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So, 08:30 Uhr
30.01.2005

Amt abgegeben

Nordhausen (nnz). Zur Neuwahl ihrer Vorstände trafen sich am vergangenen Donnerstag die Mitglieder der Nordhäuser FDP in der Finkenburg. Gemeint sind die des Kreises und der Stadt Nordhausen. Und da gab es beim städtischen Verband dann einen Machtwechsel...


In seinem Rechenschaftsbericht konnte Claus-Peter Roßberg eine positive Bilanz ziehen. So habe man es geschafft, den Kreisverband aus einer recht schwierigen Situation „zu einer schlagkräftigen Truppe“ zu formen. Ganz besonders dankte Roßberg den vielen aktiven Mitgliedern, ohne deren starkes Engagement der Wiedereinzug in die Parlamente nicht möglich gewesen wäre.

Bereits bei seinem Amtsantritt als Kreisvorsitzender vor einem Jahr hatte Roßberg angedeutet, dass er die Führung des Nordhäuser Ortsverbandes aus zeitlichen Gründen nicht auf Dauer ausüben könne. Daher schlug er den anwesenden Mitgliedern des Ortsverbandes seinen bisherigen Stellvertreter, Stefan Marx, als Nachfolger vor. Der 44jährige Direktor des Nordhäuser Arbeitsgerichts ist seit 2002 Mitglied der FDP und seit der Kommunalwahl als sachkundiger Bürger im Sozialausschuss der Stadt Nordhausen. Die Anwesenden FDP- Mitglieder folgten dem Vorschlag und wählten Marx einstimmig zum neuen Ortsvorsitzenden. Im Kreisverband wurde Claus Peter Roßberg in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Als Stellvertreter werden ihm wieder Franka Hitzing und Marcel Hardrath zur Seite stehen, genauso wie der ebenfalls bestätigte Kreisschatzmeister Andreas Klaschka.

Für die kommenden zwei Jahre hat sich die Nordhäuser FDP viel vorgenommen. „Mit der neuen Kreisgeschäftestelle haben wir einen ersten Grundstein für mehr liberale Politik in Nordhausen gelegt“, so Claus Peter Roßberg. Als dringlichstes Problem werde von den Mitgliedern die angespannte Finanzlage gesehen und nach Meinung der Liberalen dürfe man nicht beim kleinen Mann anfangen, sondern müsse sich selbst in die Pflicht nehmen. Die FDP-Kreistagsfraktion werde in diesem Zusammenhang einen Antrag gegen die Neubesetzung der freiwerdenden Beigeordnetenstelle einbringen und sei schon sehr gespannt darauf ob CDU, PDS und SPD auch bereit seien im Kostenbereich der politischen Stellen zusparen.
Autor: nnz

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