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Fr, 14:11 Uhr
04.02.2005

Wenn es sein muß...

Nordhausen (nnz). Nur ungern nimmt der Otto-Normal-Verbaucher einen Krankenhaus-Aufenthalt hin. Wie viele Thüringer sich im Jahr 2003 von Nordhausen bis Suhl stationär behandeln lassen mußten, das können Sie mit einem einzigen Klick erfahren.


Im Jahr 2003 wurden in den 49 Thüringer Krankenhäusern 541 288 Patienten behandelt. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 1 119 Fälle bzw. 0,2 Prozent mehr als im Jahr 2002. Von den 541 288 Patienten wurden 9 096 Patienten (1,7 Prozent) am Aufnahmetag wieder aus dem Krankenhaus entlassen bzw. in ein anderes Krankenhaus verlegt (so genannte Stundenfälle). Die Verweildauer der weiteren 532 192 Patienten betrug 9,2 Tage. Ein Jahr zuvor musste ein Patient durchschnittlich 0,3 Tage länger im Krankenhaus verbringen.

Die überwiegende Zahl der Patienten kam aus Thüringen. In 37 598 Fällen bzw. 7,1 Prozent kamen die Patienten aus anderen Bundesländern und in 263 Fällen aus dem Ausland.

Die häufigste Ursache für einen Krankenhausaufenthalt waren Krankheiten des Kreislaufsystems. Jeder 6. Patient (88 971 Personen) wurde deshalb stationär behandelt und im Durchschnitt nach 10,0 Tagen entlassen. Drei Viertel dieser Patienten waren älter als 60 Jahre. An zweiter Stelle standen die gut- und bösartigen Neubildungen. In 67 523 Fällen bzw.12, 7 Prozent war diese Diagnose der Behandlungsanlass. Die Behandlung dauerte durchschnittlich 9,3 Tage. Die dritthäufigste Ursache für einen Krankenhausaufenthalt war eine der Krankheiten des Verdauungssystems. Aus diesem Grund lagen 57 032 Patienten bzw. 10,7 Prozent der Patienten in den Thüringer Krankenhäusern. Nach durchschnittlich 7,9 Tagen wurden sie entlassen.
Autor: nnz

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