nnz-tv Eichsfelder Nachrichten Kyffhäuser Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Mi, 11:38 Uhr
17.10.2018
Aus der Polizeiarbeit

Blutiger Streit vor Einkaufszentrum

Sondershausen findet keine Ruhe. Dazu diese Meldung der Polizei im vollen Wortlaut...

Am Dienstag kam es gegen 18.45 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung vor der Galerie am Schlossberg zwischen zwei Männern.

Ein 34-jähriger Deutscher wurde dabei verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der Mann von einem 33-jährigen Eritreer mit einem Messer attackiert worden war. Mehrere anwesende Passanten griffen dabei ein, worauf sich eine Menschenmenge bildete.

Notrufe erreichten die Polizei, die daraufhin mehrere Polizisten zum Einsatz brachte. Bei deren Eintreffen hatte sich die Situation beruhigt.

Der Eritreer war nicht mehr vor Ort, wurde aber wenig später in seiner Unterkunft angetroffen. Der Mann war ebenfalls leicht verletzt und musste medizinisch versorgt werden. Noch kann zur Motivlage des Eritreers nur gemutmaßt werden.

Gegen das 34-jährige Opfer laufen gegenwärtig Ermittlungen des Staatsschutzes des Kriminalpolizei. Er steht im Verdacht an der blutigen Auseinandersetzung am 29. August auf dem Markt beteiligt gewesen zu sein. Der 33-jährige Eritreer wurde damals schwer verletzt. Ein Racheakt kann bei der Tat vom Dienstag nicht ausgeschlossen werden.
← zum Nachrichtenüberblick
→ Druckversion

Kommentare

17.10.2018, 12.34 Uhr
Schlaubert | Nicht mehr lange
und auch wir in Sondershausen werden den ersten abgestochenen zu beklagen haben.
Aber Sondershausen ist ja bunt .
17.10.2018, 22.29 Uhr
snooker2404
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Verstoß gegen AGB
19.10.2018, 06.04 Uhr
Gert A | Blutiger Streit
Ach diese Typen dürfen wohl Rache nehmen. Es hört sich so an, als wenn es eine Entschuldigung für den armen Flüchtling wäre.
19.10.2018, 08.02 Uhr
tannhäuser | Er wird doch abgeschoben *hust*
Zumindest dorthin, von wo er mit Bus oder Bahn zeitnah wieder nach Sondershausen zurückkehren und sein Messerwerk vollenden kann.

Im Austausch bekommen wir dann renitente Goldstücke von woanders zu uns.

Letztes Jahr gab's einen ähnlichen Fall, als jemand, der der Polizei bei den Randalen inklusive Einkesselung der Beamten durch einen wütenden Gästemob am Wippertor half, später in einem Hauseingang zusammengeschlagen wurde.

Über eine Bestrafung oder Abschiebung dieser Täter hat man später nie etwas gehört.
19.10.2018, 08.52 Uhr
Blueman | Die Frage aller Fragen
Selbstjustiz (Rache) ist genauso verwerflich wie die Tat selber. Aber man fragt sich doch warum der 34jährige Deutsche auf freiem Fuß ist und nicht wie in anderen Beiträgen hier im Kommentarbereich behauptet wird in Untersuchungshaft schmort. Scheinbar gilt anders als bei Eritreern die Unschuldsvermutung.
19.10.2018, 09.55 Uhr
tannhäuser | Blueman, Ihre Meinung dazu teile ich!
Da es sich bei dem Deutschen um einen Stadtbekannten mit nicht blütenreiner Weste handeln soll, möchte ich ihn genauso wenig in Freiheit sehen wie einen kriminellen Afrikaner oder Araber.

Aber man kann sich ja nicht aussuchen, wen die Justiz für nicht akut gefährlich oder bereit zum Untertauchen hält.

Oder sind die Gefängnisse einfach doch überbelegt?
19.10.2018, 11.21 Uhr
Leo 1A5 | @tannhäuser,Blueman
das Kernproblem ist die Korruption,Vetternwirtschaft und der Missbrauch von Steuergeldern!

Die Bundesrepublik braucht eine unabhängige Ermittlungsbehörde die nur dem Rechnungshof untersteht.

Die auch vorm Schloss Bellevue nicht halt macht.

Eine Behörde von 800 Mitarbeitern die Handverlesen ist.

Mit eigenen Staatsanwälten,Richtern,Ermittlern und auch erfahrenen Journalisten und auch eigenen Zugriffstrupp!

Die Behörde muss sein wie eine Terriermeute auf der Drückjagd die selbst den größten Keiler zur Strecke bringt!

Selbst die Immunität der Politiker darf dabei keine Rolle spielen!

Es darf sich niemand sicher sein das er morgen nicht dran ist!

Die Behörde arbeitet in sich geschlossen das heißt das niemand irgendwelche Informationen über laufende Ermittlungen bekommt.

Selbst ein Finanzminister weis nicht woran die Behörde gerade arbeitet.

So was fehlt!
19.10.2018, 11.22 Uhr
shershen834 | Straftäter
Das ist hier das Problem,das unter bestimmten Voraussetzungen,wie ladungsfähige Adresse,fester Wohnsitz und anderer Kriterien,Straftäter wieder entlassen werden und auf weitere Massnahmen der Justiz warten müssen.Richtig ist aber auch,wenn jeder gegen den ermittelt wird erst mal weggesperrt würde,dann gäbe es nicht genug Haftplätze in Deutschland.In vielen Fällen ist dann leider Wiederholungsgefahr gegeben,welche auch oft eintritt.Das betrifft Straftäter,aller Art,die Herkunft ist dabei unwichtig.Straftäter bleibt Straftäter.
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

 
Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.