Di, 14:53 Uhr
11.09.2001
Ermittlungsverfahren gegen Hohberg
Sollstedt/Mühlhausen (nnz). Die Mühlhäuser Staatsanwaltschaft hat offiziell ein Ermittlungsverfahren gegen den Sollstedter Bürgermeister Jürgen Hohberg aufgenommen. nnz mit den Hintergründen.
Ermittelt wird bereits seit dem 27. August. Das wurde nnz von der zuständigen Staatsanwältin Hankel bestätigt. Es seien verschiedene Vorwürfe, die gegen Hohberg erhoben werden, sie seien momentan rechtlich noch nicht einzuordnen. Fest steht jedoch, es wird wegen des Verdachts auf Untreue ermittelt. Ausgangspunkt der Ermittlungen waren zwei Anzeigen des ehemaligen Geschäftsführers des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Thüringen, Rosenkranz (siehe auch nnz-Archiv).
Die Staatsanwaltschaft hatte bereits vor Wochen aufgrund dieser Anzeige eine Vorprüfung angestrengt und damals das Landratsamt gebeten, entsprechende Zuarbeiten zu leisten. Die Kreisverwaltung erhielt zu Beginn dieses Monats dann ein Schreiben aus Mühlhausen, in dem die jetzt laufenden Ermittlungen angekündigt wurden. So werde u.a. wegen Untreue, hier insbesondere wegen der missbräuchlichen Aufnahme eines Kredites der Gemeinde Sollstedt. Unterschrieben ist das von Staatsanwältin Hankel, die heute die Vorwürfe erst einmal rechtlich einordnen wollte.
Jürgen Hohberg stand bis heute wieder im Regen, informationstechnisch betrachtet. Weder das Landratsamt noch die Staatsanwaltschaft hatten den Sollstedter Bürgermeister informiert. Der hatte aber auch schon vor einigen Tagen seinen Gemeinderat von den damaligen Vorprüfungen informiert. Erst durch einen nnz-Artikel auf die Vorprüfungen aufmerksam geworden, hatte sich Hohberg damals Akteneinsicht in Mühlhausen verschafft und eine Stellungnahme verfasst. Anschließend hatte er den Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung zu drei Punkten informiert. Dieser sieht momentan auch keine Veranlassung zum Handeln.
Gegenüber nnz machte Jürgen Hohberg heute deutlich, dass er den Ermittlungen gelassen entgegen sehe. Er könne an dieser Stelle versichern, dass durch sein Handeln der Gemeinde nicht eine müde Mark an Schaden entstanden sei.
Autor: nnzErmittelt wird bereits seit dem 27. August. Das wurde nnz von der zuständigen Staatsanwältin Hankel bestätigt. Es seien verschiedene Vorwürfe, die gegen Hohberg erhoben werden, sie seien momentan rechtlich noch nicht einzuordnen. Fest steht jedoch, es wird wegen des Verdachts auf Untreue ermittelt. Ausgangspunkt der Ermittlungen waren zwei Anzeigen des ehemaligen Geschäftsführers des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Thüringen, Rosenkranz (siehe auch nnz-Archiv).
Die Staatsanwaltschaft hatte bereits vor Wochen aufgrund dieser Anzeige eine Vorprüfung angestrengt und damals das Landratsamt gebeten, entsprechende Zuarbeiten zu leisten. Die Kreisverwaltung erhielt zu Beginn dieses Monats dann ein Schreiben aus Mühlhausen, in dem die jetzt laufenden Ermittlungen angekündigt wurden. So werde u.a. wegen Untreue, hier insbesondere wegen der missbräuchlichen Aufnahme eines Kredites der Gemeinde Sollstedt. Unterschrieben ist das von Staatsanwältin Hankel, die heute die Vorwürfe erst einmal rechtlich einordnen wollte.
Jürgen Hohberg stand bis heute wieder im Regen, informationstechnisch betrachtet. Weder das Landratsamt noch die Staatsanwaltschaft hatten den Sollstedter Bürgermeister informiert. Der hatte aber auch schon vor einigen Tagen seinen Gemeinderat von den damaligen Vorprüfungen informiert. Erst durch einen nnz-Artikel auf die Vorprüfungen aufmerksam geworden, hatte sich Hohberg damals Akteneinsicht in Mühlhausen verschafft und eine Stellungnahme verfasst. Anschließend hatte er den Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung zu drei Punkten informiert. Dieser sieht momentan auch keine Veranlassung zum Handeln.
Gegenüber nnz machte Jürgen Hohberg heute deutlich, dass er den Ermittlungen gelassen entgegen sehe. Er könne an dieser Stelle versichern, dass durch sein Handeln der Gemeinde nicht eine müde Mark an Schaden entstanden sei.

