Mi, 09:00 Uhr
08.08.2018
Investoren der Hoffnung in Werther:
"Wir stehen zu unserem Wort"
Ein Online-Bericht des mdr hatte in den zurückliegenden Tagen für Unruhe in Werther und Nordhausen gesorgt. Eigentlich war es nur die Überschrift. Wir sind dem nachgegangen...
Die Zukunft der "Hoffnung" ist gesichert (Foto: nnz)
"Hotel zur Hoffnung nach 120 Jahren in den Fängen eines Spekulanten" war da zu lesen. Gemeint war damit natürlich der vermeintliche Heilsbringer und vermutlich noch in der JVA Waldheim gastierende Marcus Wenzel, der nicht nur die "Hoffnung" kaufen, sondern auch am liebsten gleich den Autohof in Werther bauen wollte.
Über das "Schicksal" des Marcus Wenzel ist in dieser Zeitung genug geschrieben worden. Aber, sein Tun in der Region hinterlässt Spuren, mit denen sich auch das Investoren-Duo Andreas Peter und Silvio Wagner immer noch auseinandersetzen muss.
Die Gemengelage aus Grundbucheintragung, Auflassungsvormerkungen und nicht bezahlten Rechnungen ist für den Außenstehenden mehr als unübersichtlich. Verständlich, wenn in das Verfahren über den abschließenden Kauf von Immobilie und Grundstücken drei Notare sowie zwei Insolvenzverwalter involviert sind.
Abgesehen von noch notwendigen Unterschriften haben die Investoren mit einem der Insolvenzverwalter (der übrigens auch den FC Rot Weiß Erfurt "betreut") vereinbart, das Hotel bis zum Jahresende weiterzuführen. "Damit sind dann auch die elf Beschäftigten in Lohn und Brot, anschließend planen wir die grundhafte Sanierung im Bestand und eine eventuelle Erweiterung der Bettenkapazitäten. Das alles soll drei Monate in Anspruch nehmen", so Andreas Peter auf nnz-Nachfrage.
Die beiden Investoren werden zu ihrem Wort stehen, schließlich agieren sie seit Jahren in der Region und engagieren sich für diese. Sie verfolgen nicht nur das eigene Projekt, sondern beobachten auch, ob und vor allem was sich in punkto Autohof in Werther bewegt. Die eventuelle Bewegung wird jedoch keinen Einfluss auf die Investition ausmachen, sagt Andreas Peter.
Autor: nnz
Die Zukunft der "Hoffnung" ist gesichert (Foto: nnz)
"Hotel zur Hoffnung nach 120 Jahren in den Fängen eines Spekulanten" war da zu lesen. Gemeint war damit natürlich der vermeintliche Heilsbringer und vermutlich noch in der JVA Waldheim gastierende Marcus Wenzel, der nicht nur die "Hoffnung" kaufen, sondern auch am liebsten gleich den Autohof in Werther bauen wollte.
Über das "Schicksal" des Marcus Wenzel ist in dieser Zeitung genug geschrieben worden. Aber, sein Tun in der Region hinterlässt Spuren, mit denen sich auch das Investoren-Duo Andreas Peter und Silvio Wagner immer noch auseinandersetzen muss.
Die Gemengelage aus Grundbucheintragung, Auflassungsvormerkungen und nicht bezahlten Rechnungen ist für den Außenstehenden mehr als unübersichtlich. Verständlich, wenn in das Verfahren über den abschließenden Kauf von Immobilie und Grundstücken drei Notare sowie zwei Insolvenzverwalter involviert sind.
Abgesehen von noch notwendigen Unterschriften haben die Investoren mit einem der Insolvenzverwalter (der übrigens auch den FC Rot Weiß Erfurt "betreut") vereinbart, das Hotel bis zum Jahresende weiterzuführen. "Damit sind dann auch die elf Beschäftigten in Lohn und Brot, anschließend planen wir die grundhafte Sanierung im Bestand und eine eventuelle Erweiterung der Bettenkapazitäten. Das alles soll drei Monate in Anspruch nehmen", so Andreas Peter auf nnz-Nachfrage.
Die beiden Investoren werden zu ihrem Wort stehen, schließlich agieren sie seit Jahren in der Region und engagieren sich für diese. Sie verfolgen nicht nur das eigene Projekt, sondern beobachten auch, ob und vor allem was sich in punkto Autohof in Werther bewegt. Die eventuelle Bewegung wird jedoch keinen Einfluss auf die Investition ausmachen, sagt Andreas Peter.

