nachwuchs unter die Arme oder vertreten ihre alma mater auf der internationalen Bühne. So weilte Student Johann-Friedrich Knappe jüngst in Schweden und beteiligte sich für die Nordhäuser Hochschule an Experimenten in 30 Kilometer Höhe. Huiyi Lei aus China studiert Umwelt- und Recyclingtechnik im 7. Semester, betreut Neuankömmlinge aus ihrem Heimatland und hilft Professoren bei Übersetzungen aus dem Chinesischen.
Ausgewählt wurden die diesjährigen Stipendiaten von einer hochschuleigenen Kommission, zu der auch immer ein Stipendiat aus dem Vorjahr zählt. Insgesamt kamen in Thüringen im vergangenen Jahr 194 Studentinnen und Studenten in den Genuss der Auszeichnung, gefördert von 64 Mittelgebern, Deutschlandweit waren es 2017 fast 26.000.
Angelo Glashagel

