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Do, 07:41 Uhr
22.11.2018
Schrecklicher Unfall am Morgen

Getötete Person bei Bahnunfall

Am Morgen hat sich auf der Strecke Nordhausen - Ellrich ein folgenschwerer Unfall ereignet. Wir haben erste Informationen für Sie aufbereitet...

Die Bergungsarbeiten gestalten sich schwierig (Foto: privat) Die Bergungsarbeiten gestalten sich schwierig (Foto: privat)
Kurz vor 7 Uhr war eine Regionalbahn von Nordhausen in Richtung Ellrich unterwegs. Auf Höhe von Reemtsma soll eine Person unmittelbar vor die Lok gelaufen sein.

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Den ersten Ermittlungen zufolge soll es sich hierbei um Suizid handeln. Dies soll nach nnz-Informationen auch die erste Aussage des Lokführers bestätigt haben. Noch nicht geklärt ist, ob es sich bei der getöteten Person um eine Frau oder einen Mann handelt. Bei Bahnunfällen werden die Nerven aller Beteiligten - von Feuerwehr über Polizei bis zu den Rettungsdiensten auf das Äußerste beansprucht.

Der Kriminaldauerdienst der Nordhäuser Kripo hat am Ort des Geschehens erste Spuren gesichert. Die weiteren Ermittlungen werden dann durch die Bundespolizei übernommen.

Toter bei Bahnunfall (Foto: nnz) Toter bei Bahnunfall (Foto: nnz)

Update 9 Uhr: Bei dem Opfer soll es sich um eine etwa 40 Jahre alte Frau handeln. Sie soll vor dem heranfahrenden Zug im Schotterbett gestanden haben. Der Lokführer habe sofort eine Notbremsung veranlasst und mehrfach Signale gegeben. Das aber war umsonst.
Tödlicher Unfall auf den Schienen (Foto: S. Dietzel)
Tödlicher Unfall auf den Schienen (Foto: S. Dietzel)
Tödlicher Unfall auf den Schienen (Foto: S. Dietzel)
Tödlicher Unfall auf den Schienen (Foto: S. Dietzel)
Autor: red

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Kommentare
A.O
22.11.2018, 09:29 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
Snakedreadkitty
22.11.2018, 11:03 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
Yv.
22.11.2018, 11:41 Uhr
Die Verzweiflung...
...muss bei diesem Opfer wieder groß gewesen sein! Schade immer nur, einen solchen Weg zu wählen und andere (Zugführer, Polizei und sonstige Helfer) mit reinzuziehen, die dann vielleicht ein Leben lang darunter leiden, dies miterlebt haben zu müssen.

Ich hoffe, das das was passierte, gut aufgearbeitet wird!
Peter59
22.11.2018, 12:00 Uhr
Schlimm....
Das ist das Schlimmste, was einem Lokführer passieren kann, er kann nicht reagieren. Meine Anteilnahme gilt ihm, denn er muss das verarbeiten, obwohl er keine Schuld hat.... Nichts aber auch gar nichts ist es wert, dass man sich das Leben nimmt, und schon andere Personen gar nicht........Man sollte nicht fremde Personen in seine hausgemachten Probleme hineinziehen, das ist sehr egoistisch.
Real Human
22.11.2018, 12:32 Uhr
Das hätte nicht passieren müssen, ...
… wird aber auch zukünftig immer wieder so geschehen! Ich setze hier voraus, dass der „Unfall“ tatsächlich auf „suizidales Verhalten“ zurückzuführen sein sollte. Zu dem Begriff „Suizid“ bitte selbst googeln!

Schon die Aufzählung der deutschen Synonyme wie „Selbstmord“, „Selbsttötung“ oder „Freitod“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Suizid) zeigt die moralisch sehr unterschiedliche Bewertung solcher Handlungen. Insbesondere die abrahamitischen Religionen sehen in der Selbsttötung eine der schwersten Sünden überhaupt. Denn sie betrachten ALLE Menschen als Eigentum "Gottes", der allein den Zeitpunkt und die Art des Todes ALLER Menschen – „seiner Geschöpfe“ – zu bestimmen habe.

Ich „maße mir an“ diese Einstellung mit der eines Viehhirten zu vergleichen, der seinen ihm anvertrauten Tieren jedes Selbstbestimmungsrecht über ihr Leben abspricht. Im christlichen Mittelalter wurden „Selbstmörder“ deshalb oft noch einmal erhängt und ihre Leichen auf dem „Schindanger“ begraben.

Das erinnert mich auch an SED-Praktiken, Herr Balint! Aus der SED durfte man meistens nicht selbst austreten, sondern wurde mit mehr oder weniger gravierenden Konsequenzen ausgeschlossen.
Daher mein Zwischenfazit:
Kirche und „Kommunismus“ – zwei TOTALITÄRE Weltanschauungen!
Beide sprechen den ihnen anvertrauten Menschen ihre Autonomie über ihren Körper grundsätzlich ab. (Bezüglich der Abtreibungen war die „DDR“ aber wesentlich liberaler als noch heute die Katholische Kirche!!!)

Den möglichen Einwand, dass die heutige Kirche real wesentlich weniger Macht ausüben könne als die „kommunistischen Regime“ lasse ich nur sehr bedingt gelten. Dies zeigt das am 6. November 2015 verabschiedete praktische Verbot der Sterbehilfe, für das auch der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund gestimmt hat. Auch Politiker mit diesem – hauptsächlich opportunistisch motiviertem – Abstimmungsverhalten sind nach meiner Auffassung für solche „tragischen Unfälle“ mitverantwortlich.

Die Würde des Menschen nach Artikel 1 des Grundgesetzes besteht auch darin, über ihr Leben/Weiterleben selbst zu entscheiden, zumindest ab dem Alter, ab dem sie auch als Wähler an politischen Entscheidungen mitwirken dürfen. Der Suizid hätte im konkreten Fall auch mit einer schweren lebenslangen Behinderung – im Extremfall z.B. dem „Locked-in-Syndrom“ – enden können. Deshalb bin ich auch für die Legalisierung des ärztlich assistierten Suizids und nicht nur für die palliativmedizinische Bemäntelung von Humanität, bei der sich niemand sicher sein kann, an welchen Arzt er/sie gerät. Vor allem in christliche Einrichtungen wird oft trotz gegenteiliger Patientenverfügung ganz schnell mal eine Magensonde gelegt. Alles gemäß der Umkehrung der alten Trapper/Indianerweisheit: Nur ein lebender Patient ist ein zahlender Leidender.

Wessen Interessen vertrat Jens Spahn vor seinem Amt als Bundesminister für Gesundheit? Siehe: https://lobbypedia.de/wiki/Jens_Spahn. Und immer im Hintergrund Einfluss nehmend, mehrfach in Ethikkommissionen sitzend … na, welche uralten Volksverdummer wohl?

Wie schon eingangs angedeutet:

Alles unter dem Vorbehalt, dass es sich wirklich um eine Selbsttötung gehandelt hat! Ganz zu schweigen von den wirklichen Motiven dafür.

@ Peter59: In welcher Welt leben Sie eigentlich? Können Sie sich überhaupt nicht vorstellen, selbst mal auf „suizidale Gedanken“ zu kommen? Ich will nicht weiter spekulieren …

Jörg Birkefeld
A.O
22.11.2018, 13:45 Uhr
Schrecklich .. aber hätte man es verhindern können ?
Wie verzweifelt muss sie gewesen sein das sie freiwillig ihren Tod gewält hat ?
Für alles gibt es eine Lösung, für alle Probleme!!! Man muss sich nur helfen lassen .
Diese Frau muss diese Tat schon länger geplant und sich dazu entschlossen haben . Sie hat den Zugverkehr am Sonntag nur 4 Tage zuvor schon aufgehalten Zug kommend von Herzberg richtig ndh .
Was treibt einen Menschen in den Selbstmord ?
Mein Beileid gilt den Angehörigen und vor allem dem Zug führer der sein Leben lang mit dem
Vorfall von heute konfrontiert ist . Er muss es sein Leben lang mit sich selbst ausmachen das vor seinen Augen eine Frau in den Tod gesprungen ist .
harz59
22.11.2018, 14:09 Uhr
Ich weiss ja nicht
.... was in den beiden deaktivierten Beiträgen stand, aber der Kommentar von Joerg B. hat meines Erachtens ebenfalls wenig mit dem Artikel zu tun.
Kommunismus, Abraham, Kirche, Spahn.......was hat das mit dem heutigen, sicherlich verzweifelten Menschen zu tun?
Ich finde es traurig, dass bei so einem Vorfall, solche "Ergüsse" hier erscheinen.
Ich kann mich nur Test 40 anschließen.
Mein Beileid der Familie und allen anderen Beteiligten eine gute Aufarbeitung der Geschehnisse, besonders dem Lokführer.
Leser X
22.11.2018, 14:47 Uhr
Joerg B.
Halten Sie es wirklich für angemessen, angesichts einer solchen Tragödie einen solchen Aufsatz zu schreiben ?
RWE
22.11.2018, 16:15 Uhr
Einfach mal die Klappe halten!
Bei allem Respekt.
geloescht.20250302
22.11.2018, 16:19 Uhr
Hilfe!
Eine Partei aus der Vergangenheit nachträglich kritisieren, aber selbst einen Aufsatz wie ein Parteischüler schreiben.

Mein Beileid gilt ebenfalls der Familie.

Und wer sich Beurteilungen von menschlichen Handlungsweisen in selbsterkannten ausweglosen Situationen anlässt, sollte mal die Biografie über den ehemaligen Fussballnationaltorhüter Jörg Enke lesen.

Niemand kann so etwas vorhersehen. Da hilft Ihnen bei dieser Problematik als Selbstbetroffener oder Angehöriger Ihr Googlewissen über Synonyme auch nicht weiter, Joerg B.
geloescht.20250302
22.11.2018, 16:55 Uhr
Entschuldigung!
Der Name des ebenfalls auf Gleisen gestorbenen Menschen ist natürlich Robert Enke.

Im aktuellen Zusammenhang kommt die Tragik seiner Erkrankung und Handlung wieder hoch.
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