Sa, 17:32 Uhr
05.02.2005
Kunst für Paare
Nordhausen (nnz). Gesichter sind ein zentrales Thema der neuen Ausstellung im Kunsthaus Meyenburg. Ganz unterschiedlicher Techniken der Darstellung bedient sich der Künstler. nnz stellt Ihnen Bernhard Langer vor.
Die erste neue Ausstellung des Jahres lockt Kunstfreunde. Die Holzschnitte, Plastiken und Malereien aus dem Werk des Künstlers Bernhard Langer zeigen ineinander verwobene Körper und Gesichter. Egal welcher Technik sich der Stolberger bedient, das Thema Paare ist das zentrale Motiv der Ausstellung. Er widersprach bei der heutigen Vernissage der Behauptung, daß es sich hier um sein Lebenswerk handele. Ich habe noch weit mehr Kunst geschaffen. Sagte Langer.
Am 21.Januar wurde der in Berlin geborene Künstler 85 Jahre alt. Trotzdem ist er noch künstlerisch tätig. Alles, was er schafft, muß er allein mit der linken Hand bewältigen, obwohl er eigentlich Rechtshänder ist. Eine Kriegsverletzung 1941 beendete den Einsatz an der Front, ermöglichte ihm aber die Fortsetzung seines 1939 in Berlin begonnenen Studiums an der Hochschule für Bildende Kunst. Von 1943 bis 1945 studierte Langer in Prag. Nach dem Krieg zog er nach Stolberg und lebt dort seitdem als freischaffender Künstler.
Seine Holzschnitte erinnern an die Expressionisten der Künstlergruppe Dresdner Brücke. Im Holz vorhandene Formen wie Astlöcher und Maserungen bezieht er in seine Werke ein. Aus den Holzschnitten entstanden auf grund des Materialmangels in der DDR neue Kunstwerke, die Monotypien. Ab 1963 bediente sich Langer der Technik, bei der er die Farbreste auf den Druckplatten seiner Holzschnitte auf eine Glasplatte übertrug. Daraus wurden neue Kunstwerke, im Gegensatz zu den Schnitten immer Unikate.
Seine Ölgemälde überzeugen besonders durch Farbenfreudigkeit. Kontraste wie rot und blau, sowie großflächige, zum Teil abstrakte Formen zeichnen die im unteren Bereich des Kunsthauses ausgestellten Bilder aus. Bis zum 06. März sind die 132 Werke von Bernhard Langer im Kunsthaus Meyenburg zu sehen.
Autor: wfDie erste neue Ausstellung des Jahres lockt Kunstfreunde. Die Holzschnitte, Plastiken und Malereien aus dem Werk des Künstlers Bernhard Langer zeigen ineinander verwobene Körper und Gesichter. Egal welcher Technik sich der Stolberger bedient, das Thema Paare ist das zentrale Motiv der Ausstellung. Er widersprach bei der heutigen Vernissage der Behauptung, daß es sich hier um sein Lebenswerk handele. Ich habe noch weit mehr Kunst geschaffen. Sagte Langer.
Am 21.Januar wurde der in Berlin geborene Künstler 85 Jahre alt. Trotzdem ist er noch künstlerisch tätig. Alles, was er schafft, muß er allein mit der linken Hand bewältigen, obwohl er eigentlich Rechtshänder ist. Eine Kriegsverletzung 1941 beendete den Einsatz an der Front, ermöglichte ihm aber die Fortsetzung seines 1939 in Berlin begonnenen Studiums an der Hochschule für Bildende Kunst. Von 1943 bis 1945 studierte Langer in Prag. Nach dem Krieg zog er nach Stolberg und lebt dort seitdem als freischaffender Künstler.
Seine Holzschnitte erinnern an die Expressionisten der Künstlergruppe Dresdner Brücke. Im Holz vorhandene Formen wie Astlöcher und Maserungen bezieht er in seine Werke ein. Aus den Holzschnitten entstanden auf grund des Materialmangels in der DDR neue Kunstwerke, die Monotypien. Ab 1963 bediente sich Langer der Technik, bei der er die Farbreste auf den Druckplatten seiner Holzschnitte auf eine Glasplatte übertrug. Daraus wurden neue Kunstwerke, im Gegensatz zu den Schnitten immer Unikate.
Seine Ölgemälde überzeugen besonders durch Farbenfreudigkeit. Kontraste wie rot und blau, sowie großflächige, zum Teil abstrakte Formen zeichnen die im unteren Bereich des Kunsthauses ausgestellten Bilder aus. Bis zum 06. März sind die 132 Werke von Bernhard Langer im Kunsthaus Meyenburg zu sehen.

