Sa, 09:06 Uhr
05.02.2005
Bürgerinitiative findet Gehör
Nordhausen (nnz). Wie sieht die Förderpolitik der EU in der Zukunft aus? Können die neuen Bundesländer weiterhin auf die Zielgebietsförderung hoffen und welche Anforderung stellt die EU bei der Verwendung der Fördergelder? Diese und viele weitere Fragen will die Bürgerinitiative Rettung der Goldenen Aue stellen und damit Auskunft erhalten...
Diese Fragen will die Bürgerinitiative der Europaabgeordneten von Bündnis90/Die Grünen, Gisela Kallenbach stellen, sie will auch wissen, wie eine Landesentwicklungsgesellschaft ihr Geld einsetzen muß. Jedenfalls hat die Europaparlamentarierin ihr Interesse bekundet und die Einladung der Bürgerinitiative angenommen. Sie wird am nächsten Dienstag (8.2.) an einer Sitzung der Bürgerinitiative in Urbach teilnehmen um mehr von den örtlichen Problemen rund um das geplante Industriegebiet, aber auch von den Sorgen der Landwirtschaft in der Goldenen Aue zu hören.
EU-Recht greift immer mehr in nationales Recht ein und wird in Zukunft wesentlich mehr die Entwicklung unserer Region bestimmen, als in der Vergangenheit, meint Klaus-Dieter Korb. Die Bürgerinitiative bekenne sich seit jeher zu einer Ausweitung der Industriestandorte in dieser Region, sehe aber die Gefahr, daß - wie schon so oft - großes Fördersummen in Projekte investiert werden, die nur kurzfristig fruchten, aber langfristig außer zu beleuchteten Ackerflächen keinen nachhaltigen Entwicklungsschub bringen.
Autor: nnzDiese Fragen will die Bürgerinitiative der Europaabgeordneten von Bündnis90/Die Grünen, Gisela Kallenbach stellen, sie will auch wissen, wie eine Landesentwicklungsgesellschaft ihr Geld einsetzen muß. Jedenfalls hat die Europaparlamentarierin ihr Interesse bekundet und die Einladung der Bürgerinitiative angenommen. Sie wird am nächsten Dienstag (8.2.) an einer Sitzung der Bürgerinitiative in Urbach teilnehmen um mehr von den örtlichen Problemen rund um das geplante Industriegebiet, aber auch von den Sorgen der Landwirtschaft in der Goldenen Aue zu hören.
EU-Recht greift immer mehr in nationales Recht ein und wird in Zukunft wesentlich mehr die Entwicklung unserer Region bestimmen, als in der Vergangenheit, meint Klaus-Dieter Korb. Die Bürgerinitiative bekenne sich seit jeher zu einer Ausweitung der Industriestandorte in dieser Region, sehe aber die Gefahr, daß - wie schon so oft - großes Fördersummen in Projekte investiert werden, die nur kurzfristig fruchten, aber langfristig außer zu beleuchteten Ackerflächen keinen nachhaltigen Entwicklungsschub bringen.

