Di, 15:32 Uhr
07.08.2018
Von einer anderen Perspektive
Aufregende Projektfahrt nach Rumänien
Für die Jugendlichen der Therapeutischen Wohngruppe aus Osterode, einer stationären Jugendhilfeeinrichtung des JugendSozialwerk Nordhausen ging es am vergangenen Sonntag für vier Wochen nach Rumänien.
Dabei bekommen die 14- bis 17-jährigen Jugendlichen die Chance ihren Horizont zu erweitern, um das eigene Leben mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten...
Für die Jugendlichen der Therapeutischen Wohngruppe aus Osterode, einer stationären Jugendhilfeeinrichtung des JugendSozialwerk Nordhausen ging es am vergangenen Sonntag für vier Wochen nach Rumänien. Dabei bekommen die 14- bis 17-jährigen Jugendlichen die Chance ihren Horizont zu erweitern, um das eigene Leben mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten... (Foto: JUSOWE)
Darum reisen die sieben Jugendlichen mit ihren vier Betreuern nicht einfach als Touristen durchs Land, sondern leisten Entwicklungshilfe für die Bevölkerung in Siebenbürgen. Die meiste Zeit verbringen sie mit der Sanierung eines Bauernhofs in der Nähe von Mediasch.
Dabei lernen sie die Lebensumstände vor Ort kennen und haben Kontakt zur einheimischen Bevölkerung, was die eigenen Lebensumstände in Deutschland sicherlich in einem neuen Licht erscheinen lässt.
In der übrigen Zeit begibt sich die Gruppe auf eine abenteuerliche Reise in die abwechslungsreiche Natur der Karpaten und des Schwarzen Meeres. Hierbei werden sicherlich einige Jugendliche ihre Grenzen erleben, was mit der intensiven sozialpädagogischen und psychologischen Betreuung gezielt genutzt werden soll, um das Selbstwertgefühl zu stärken und die Gruppe enger zusammenzuschweißen.
Viele der Jugendlichen können diese Stärkung auf ihrem beschwerlichen Weg gut gebrauchen. Anders als bei der Betreuung im Alltag verbringen die Jugendlichen vier Wochen lang 24 Stunden am Tag auf engstem Raum mit denselben vier Betreuern, was beste Voraussetzungen bietet, um die Erfahrungen intensiv zu reflektieren und die zwischenmenschlichen Beziehungen zu vertiefen.
Auf diese Weise sollen die Jugendlichen bestmöglich unterstützt werden, ihr Leben positiv zu verändern. Dabei können eindrucksvolle Erlebnisse auch besonders große Veränderungen bewirken.
Für viele ist schon das Übernachten unter freiem Himmel eine neue Erfahrung, einige kennen es schon aus der Vergangenheit, denn derartige Fahrten finden bereits viele Jahre statt, wie beipielsweise 2013 das Auslandsprojekt Kein Urlaub unter Palmen.
Zusammenfassend bietet die jährliche Fahrt nach Rumänien den Jugendlichen einzigarte Erfahrungen wie zum Beispiel das Sammeln von interkulturellen Erlebnissen durch den Austausch mit der einheimischen Bevölkerung und das Kennenlernen anderer Lebensumstände, was sicherlich dazu führt unsere Lebensumstände in Deutschland besser wertzuschätzen. Diese Bedingungen tragen dazu bei, dass sich die Jugendlichen neu erleben, sich erstmals mit ihrer kulturellen und persönlichen Identität auseinandersetzen, ihre eigenen Stärken entdecken und die Arbeit in der Gruppe unterstützen.
Autor: nnzDabei bekommen die 14- bis 17-jährigen Jugendlichen die Chance ihren Horizont zu erweitern, um das eigene Leben mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten...
Für die Jugendlichen der Therapeutischen Wohngruppe aus Osterode, einer stationären Jugendhilfeeinrichtung des JugendSozialwerk Nordhausen ging es am vergangenen Sonntag für vier Wochen nach Rumänien. Dabei bekommen die 14- bis 17-jährigen Jugendlichen die Chance ihren Horizont zu erweitern, um das eigene Leben mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten... (Foto: JUSOWE)
Darum reisen die sieben Jugendlichen mit ihren vier Betreuern nicht einfach als Touristen durchs Land, sondern leisten Entwicklungshilfe für die Bevölkerung in Siebenbürgen. Die meiste Zeit verbringen sie mit der Sanierung eines Bauernhofs in der Nähe von Mediasch.
Dabei lernen sie die Lebensumstände vor Ort kennen und haben Kontakt zur einheimischen Bevölkerung, was die eigenen Lebensumstände in Deutschland sicherlich in einem neuen Licht erscheinen lässt.
In der übrigen Zeit begibt sich die Gruppe auf eine abenteuerliche Reise in die abwechslungsreiche Natur der Karpaten und des Schwarzen Meeres. Hierbei werden sicherlich einige Jugendliche ihre Grenzen erleben, was mit der intensiven sozialpädagogischen und psychologischen Betreuung gezielt genutzt werden soll, um das Selbstwertgefühl zu stärken und die Gruppe enger zusammenzuschweißen.
Viele der Jugendlichen können diese Stärkung auf ihrem beschwerlichen Weg gut gebrauchen. Anders als bei der Betreuung im Alltag verbringen die Jugendlichen vier Wochen lang 24 Stunden am Tag auf engstem Raum mit denselben vier Betreuern, was beste Voraussetzungen bietet, um die Erfahrungen intensiv zu reflektieren und die zwischenmenschlichen Beziehungen zu vertiefen.
Auf diese Weise sollen die Jugendlichen bestmöglich unterstützt werden, ihr Leben positiv zu verändern. Dabei können eindrucksvolle Erlebnisse auch besonders große Veränderungen bewirken.
Für viele ist schon das Übernachten unter freiem Himmel eine neue Erfahrung, einige kennen es schon aus der Vergangenheit, denn derartige Fahrten finden bereits viele Jahre statt, wie beipielsweise 2013 das Auslandsprojekt Kein Urlaub unter Palmen.
Zusammenfassend bietet die jährliche Fahrt nach Rumänien den Jugendlichen einzigarte Erfahrungen wie zum Beispiel das Sammeln von interkulturellen Erlebnissen durch den Austausch mit der einheimischen Bevölkerung und das Kennenlernen anderer Lebensumstände, was sicherlich dazu führt unsere Lebensumstände in Deutschland besser wertzuschätzen. Diese Bedingungen tragen dazu bei, dass sich die Jugendlichen neu erleben, sich erstmals mit ihrer kulturellen und persönlichen Identität auseinandersetzen, ihre eigenen Stärken entdecken und die Arbeit in der Gruppe unterstützen.

