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Do, 16:24 Uhr
30.08.2018
Neues aus dem Wasserverband Nordhausen

Neue Trinkwasserleitung für Harzungen

Im Zuge des Radwegebaus zwischen Neustadt und Niedersachswerfen hat der Nordhäuser Wasserverband (WVN) eine neue Trinkwasserleitung für Harzungen gebaut. Die rund 1100 Meter lange neue Leitung verläuft im Baugrund der Radtrasse ab Ortsausgang Neustadt bis etwa Ortseingang Harzungen und wird am 12. September in Betrieb gehen...

Niederdruckanlage am Ortseingang Harzungen (Foto: WVN) Niederdruckanlage am Ortseingang Harzungen (Foto: WVN)
„Mit der neuen Leitung können wir die Versorgungssicherheit und Versorgungsqualität für die 200 Menschen in Harzungen verbessern“, sagt Geschäftsführerin Carmen Lis in einer Presseinformation des Unternehmens. Die Baukosten für die Leitung belaufen sich auf rund 292 000 Euro.

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Die Menschen in Harzungen werden dann über den Hochbehälter in Buchholz mit Trinkwasser versorgt und nicht mehr wie bisher über den Brunnen Niedersachswerfen. „Wir setzen damit eine Investition aus unserem ‚Generalplan Wasser‘ um“, berichtet Frau Lis. Dieses Strategiepapier sieht den Anschluss der Harzunger Trinkwasserversorgung an den erst vor vier Jahren neu errichteten größeren Trinkwasserspeicher in Buchholz vor.

In einem letzten Schritt wurde Ende August am Ortsrand von Harzungen eine Niederdruckanlage (Bild) errichtet und an die neue Leitung angeschlossen, damit der Versorgungsdruck beibehalten und nicht zu hoch wird.

Am 12. September wird die neue Leitung für das Harzunger Ortsnetz in Betrieb genommen. Die Ortslage wird mit dem Wasser von Neustadt her gespült und die Versorgung erfolgt dann nur noch von dort aus. Am Tag der Umstellung müssen die Menschen in Harzungen mit Druckschwankungen rechnen. Alle Anwohner werden vom Wasserverband rechtzeitig per Wurfzettel informiert. Vereinzelt kann es während der Spülung zu Wassertrübungen kommen.

Die Harzunger erhalten ihr Trinkwasser dann aus dem Wasserwerk in der Nordhäuser Puschkinstraße. Dieses Wasser ist aufbereitetes Mischwasser, bestehend aus Talsperrenwasser (etwa 50 Prozent) sowie Grundwasser aus den Brunnen Bielen und Kurhaus. Dieses Mischwasser hat einen deutlich geringeren Härtegrad (Härtebereich 2) als das Wasser aus dem Brunnen Niedersachswerfen (Härtebereich 3) und führt zu weniger Kalkablagerungen.

Weitere Informationen zu den Inhaltsstoffen des Trinkwassers können den Internetseiten des Wasserverbandes entnommen werden (www.wvn-online.de)
Autor: red

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