Di, 15:12 Uhr
11.09.2001
Gespräche und Aktionen bei Reemtsma
Nordhausen (nnz). Morgen sollen in Nordhausen die ersten Aktionen und Gespräche zur Situation des Reemtsma-Standortes anlaufen. Geplant ist unter anderem eine Information der Belegschaft.
Nach nnz-Informationen soll am Mittag die Belegschaft über die Situation im Unternehmen unterrichtet werden. Dazu werden auch Vertreter der Konzern-Zentrale aus Hamburg erwartet. Die können sich auf eine geladene Atmosphäre einstellen, machten Vertreter der Gewerkschaft deutlich. Bei der Betriebsversammlung auch dabei die Vertreter der Arbeitnehmerseite. Die Belegschaft werde Schließungspläne der Konzernleitung nicht einfach so über sich ergehen lassen. Wir wollen weiter produzieren, betonte Betriebsratschef Harald Messner. Das Angebot des Unternehmens, den Nordhäuser Beschäftigten eine Stelle in Berlin oder Hannover anzubieten, bezeichnete Meßner als politisch motiviert. Maximal ein Drittel der Belegschaft könne das Angebot annehmen. Die Nordthüringer Region sei von der Entscheidung so oder so hart betroffen. Als Ergebnis dieser Versammlung werden auch die weiteren Aktionen der Belegschaft zur Rettung ihrer Arbeitsplätze erwartet.
Zuvor soll es Gespräche zwischen der Geschäftsleitung des Reemtsma-Werkes, einem Vertreter des Thüringer Wirtschaftsministeriums und Landrat Joachim Claus geben. Hier wollen sich die Politiker erst einmal über die derzeitige Situation informieren lassen. Am Donnerstag schließlich wird Thüringens Wirtschaftsminister Franz Schuster zu Gesprächen nach Hamburg fliegen. Dort wolle er mit der Konzernzentrale Möglichkeiten der Rettung des Nordhäuser Standortes ausloten. Das Erfurter Ministerium habe seine volle Unterstützung für den Standort Nordhausen zugesagt.
Autor: nnzNach nnz-Informationen soll am Mittag die Belegschaft über die Situation im Unternehmen unterrichtet werden. Dazu werden auch Vertreter der Konzern-Zentrale aus Hamburg erwartet. Die können sich auf eine geladene Atmosphäre einstellen, machten Vertreter der Gewerkschaft deutlich. Bei der Betriebsversammlung auch dabei die Vertreter der Arbeitnehmerseite. Die Belegschaft werde Schließungspläne der Konzernleitung nicht einfach so über sich ergehen lassen. Wir wollen weiter produzieren, betonte Betriebsratschef Harald Messner. Das Angebot des Unternehmens, den Nordhäuser Beschäftigten eine Stelle in Berlin oder Hannover anzubieten, bezeichnete Meßner als politisch motiviert. Maximal ein Drittel der Belegschaft könne das Angebot annehmen. Die Nordthüringer Region sei von der Entscheidung so oder so hart betroffen. Als Ergebnis dieser Versammlung werden auch die weiteren Aktionen der Belegschaft zur Rettung ihrer Arbeitsplätze erwartet.
Zuvor soll es Gespräche zwischen der Geschäftsleitung des Reemtsma-Werkes, einem Vertreter des Thüringer Wirtschaftsministeriums und Landrat Joachim Claus geben. Hier wollen sich die Politiker erst einmal über die derzeitige Situation informieren lassen. Am Donnerstag schließlich wird Thüringens Wirtschaftsminister Franz Schuster zu Gesprächen nach Hamburg fliegen. Dort wolle er mit der Konzernzentrale Möglichkeiten der Rettung des Nordhäuser Standortes ausloten. Das Erfurter Ministerium habe seine volle Unterstützung für den Standort Nordhausen zugesagt.


