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Do, 08:40 Uhr
10.02.2005

Mit Rücktritt gedroht

Nordhausen (nnz). Gestern hatte der Ortsteilbürgermeister von Steinbrücken seinen großen Auftritt im Nordhäuser Stadtrat. Andreas Kruse hatte sich mit einer Narrenkappe und einem Schild „bewaffnet“ und drohte mit Rücktritt...


Steinbrücken könnte sich eigentlich freuen, denn der Ortsteil ist vor Jahren in das Dorferneuerungsprogramm des Freistaates Thüringen gekommen. Und wie es der vielversprechende Titel dieses Programms sagt, soll das Dorf dabei auch schöner werden. Davon hat Bürgermeister Kruse noch nicht viel gemerkt. Nur zwei Schilder hat er erhalten, die sollen an den Ortseingängen darauf hinweisen, das da irgendetwas erneuert werden wird. Und da Steinbrücken aufgrund seiner örtlichen Gegebenheiten nur ein Schild braucht, hatte Kruse das zweite gestern an Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) übergeben.

Mal fehlte das Geld vom Land Thüringen, mal fehlt der Eigenanteil der Stadt Nordhausen, so daß außer einigen Planungen in Steinbrücken nicht viel passiert sei. Was alles passierten sollte, das verkündete im vergangenen Sommer das Nordhäuser Rathaus: "Dieses Jahr planen - nächstes Jahr bauen", so beschreibt Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) das Programm der Dorferneuerung in Nordhausens Ortsteil Steinbrücken. Für den 1. Abschnitt der Dorferneuerung ist jetzt der Fördermittelbescheid vom Gothaer Amt für Landentwicklung und Flurordnung im Rathaus eingetroffen. "Für 2005 sind 100.000 Euro und für 2006 30.000 Euro bewilligt", so Beyse. Die Eigenmittel in Höhe von 55.000 Euro - es sind 30 Prozent der Gesamtkosten - werde die Stadt aufbringen. Damals schrieb man den 13. Juli.

Und all das hat Andreas Kruse seinen Bürgern im vergangenen Jahr stolz verkündet. Jetzt fragen die ihn immer wieder, wann denn das alles gemacht werde. Und Kruse kann keine Antwort geben. Wenn in diesem Jahr wieder nicht erneuert werde, dann wird der Bürgermeister Ende 2005 zurücktreten, schließlich will er sich nicht als Lügner bezeichnen lassen.
Autor: nnz

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