Di, 06:31 Uhr
15.02.2005
Selbst in die Hand nehmen!
Nordhausen (nnz). Mitglieder der Nordhäuser Initiativgruppe für die Anerkennung von in der DDR erworbenen Rentenansprüche durch die Tätigkeit als mittleres medizinisches Personal trafen sich mit Politikern der Region gestern in der Finkenburg. Die Antwort nach dem warum gibt es mit einem Klick.
Auf Einladung des PDS-Landtagsabgeordneten Werner Buse trafen sich Initiatorin Sabine Wenzel sowie Gisela Hartmann (Bündnis 90/Die Grünen Nordhausen), Dagmar Becker (SPD), Tamara Thierbach (PDS) sowie Jürgen Schön von verdi. Landtagsabgeordnete Tamara Thierbach informierte aus ihrer Sicht die über 70 Mitglieder der Initiativgruppe und anwesende interessierte Bürgerinnen und Bürger über den derzeitigen Stand der Klärung der Anerkennung der Rentenansprüche. Die mussten zur Kenntnis nehmen, dass alle bisherigen gesetzgeberischen Aktivitäten zu keinem messbaren Ergebnis zur Anerkennung der Ansprüche führten. Insbesondere von einzelnen Bundespolitikerinnen und -politikern wurden in der Vergangenheit gegenüber den Betroffenen oftmals Verständnis zu ihrem Anliegen geäußert, aber letztlich keine Initiativen zur Veränderung der Situation ergriffen.
Eine neue gesetzgeberische Initiative im Deutschen Bundestag bzw. im Bundesrat ist zur Zeit trotz zahlreicher Bekundungen von Bundes- und Landespolitikern nicht abzusehen. Die anwesenden PolitikerInnen äußerten eher ihre Skepsis über die Erfolgsaussichten solcher Initiativen, denn gegenwärtig scheint Rentenpolitik eher nach Haushaltslage entschieden zu werden.
Die Mitglieder der Nordhäuser Initiativgruppe kamen mit den anwesenden GesprächspartnerInnen dahin gehend überein, Aktivitäten zur Vernetzung entsprechender lokaler Initiativgruppen in den ostdeutschen Bundesländern zu entwickeln und zu unterstützen, um eine aussichtsreiche Sammelklage vorzubereiten. Darauf sollen nun alle Anstrengungen der Initiativgruppe gerichtet werden. Erfolgreiche Sammelklagen anderer Betroffenengruppen könnten dabei beispielgebend sein. Dabei gewähren die Büros der anwesenden PolitikerInnen Hilfe und Unterstützung (Bündnis 90/Grünen: Albert-Träger-Straße 29, Tel.: 881670/ PDS: Barfüßerstraße 18, Tel.: 463859/ SPD: Oscar-Cohn-Straße 11, Tel.: 465370).
Autor: nnzAuf Einladung des PDS-Landtagsabgeordneten Werner Buse trafen sich Initiatorin Sabine Wenzel sowie Gisela Hartmann (Bündnis 90/Die Grünen Nordhausen), Dagmar Becker (SPD), Tamara Thierbach (PDS) sowie Jürgen Schön von verdi. Landtagsabgeordnete Tamara Thierbach informierte aus ihrer Sicht die über 70 Mitglieder der Initiativgruppe und anwesende interessierte Bürgerinnen und Bürger über den derzeitigen Stand der Klärung der Anerkennung der Rentenansprüche. Die mussten zur Kenntnis nehmen, dass alle bisherigen gesetzgeberischen Aktivitäten zu keinem messbaren Ergebnis zur Anerkennung der Ansprüche führten. Insbesondere von einzelnen Bundespolitikerinnen und -politikern wurden in der Vergangenheit gegenüber den Betroffenen oftmals Verständnis zu ihrem Anliegen geäußert, aber letztlich keine Initiativen zur Veränderung der Situation ergriffen.
Eine neue gesetzgeberische Initiative im Deutschen Bundestag bzw. im Bundesrat ist zur Zeit trotz zahlreicher Bekundungen von Bundes- und Landespolitikern nicht abzusehen. Die anwesenden PolitikerInnen äußerten eher ihre Skepsis über die Erfolgsaussichten solcher Initiativen, denn gegenwärtig scheint Rentenpolitik eher nach Haushaltslage entschieden zu werden.
Die Mitglieder der Nordhäuser Initiativgruppe kamen mit den anwesenden GesprächspartnerInnen dahin gehend überein, Aktivitäten zur Vernetzung entsprechender lokaler Initiativgruppen in den ostdeutschen Bundesländern zu entwickeln und zu unterstützen, um eine aussichtsreiche Sammelklage vorzubereiten. Darauf sollen nun alle Anstrengungen der Initiativgruppe gerichtet werden. Erfolgreiche Sammelklagen anderer Betroffenengruppen könnten dabei beispielgebend sein. Dabei gewähren die Büros der anwesenden PolitikerInnen Hilfe und Unterstützung (Bündnis 90/Grünen: Albert-Träger-Straße 29, Tel.: 881670/ PDS: Barfüßerstraße 18, Tel.: 463859/ SPD: Oscar-Cohn-Straße 11, Tel.: 465370).

