Fr, 15:59 Uhr
14.09.2018
Herder sucht Schülersprecher
Duelle in der Aula der Wiedigsburg
Die Würfel sind gefallen – und das nicht per Zufall. Vier Kandidaten bzw. Kandidatinnen stellten sich nach den Wahlen in den einzelnen Klassen und Stammkursen nun dem Amt des Schülersprechers der Schule. Sie sind nicht nur bereit, Verantwortung für die am Herder-Gymnasium fast 900 Lernende umfassende Schülerschaft zu übernehmen, sondern stellten jeweils ein eigenes Programm auf...
Diese präsentierten sie im Schulgebäude, sodass sich die Mitschüler informieren konnten. Des Weiteren gingen sie persönlich in die einzelnen Klassen der Mittelstufe und warben für ihre Vorstellungen. Zudem verteidigten die Kandidaten ihre Ansichten und wetteiferten in der Aula der Wiedigsburg um Stimmen.
Dabei standen Themen auf der Agenda, die alle Anwärter aufnahmen, so das Parkproblem vor dem Schulhof oder auch die Fahrtkosten für die Schüler der Klassenstufen 11 und 12. Marvin Rößner, dem einzigen Kandidaten aus der Klassenstufe 10, liegt die Sicherheit der Fahrräder genauso am Herzen wie die weitere Technisierung der Unterrichtsräume. Die Alina Bothe aus der 11/1 blickt bereits auf eine langjährige Erfahrung als Klassensprecherin zurück, setzt sich für die fachbezogene, aber auch kreative und individuelle Ausgestaltung der Räume ein und erstrebt, den Aufenthaltsraum zur Wohlfühloase werden zu lassen. Aus ihrem einjährigen Auslandsaufenthalt schöpft Frederike Herzog nicht nur Kraft, sondern auch Ideen.
Sie werden die Interessen der Schülder des Gymnasiums zukünftig vertreten - Friederike Herzog und Hannes Herboth (Foto: Herder-Gymnasium)
Hannes Herboth entschied den Wahlkampf mit über 300 Stimmen für sich
Lernpatenschaften zwischen den Jüngsten und den Oberstufenschülern sieht sie als Chance für beide Seiten und unterbreitete Vorschläge für den Einsatz des Mobilphones im Unterricht. Hannes Herboth punktete mit konkreten Lösungsansätzen bzgl. der Parksituation oder auch der weiteren Gestaltung des Pausenhofes. Außerdem plädierte er für die Einrichtung einer Sprechstunde für Schülersprecher des Gymnasiums. Ihm sei auch bewusst, dass zahlreiche Probleme nicht einfach gelöst werden können, bekräftigte der Elftklässler und hob hervor, dass Gespräche dafür der richtige Weg seien.
Alle Kandidaten betonten, dass ihnen die Schule als Ort des Lernens sowie der Gemeinschaft wichtig sei, das Wir entscheide und die Ideen und Wünsche der Herderianer im Mittelpunkt stehen sollen. In der Fragerunde wurde ein deutliches Interesse an den Programmen sichtbar, mehr noch, es wurde kritisch hinterfragt und nachgehakt. Einige Mitschüler suchten im Nachhinein noch das persönliche Gespräch mit den Kandidaten.
Konrad Feil, amtierender Schulschülersprecher, organisierte zusammen mit den beiden Beratungslehrerinnen des Gymnasiums, Kerstin Wünsche und Sabine Meyer, den Wahlkampf. Feil moderierte auch souverän die Veranstaltung in der Aula, sammelte die Stimmzettel mit ein, zählte aus und war der Erste, der den Siegern gratulierte. Zudem wünschte er eine erfolgreiche Amtszeit und dankte der Schülerschaft für die Unterstützung. Dabei zollte er allen vier Kandidaten Respekt für ihre Anwartschaft, klopfte Hannes Herboth, dem eindeutigen Sieger, auf die Schulter und beglückwünschte Friederike Herzog zum zweiten Platz.
Auf Feils Engagement und Tätigkeit gehen einige Veränderungen zurück, weshalb sich die nun anstehende aktive Zeit für die beiden neuen Schülersprecher als wirkliche Herausforderung gestalten wird, denn gemessen wird an den Ergebnissen.
Heike Roeder
Autor: redDiese präsentierten sie im Schulgebäude, sodass sich die Mitschüler informieren konnten. Des Weiteren gingen sie persönlich in die einzelnen Klassen der Mittelstufe und warben für ihre Vorstellungen. Zudem verteidigten die Kandidaten ihre Ansichten und wetteiferten in der Aula der Wiedigsburg um Stimmen.
Dabei standen Themen auf der Agenda, die alle Anwärter aufnahmen, so das Parkproblem vor dem Schulhof oder auch die Fahrtkosten für die Schüler der Klassenstufen 11 und 12. Marvin Rößner, dem einzigen Kandidaten aus der Klassenstufe 10, liegt die Sicherheit der Fahrräder genauso am Herzen wie die weitere Technisierung der Unterrichtsräume. Die Alina Bothe aus der 11/1 blickt bereits auf eine langjährige Erfahrung als Klassensprecherin zurück, setzt sich für die fachbezogene, aber auch kreative und individuelle Ausgestaltung der Räume ein und erstrebt, den Aufenthaltsraum zur Wohlfühloase werden zu lassen. Aus ihrem einjährigen Auslandsaufenthalt schöpft Frederike Herzog nicht nur Kraft, sondern auch Ideen.
Sie werden die Interessen der Schülder des Gymnasiums zukünftig vertreten - Friederike Herzog und Hannes Herboth (Foto: Herder-Gymnasium)
Hannes Herboth entschied den Wahlkampf mit über 300 Stimmen für sich
Lernpatenschaften zwischen den Jüngsten und den Oberstufenschülern sieht sie als Chance für beide Seiten und unterbreitete Vorschläge für den Einsatz des Mobilphones im Unterricht. Hannes Herboth punktete mit konkreten Lösungsansätzen bzgl. der Parksituation oder auch der weiteren Gestaltung des Pausenhofes. Außerdem plädierte er für die Einrichtung einer Sprechstunde für Schülersprecher des Gymnasiums. Ihm sei auch bewusst, dass zahlreiche Probleme nicht einfach gelöst werden können, bekräftigte der Elftklässler und hob hervor, dass Gespräche dafür der richtige Weg seien.
Alle Kandidaten betonten, dass ihnen die Schule als Ort des Lernens sowie der Gemeinschaft wichtig sei, das Wir entscheide und die Ideen und Wünsche der Herderianer im Mittelpunkt stehen sollen. In der Fragerunde wurde ein deutliches Interesse an den Programmen sichtbar, mehr noch, es wurde kritisch hinterfragt und nachgehakt. Einige Mitschüler suchten im Nachhinein noch das persönliche Gespräch mit den Kandidaten.
Konrad Feil, amtierender Schulschülersprecher, organisierte zusammen mit den beiden Beratungslehrerinnen des Gymnasiums, Kerstin Wünsche und Sabine Meyer, den Wahlkampf. Feil moderierte auch souverän die Veranstaltung in der Aula, sammelte die Stimmzettel mit ein, zählte aus und war der Erste, der den Siegern gratulierte. Zudem wünschte er eine erfolgreiche Amtszeit und dankte der Schülerschaft für die Unterstützung. Dabei zollte er allen vier Kandidaten Respekt für ihre Anwartschaft, klopfte Hannes Herboth, dem eindeutigen Sieger, auf die Schulter und beglückwünschte Friederike Herzog zum zweiten Platz.
Auf Feils Engagement und Tätigkeit gehen einige Veränderungen zurück, weshalb sich die nun anstehende aktive Zeit für die beiden neuen Schülersprecher als wirkliche Herausforderung gestalten wird, denn gemessen wird an den Ergebnissen.
Heike Roeder

