nnz-tv Eichsfelder Nachrichten Kyffhäuser Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Mi, 15:43 Uhr
10.10.2018
EIN KLEINES DORF WIRD 830 JAHRE

Günzerode in Feierlaune

Ein Jubiläum steht bevor. Günzerode besteht seit 830 Jahren. Das kleine Dorf will es fetzig feiern. Zwei Tage lang. Deshalb bildete sich ein Festkomitee. Beherzt bereitet es das Ereignis vor. Seit Monaten schon spinnt es die Fäden. Gestern Abend traf man sich zu letzten Absprachen...

Das Festkommitee (Foto: Kurt Frank) Diese Frauen und Männer, von denen im Artikel unter anderem die Rede ist, engagieren sich für ihr Dorf, sorgen sich für das gute Gelingen der Feierlichkeiten zum 830-jährigen Ortsjubiläum. Links im Hintergrund Ortschaftsbürgermeister Gerold Reinhardt.

Günzerode. Die Dorfbewohner wollen dem Jubiläum gerecht werden und planen für das kommende Wochenende, dem 13. und 14. Oktober, ein Programm, das es in sich hat. Jung und Alt, Groß und Klein allen soll es Frohsinn und gute Laune bescheren. Sagt Ortsteilbürgermeister Gerold Reinhardt. Der steht dem Festkomitee vor. An seiner Seite Frank Micheel, Klaus Röthling, Georg Brockt, Gerlinde Ballhause, die Wirtsleute Gerd und Steffi Spieß.

Nicht zu vergessen Erika Hoyer und Ingrid Schieke. Zwar nicht selbst im Komitee, aber die Originale des Dorfes. So nennt sie Reinhardt respektvoll. Zur 10-jährigen Jubiläumsfeier der Einheitsgemeinde Werther, zu der Günzerode gehört, hatte er verkündet, dass auch sein Ort Originale habe und die Beiden vorstellt.

Bravourös danach ihr Auftritt. Seitdem sind die zwei Frauen „Titelträger“. Sie bereichern, fügt der Bürgermeister an, das Dorf musikalisch und kulturell ungemein. In mühevoller Arbeit vervollständigte und erweiterte Inge Schieke die Ortschronik. Erika Hoyer ist ein musikalisches Genie.

Die nnz sah dem Festkomitee über die Schulter. Das Programm zum Jubiläum steht, bekam nur noch den letzten Feinschliff. Einiges darf hier schon verraten werden: Nach der Eröffnung um 14 Uhr kann am Samstag das renovierte Dorfgemeinschaftshaus besichtigt werden. Karnevalfundus und Ortschronik dürften das Interesse der Besucher finden.

Das Objekt verfüge über Sanitäranlagen, eine Küche und einen Raum, der bis zu 40 Personen Platz biete, verkündete Reinhardt. Für private Feiern ohne große Gästeschar sei es besonders geeignet. Oder für Leute, die lieber hier als im Gasthaus verweilen möchten. Der Ortschaftsbürgermeister sieht darin keine Konkurrenz zum „Hagen“-Wirtshaus.

Malerisch gelegen (Foto: Kurt Frank)
Idyllisch landschaftlich eingebettet zwischen Hamsterberg im Süden und dem Wald Am Hagen im Norden liegt Günzerode im Tal der Helme.


Wissensbereichert können die Gäste sich nach der Besichtigung am Kuchenbüfett in der Gaststätte „Am Hagen“ nebenan stärken und duftenden Kaffee genießen. Musikalisch umrahmt durch die Wipperdorfer Herzbuben.

Was wäre Günzerode heute ohne die Gaststätte „Am Hagen“ mit dem schmucken Saal und Wirtin Steffi Spieß? Was wäre das Dorf ohne den Karnevalverein mit seinem Chef Frank Micheel? Die Antwort wissen die Einwohner: Nur Gaststätte und Karneval verleihen dem Ort Anziehungskraft und einen besonderen Glanz zur 5. Jahreszeit-Saison.

Glanzvoll werden auch die Showeinlagen sein, die Vereinsmitglieder am Abend präsentieren. Es wird wohl das Highlight der Höhepunkt der Festtage. Zum Tanz mit dem DJ Bodo ist Tracht oder historische Tracht erwünscht. Kommt der Gast mit ihr daher, ist ihm eine Überraschung sicher, heißt es.

Am Sonntag (14. Oktober) ist Blasmusik angesagt. Nach Frühschoppen und Mittagessen um 13 Uhr. Angesagt hat sich die Folkloregruppe Hesserode. Die gastronomische Versorgung übernimmt in gewohnter Weise das Team der Gaststätte. Hüpfburg, Schminken und Spiele auch die Kinder sollen sich nicht langweilen.

Ortsteilbürgermeister Gerold Reinhardt, Ortschaftsrat, Karnevalsverein und die Wirtsleute laden herzlich ein. Mit Sicherheit kann gesagt werden: Günzerode mit seinen 228 Einwohnern ist in Feierlaune. Überdies verkünden die Meteorologen: Klärchen, unser Zentralgestirn, will einen sonnigen Beitrag leisten.
Kurt Frank
← zum Nachrichtenüberblick
→ Druckversion

Kommentare

11.10.2018, 12.20 Uhr
Max123 | Feskomitee
Leider wurde im Artikel UTA MICHEEL nicht erwähnt. Ohne ihr organisatorischem Engagement würde es dieses Fest, so wie es jetzt stattfindet, wahrscheinlich nicht geben.
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

 
Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.