Do, 14:33 Uhr
10.02.2005
Behandlung einer Fraktion
Nordhausen (nnz). Wenn Sie jetzt denken, daß es hier wieder um die große oder kleine Politik geht, dann liegen Sie falsch. Es geht schlicht und ergreifend um Abfall, der aber hat es in sich.
Die Vorbereitungen für die Behandlung der so genannten nichtdeponierbaren Abfallfraktion auf der Deponie bei Nentzelsrode laufen auf vollen Touren. Wie der Aufsichtsratsvorsitzende der Technologieverbund Nentzelsrode GmbH, Maik Schröter, der nnz sagte, habe es jetzt den Submissionstermin gegeben. Anfang nächster Woche sollen in einer Aufsichtsratssitzung der Gesellschaft die Angebote gesichtet und per Beschluß die Aufträge vergeben werden. Wie Schröter weiter mitteilte, seien unter den Bietern auch viele Unternehmen aus der Region. Diese müssten sich jedoch gegen eine starke überregionale Konkurrenz behaupten. Immerhin geht es um ein Auftragsvolumen von 4,7 Millionen Euro, das allerdings in mehrere kleine Lose aufgeteilt ist.
Den Löwenanteil nehmen dabei die Anlagen zur Reinigung der Abluft aus den Tunneln mittels Mikrofilter ein, in denen die Abfälle zuvor einer Intensivrotte unterzogen werden. Was dann übrig bleibt, das wird dann abgelagert. Maik Schröter rechnet jährlich mit mehr als 30.000 Tonnen.
Nach der Auftragsvergabe soll der Baubeginn möglichst noch im Februar sein, denn die Anlage muß Ende Mai in Betrieb gehen. Die neue Richtlinie sieht vor, daß ab dem 1. Juni keine unbehandelten Abfälle mehr auf der Deponie abgelagert werden dürfen.
Autor: nnzDie Vorbereitungen für die Behandlung der so genannten nichtdeponierbaren Abfallfraktion auf der Deponie bei Nentzelsrode laufen auf vollen Touren. Wie der Aufsichtsratsvorsitzende der Technologieverbund Nentzelsrode GmbH, Maik Schröter, der nnz sagte, habe es jetzt den Submissionstermin gegeben. Anfang nächster Woche sollen in einer Aufsichtsratssitzung der Gesellschaft die Angebote gesichtet und per Beschluß die Aufträge vergeben werden. Wie Schröter weiter mitteilte, seien unter den Bietern auch viele Unternehmen aus der Region. Diese müssten sich jedoch gegen eine starke überregionale Konkurrenz behaupten. Immerhin geht es um ein Auftragsvolumen von 4,7 Millionen Euro, das allerdings in mehrere kleine Lose aufgeteilt ist.
Den Löwenanteil nehmen dabei die Anlagen zur Reinigung der Abluft aus den Tunneln mittels Mikrofilter ein, in denen die Abfälle zuvor einer Intensivrotte unterzogen werden. Was dann übrig bleibt, das wird dann abgelagert. Maik Schröter rechnet jährlich mit mehr als 30.000 Tonnen.
Nach der Auftragsvergabe soll der Baubeginn möglichst noch im Februar sein, denn die Anlage muß Ende Mai in Betrieb gehen. Die neue Richtlinie sieht vor, daß ab dem 1. Juni keine unbehandelten Abfälle mehr auf der Deponie abgelagert werden dürfen.


