Fr, 13:00 Uhr
03.08.2018
nnz-Forum
Was für ein herrlicher Sommer!
Ein Sommer wie wir ihn haben wollten. Von Mitte April bis heut fast nur Sonnenschein. Dazu jetzt noch diese schöne sommerliche Hitze. Hatten wir schon einmal so einen schönen Sommer? Fragt Manfred Kappler aus Ilfeld...
Viele Menschen jammern und stöhnen, aber wir wollten es doch so haben. Seit über 60 Jahren haben Wissenschaftler auf so eine Klimaveränderung hingewiesen, Klimaveränderung und extreme Wetterlagen.
Da kamen die klugen Erklärungen, dass es Klimaveränderungen schon immer gegeben habe. Nur diese hatten ein Zeitfenster von tausenden Jahren und nicht in Jahrzehnten. Dieser Sommer ist das Ergebnis unseres Wohlstandslebens und Handelns. Wir leben über unsere Verhältnisse, die Gier nach immer mehr und nach Geld und Macht zerstört unsere Erde. Deutschland brauchte im Grund genommen drei Erden. Und es geht so weiter, auch mit dem Sommerwetter.
Welche jetzt nach Finanzhilfe schreien sind die, welche bei fast jedem Wetter nach Unterstützung rufen, unsere industrielle Landwirtschaft. Sie haben einen sehr großen Anteil an der Klimaveränderung. Monokulturen, wenig Artenvielfalt und Einsatz von Pestiziden und Gülle was das Zeug hergibt. Deutschland als führendes Land mit Großviehanlagen und Billigfleisch Export. Hier werden Unmengen vom Methangas und CO² freigesetzt.
Als Soforthilfe wäre eine sofortige Umstrukturierung angebrachter als erneute Finanzhilfen. Die Großviehanlagen können sich selbst helfen. Geholfen werden sollten aber kleinere ökologische Betriebe welche eine Naturnützliche Bewirtschaftung betreiben. Auch Schäfern und Ziegenhaltern sollte man helfen. Unsere Landwirtschaft Ministerin Frau Klöckner wollte nicht so schnell helfen, denn in Bayern hat es ja viel geregnet, der Osten ist ja nicht so hilfsbedürftig.
Noch heute klingen mir die Worte von Herrn Stoiber im Ohr, als das große Hochwasser kam. Bayern brauchte Soforthilfe nur hatte es Sachsen usw. stärker erwischt. Dann kam doch noch die Einsicht.
Viehzucht für die Fleischproduktion erfordert riesige Flächen mit Monokulturen und setzt enorme Treibhausgasmengen frei. Wenn jeder in der Woche einen Tag auf Fleisch verzichten würde, ergäbe das eine Einsparung von neun Millionen Tonnen CO² Gas pro Jahr. Das wären ca. 75 Milliarden gefahrene Autokilometer.
Stehen wir vor einem Klimakollaps?
2017 war ein Rekordjahr der Treibhausgase. Dieses Jahr war das dritt wärmste seit es Aufzeichnungen gibt. Es gab einen Meeresspiegelanstieg von 7 cm. Eine extreme Wetterlage löste die nächste ab. Das heißt wir kommen von einer Katastrophe in die nächste. Die Gletscher schmelzen und verschwinden. Die Arktis ist um ¼ kleiner geworden.
2018 ein erneutes Rekordjahr. Die Erde glüht förmlich in diesem Sahara-Sommer. Bis nahezu 30° C im Polarkreis, das heißt auftauen des Permafrostes. Dieses führt zu einem verstärken Ausstoß von Methangas.
Glühende Erde, brennende Wälder, schmelzende Gletscher, lokale und großflächige Unwetter, verschmutzte Luft, Wasser, verbrannte und zerstörte Erde. Plastik- Müll an jeder Ecke bis in unsere Nahrungskette. Deutschland produziert jährlich über 18 Millionen Verpackungsmüll im Jahr. Auch hier sind wir führend in Europa.
Brauchen wir noch weitere Beweise? Dieser heutige Klimawandel ist zu 97% vom Menschen verursacht.
Außerdem leben wir auf Kosten unserer Nachkommen. Weltweit werden die Ressourcen unserer Erde immer schneller verbraucht. Das zustehende Jahresbudget an natürlichen Ressourcen war von Deutschland schon am 01. Mai 2018 aufgebraucht. Weltweit am 01. August 2018. Von diesem Tag an leben wir auf Pump. Diese Termine rücken von Jahr zu Jahr immer weiter vor. Die roten Warnleuchten flackern schon lange und werden immer heller. So stellt sich die Frage sind unsere Politiker und Menschen farbenblind oder total blind, taub und gefühllos?
Wie wäre es denn, wenn sich so einige der klugen Kommentarschreiber mal an einem Wochenende bereiterklären würden praktischen Naturschutz zu leisten, wie Entbuschung von Flächen oder Mäharbeiten usw. Sie könnten, in der jetzigen Trockenzeit, die Patenschaft über einige Bäume übernehmen und diese mit dem nötigen Wasser versorgen. Hierbei würden sie einen anderen Bezug zu unserer Natur und Umwelt bekommen
Lasst uns ruhig so weitermachen wie bisher, Gewinn und angebliche Schaffung von Arbeitsplätzen, sind wichtiger als Umweltschutz. Wir biegen die Umwelt schon sohin wie wir sie brauchen. Wir verkaufen auch weiter unsere Heimat und einmalige Landschaft, denn schnelles Geld durch guten billigen Gips sind doch besser als ein Biosphärenreservat.
Ein gutes, schönes Leben, was kümmert mich die Umwelt ich brauche sie nicht, mir geht’s doch gut, sollen andere sich darum kümmern, ich will meine Ruhe und meinen Wohlstand. Nur wie lange noch?
Manfred Kappler
Autor: redViele Menschen jammern und stöhnen, aber wir wollten es doch so haben. Seit über 60 Jahren haben Wissenschaftler auf so eine Klimaveränderung hingewiesen, Klimaveränderung und extreme Wetterlagen.
Da kamen die klugen Erklärungen, dass es Klimaveränderungen schon immer gegeben habe. Nur diese hatten ein Zeitfenster von tausenden Jahren und nicht in Jahrzehnten. Dieser Sommer ist das Ergebnis unseres Wohlstandslebens und Handelns. Wir leben über unsere Verhältnisse, die Gier nach immer mehr und nach Geld und Macht zerstört unsere Erde. Deutschland brauchte im Grund genommen drei Erden. Und es geht so weiter, auch mit dem Sommerwetter.
Welche jetzt nach Finanzhilfe schreien sind die, welche bei fast jedem Wetter nach Unterstützung rufen, unsere industrielle Landwirtschaft. Sie haben einen sehr großen Anteil an der Klimaveränderung. Monokulturen, wenig Artenvielfalt und Einsatz von Pestiziden und Gülle was das Zeug hergibt. Deutschland als führendes Land mit Großviehanlagen und Billigfleisch Export. Hier werden Unmengen vom Methangas und CO² freigesetzt.
Als Soforthilfe wäre eine sofortige Umstrukturierung angebrachter als erneute Finanzhilfen. Die Großviehanlagen können sich selbst helfen. Geholfen werden sollten aber kleinere ökologische Betriebe welche eine Naturnützliche Bewirtschaftung betreiben. Auch Schäfern und Ziegenhaltern sollte man helfen. Unsere Landwirtschaft Ministerin Frau Klöckner wollte nicht so schnell helfen, denn in Bayern hat es ja viel geregnet, der Osten ist ja nicht so hilfsbedürftig.
Noch heute klingen mir die Worte von Herrn Stoiber im Ohr, als das große Hochwasser kam. Bayern brauchte Soforthilfe nur hatte es Sachsen usw. stärker erwischt. Dann kam doch noch die Einsicht.
Viehzucht für die Fleischproduktion erfordert riesige Flächen mit Monokulturen und setzt enorme Treibhausgasmengen frei. Wenn jeder in der Woche einen Tag auf Fleisch verzichten würde, ergäbe das eine Einsparung von neun Millionen Tonnen CO² Gas pro Jahr. Das wären ca. 75 Milliarden gefahrene Autokilometer.
Stehen wir vor einem Klimakollaps?
2017 war ein Rekordjahr der Treibhausgase. Dieses Jahr war das dritt wärmste seit es Aufzeichnungen gibt. Es gab einen Meeresspiegelanstieg von 7 cm. Eine extreme Wetterlage löste die nächste ab. Das heißt wir kommen von einer Katastrophe in die nächste. Die Gletscher schmelzen und verschwinden. Die Arktis ist um ¼ kleiner geworden.
2018 ein erneutes Rekordjahr. Die Erde glüht förmlich in diesem Sahara-Sommer. Bis nahezu 30° C im Polarkreis, das heißt auftauen des Permafrostes. Dieses führt zu einem verstärken Ausstoß von Methangas.
Glühende Erde, brennende Wälder, schmelzende Gletscher, lokale und großflächige Unwetter, verschmutzte Luft, Wasser, verbrannte und zerstörte Erde. Plastik- Müll an jeder Ecke bis in unsere Nahrungskette. Deutschland produziert jährlich über 18 Millionen Verpackungsmüll im Jahr. Auch hier sind wir führend in Europa.
Brauchen wir noch weitere Beweise? Dieser heutige Klimawandel ist zu 97% vom Menschen verursacht.
Außerdem leben wir auf Kosten unserer Nachkommen. Weltweit werden die Ressourcen unserer Erde immer schneller verbraucht. Das zustehende Jahresbudget an natürlichen Ressourcen war von Deutschland schon am 01. Mai 2018 aufgebraucht. Weltweit am 01. August 2018. Von diesem Tag an leben wir auf Pump. Diese Termine rücken von Jahr zu Jahr immer weiter vor. Die roten Warnleuchten flackern schon lange und werden immer heller. So stellt sich die Frage sind unsere Politiker und Menschen farbenblind oder total blind, taub und gefühllos?
Wie wäre es denn, wenn sich so einige der klugen Kommentarschreiber mal an einem Wochenende bereiterklären würden praktischen Naturschutz zu leisten, wie Entbuschung von Flächen oder Mäharbeiten usw. Sie könnten, in der jetzigen Trockenzeit, die Patenschaft über einige Bäume übernehmen und diese mit dem nötigen Wasser versorgen. Hierbei würden sie einen anderen Bezug zu unserer Natur und Umwelt bekommen
Lasst uns ruhig so weitermachen wie bisher, Gewinn und angebliche Schaffung von Arbeitsplätzen, sind wichtiger als Umweltschutz. Wir biegen die Umwelt schon sohin wie wir sie brauchen. Wir verkaufen auch weiter unsere Heimat und einmalige Landschaft, denn schnelles Geld durch guten billigen Gips sind doch besser als ein Biosphärenreservat.
Ein gutes, schönes Leben, was kümmert mich die Umwelt ich brauche sie nicht, mir geht’s doch gut, sollen andere sich darum kümmern, ich will meine Ruhe und meinen Wohlstand. Nur wie lange noch?
Manfred Kappler
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.

