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Mo, 19:08 Uhr
14.02.2005

Ziel nicht erreicht

Nordhausen (nnz). Während die SPD-Kreisvorsitzende Dagmar Becker sich in der Finkenburg um die Rentenprobleme des mittleren medizinischen Personals aus DDR-Zeiten kümmerte, protestierten rund 40 Nordhäuser vor ihrem Abgeordnetenbüro in der Oscar-Cohn-Straße. Die nnz war mit vor Ort...


Ziel nicht erreicht (Foto: nnz) Ziel nicht erreicht (Foto: nnz)

Die Oscar-Cohn-Straße war im Bereich der SPD-Zentrale von Polizeikräften zuvor abgesichert worden, doch die Montagsdemonstrierer sind als friedliches „Völkchen“ bekannt. Die 40 härtesten von ihnen wollten von der Nordhäuser SPD eigentlich nur Antwort auf einige ihrer Fragen. Die sollten innerhalb eines bundesweiten Aktionstages unter dem Motto „Rechenschaftslegung“ eingeholt werden. Die Demoteilnehmer wissen wohl, dass die Nordhäuser Sozialdemokraten nicht persönlich für die Politik in Berlin verantwortlich gemacht werden können, doch die Genossen hätten nun mal das SPD- und nicht ein CDU-, oder FDP-Parteibuch in ihren Taschen. Warum es den Reichen in diesem Lande immer besser gehe und warum die SPD sie quasi unter „Parteischutz“ stelle, wollte Sprecher Jürgen Nagel im Auftrag des OrgKomitees wissen.

Antworten gab es nicht. Nicht von Dagmar Becker und auch nicht von den vielen anderen Sozialdemokraten in irgendwelchen Parteifunktionen. Nagel wiederholte das, was er an den Kreisvorstand bereits geschrieben hatte. Wenn heute der Vorabend von irgendwelchen Wahlen gewesen wäre, dann hätten die Genossen auf der Straße gestanden und Luftballons verteilt.

Wie es bei den Demos nun bereits schon Tradition geworden ist, ließ Nagel noch einmal das Wochenende aus Sicht der Politik vorbeiziehen. Dabei prangerte er den Richtungswechsel von DGB-Chef Sommer an und verglich das Verhältnis von DGB und SPD mit dem von FDGB und SED. Zum Schluß konstatierte Jürgen Nagel, dass man das Ziel des heutigen Abends nicht erreicht habe, doch aufgeben wollen die Monatsgdemonstrierer nicht.
Autor: nnz

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