Mi, 13:21 Uhr
12.09.2001
Gespräche in Schulen und Lichterkette
Nordhausen (nnz). Betroffenheit und Erschütterung heute auch im Nordhäuser Rathaus. Nach den Anschlägen in New York und Washington ist für Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) nichts mehr so, wie es vorgestern war.
Barbara Rinke war gestern dienstlich in Berlin und wurde dort von den Nachrichten aus den USA überrascht. In der Hauptstadt war die Situation noch viel beklemmender, da wir doch die sofort anlaufenden Sperrmaßnahmen um die US-Botschaft und anderen Gebäuden miterleben mussten, erzählte Rinke. Sie selbst hätte einen Anschlag in diesem Ausmaß nicht für möglich gehalten. Für Rinke ergibt sich darauf unter anderem eine völlig neue Diskussion, wie mit dieser Form von Gewalt umzugehen sei.
Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) bat darum, Veranstaltungen, die in den kommenden Tagen in Nordhausen geplant seien abzusetzen oder zumindest der gegenwärtigen Situation anzupassen. Mit den Veranstaltern der Roland-Parade am Wochenende wolle er auch sprechen, hier sei aber das Mitspracherecht seitens der Stadtverwaltung gering, da es sich um eine private Veranstaltung handele. Nicht nur am Rathaus, sondern auch an den Nordhäuser Schulen wurde Halbmast gehisst, die Klassenlehrer sprachen mit ihren Schülern über die schrecklichen Ereignisse in den USA.
Wie nnz erfuhr, planen Nordhäuser Jugendliche für den Samstag eine Lichterkette in Gedenken an die Tausenden von Opfern der Terroranschläge. Die Lichterkette soll um 18.30 Uhr am Nordhäuser Bahnhof beginnen. Im Nordhäuser Rathaus und im Bürgeramt liegen seit heute Kondolenzlisten aus, in denen sich jeder Bürger eintragen kann. Diese Listen sollen schließlich dem amerikanischen Generalkonsulat übermittelt werden.
Autor: nnzBarbara Rinke war gestern dienstlich in Berlin und wurde dort von den Nachrichten aus den USA überrascht. In der Hauptstadt war die Situation noch viel beklemmender, da wir doch die sofort anlaufenden Sperrmaßnahmen um die US-Botschaft und anderen Gebäuden miterleben mussten, erzählte Rinke. Sie selbst hätte einen Anschlag in diesem Ausmaß nicht für möglich gehalten. Für Rinke ergibt sich darauf unter anderem eine völlig neue Diskussion, wie mit dieser Form von Gewalt umzugehen sei.
Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) bat darum, Veranstaltungen, die in den kommenden Tagen in Nordhausen geplant seien abzusetzen oder zumindest der gegenwärtigen Situation anzupassen. Mit den Veranstaltern der Roland-Parade am Wochenende wolle er auch sprechen, hier sei aber das Mitspracherecht seitens der Stadtverwaltung gering, da es sich um eine private Veranstaltung handele. Nicht nur am Rathaus, sondern auch an den Nordhäuser Schulen wurde Halbmast gehisst, die Klassenlehrer sprachen mit ihren Schülern über die schrecklichen Ereignisse in den USA.
Wie nnz erfuhr, planen Nordhäuser Jugendliche für den Samstag eine Lichterkette in Gedenken an die Tausenden von Opfern der Terroranschläge. Die Lichterkette soll um 18.30 Uhr am Nordhäuser Bahnhof beginnen. Im Nordhäuser Rathaus und im Bürgeramt liegen seit heute Kondolenzlisten aus, in denen sich jeder Bürger eintragen kann. Diese Listen sollen schließlich dem amerikanischen Generalkonsulat übermittelt werden.

