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Mo, 19:47 Uhr
10.09.2018
Sportfahrt der Heringer Siebtklässler:

Vom Brocken-Benno lernen

Schon zum achten Mal fuhren die Siebtklässler der Regelschule "Geschwister Scholl" aus Heringen gemeinsam zur Sportfahrt in den Harz. Für viele ungewohnt waren die täglichen Anstrengungen, die vor allem Ausdauer und Willenskraft verlangten, aber auch förderten...

Sportfahrt der Heringer Siebtklässler (Foto: B. Haupt) Sportfahrt der Heringer Siebtklässler (Foto: B. Haupt)
So erwanderten die Schülerinnen und Schüler neben diversen Klippen rund um Schierke auch den Brocken. Kurz unter dem Gipfel trafen sie auf Brocken-Benno, der ihnen nicht nur von seinen zig Aufstiegen auf den Berg berichtete, sondern auch zu täglicher Bewegung aufforderte.

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Per Rad überwanden sie ebenfalls mehrere hundert Höhenmeter auf der Tour zur Talsperre Mandelholz und zum Königshütter Wasserfall. Verantwortung für den Partner wurde beim Bewältigen des Niedrigseilgartens mit verbundenen Augen übernommen. Für Spaß sorgten unter anderem Bowling und Disco.

Das Klettern an der fast 10m hohen Indoor-Kletterwand der Schierker Baude war jedoch für viele der Höhepunkt der Sportfahrt. Diese konnte auch wieder stattfinden, da die Sparkasse Nordhausen und der Förderverein der Schule die Fahrkosten für alle übernahmen.
Barbara Haupt

Sportfahrt der Heringer Siebtklässler (Foto: B. Haupt) Sportfahrt der Heringer Siebtklässler (Foto: B. Haupt)
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
11.09.2018, 10:12 Uhr
Irgendwie nicht verständlich
Wie kann man über 5000 mal den Brocken besteigen und sich dabei noch wohl fühlen?
Kein richtiges Zuhause oder Platzangst können vielleicht dazu führen, dass man selbst bei gefährlichen Wettersituationen auf dem Gipfel des Brockens, einen Stempel in das "Da gewesen Buch" sich eintragen lässt.

Vielleicht hängt für Brocken-Benno schon ein Privatstempel in der Ecke des Brockenhotel herum?
Man will dem Mann ja nichts schlechtes nachreden, aber selbst bei diversen Treffen mit Touristen, welche von einem MDR Kamera-Team gefilmt wurden, konnte man teilweise nur Kopfschütteln über die vielen tausend Auf- und Abstiege von Brocken-Benno sehen.
Auf Nachfrage vor Ort, weswegen und warum, konnte Herr Brocken-Benno nur spärliche Antworten geben.
So z.B. schöne Natur, Heimat usw.

Für mich selbst könnte auch ein krankhafter Zwang hinter den Besteigungsrekorden stecken.
Aber vielleicht steckt auch die Angst dahinter, einmal in den eigenen vier Wänden dem Schöpfer gegenüber treten zu müssen, ohne noch einmal den höchsten Gipfel des Nordens bestiegen zu haben.
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