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Mi, 18:49 Uhr
26.01.2005

Es wird bitter

Nordhausen (nnz). Das, was die Thüringer Kommunen und damit auch Nordhausen in diesem Jahr in punkto Finanzen erwartet, das wird vermutlich einem Notstand gleichen. Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) legte im heutigen Hauptausschuß einige Zahlen auf den Tisch...


Viel wisse man in der Nordhäuser Stadtverwaltung zum Haushalt für die Jahre 2005/2006 noch nicht, meinte Wahlbuhl, doch der Gemeinde- und Städtebund habe kürzlich einige schmerzliche Zahlen vorgelegt. Ein so genannter Kulturzuschuß – bisher in Höhe von 170.000 Euro – wird in diesem Jahr für Nordhausen ersatzlos gestrichen. Keine Zuweisungen wird es in diesem Jahr für den Winterdienst geben, die Mittel für die Museen werden um ein Drittel gekürzt, die Gelder für die Schuljugendarbeit werden halbiert. Ersatzlos gestrichen ist die Landesförderung für das Schulessen, die Eltern müssen in diesem Jahr 26 Cent mehr berappen. Unterm Strich werden der Stadtverwaltung Nordhausen in diesem Jahr vier Millionen Euro an Landesgeldern fehlen, resümierte Wahlbuhl.

In einer erweiterten Finanzausschusssitzung sollen am Montag die ersten Eckwerte des städtischen Haushaltes festgeklopft werden. Klaus Wahlbuhl appellierte vor allem an die Fraktionäre der CDU auf ihre Landtagsabgeordneten hinzuwirken, damit es im Landtag Ende Februar nicht zu diesen Kürzungen komme. Sollte es für den Stadtrat harte Entscheidungen zu treffen geben, dann wünscht sich Dr. Manfred Schröter eine „demokratische Partnerschaft“ nach dem Motto: Da müssen wir gemeinsam durch!
Autor: nnz

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