Erste Gesprächsrunde im Landratsamt zum Stadionneubau
Konstruktiv, aber noch weit auseinander
Im Nordhäuser Landratsamt kamen am späten Nachmittag die Verwaltungsspitzen von Stadt und Landkreis zusammen. Thema war die Übertragung des AKS an den Landkreis...
Das Areal der Begierde (Foto: privat)
Wie Landrat Matthias Jendricke der nnz sagte, habe es eine konstruktive Gesprächsatmosphäre gegeben. Aber die Standpunkte würden noch weit auseinander liegen. Auf dem Tisch liegen der Entwurf des Landrates und ein Entwurf des Nordhäuser Oberbürgermeisters. An der heutigen Beratung nahmen auch die Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen teil.
Während Jendricke eine Paketlösung favorisiert, die einen Verzicht auf weitere Klagen der Stadt zu Kreisumlagen vorsieht, komme diese Paketlösung für die Stadt nicht in Frage, sagt OB Kai Buchmann in dieser Woche der nnz. Auch die Höhe der städtischen Zuschüsse für die Betreibung des AKS nach der Übertragung ist noch nicht vom Tisch. Während die Stadt von 71.000 Euro pro Jahr ausgeht, geht der Landkreis von deutlich mehr aus.
Jendricke will zwar keinen zeitlichen Druck auf die weiteren Verhandlungen ausüben, aber er wolle schon Ende August, Anfang September einen Sonderkreistag einberufen. Am kommenden Montag wolle er die Mitglieder des Kreisausschusses informieren.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Kommentare
Herr Schröder
03.08.2018, 07:19 Uhr
Alles klar!
Das wird nie was werden.
Alanin
03.08.2018, 08:23 Uhr
was hat denn...
...der Verzicht auf Klagen wegen der Kreisumlagen mit der Sanierung des AKS zu tun?
murmeltier
03.08.2018, 08:45 Uhr
Nein
Herr Schröder, ich stimme Ihnen zu, dass wird nie etwas.
Nörgler
03.08.2018, 09:22 Uhr
AKS
Der Fußball hatte in diesem Rathaus noch nie eine Lobby ganz oben. Egal, ob Rinke, Zeh oder jetzt Buchmann. Die haben überhaupt kein Verständnis, keinen Zugang oder sonst ein Antenne. Kleine Lichtblicke gab es bei Wahlbuhl und Jendricke, alles andere kann man knicken. Hauptsache Theater, das am Ende 40 Millionen Euro kostet. Herr Jendricke, übernehmen Sie bitte!
Jürgen Wiethoff
03.08.2018, 09:43 Uhr
AKS bleibt AKS
Dazu muss dieser Sportpark nach Jahren des Vergessens saniert werden.
Der Blick auf das Bild zeigt überdeutlich, dass ein Stadion an dieser Stelle selbst dann nicht entstehen kann, wenn man die Kleingartenanlage "umwandelt".
Das Verkehrsproblem sollte jedem Verantwortlichen klar sein .
Gegen die Probleme helfen keine Gesprächsrunden, Sondersitzungen und sonstiges Gelaber.
alterNeunordhäuser
03.08.2018, 09:44 Uhr
wie denn nun?
ich würde es als aller Erstes für empfehlenswert halten, in solchen Beiträgen, die nicht involvierten Leser dieses Mediums und ahnungslose nicht sportinteressierte darüber aufzuklären, was eigentlich AKS heißt.
atomare Kern Spaltung
allgemeine Krisen Sitzung
alternative keinen Schimmer
aber kein Stadion
aktuelle krankenpflege Systeme (sagt Google)
oder was???
Herr Schröder
03.08.2018, 09:45 Uhr
Mein Vorschlag,
reißt die alte Haupttribüne ab und baut dort eine neue mit Funktionsgebäude. Am günstigsten geht das als mobile Tribüne und moderner Containerbauweise. In Wiesbaden hat man so ein ganzes Stadion für fast 13.000 Zuschauer gebaut. 3,5 Monate Planungszeit für das neue Stadion, am 1.6.2007 wurde das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt, am 6.6. der erste Spatenstich und nach 112 Tagen Arbeit war das Werk vollbracht! So geht das wenn man wirklich will. Hier wird doch nur rumgeeiert. www.brita-arena.de/index.html
Das gleiche mit den Tribünen hinter den Toren, mobile Tribünen mit Dach drauf, fertig! Die Stehplatztribüne kann so bleiben und dann wieder voll genutzt werden, weil der Fernsehturm wegkommt und die Trainerbänke auf die andere Seite verschwinden können. Dann noch ein neuer Rasen und eine anständige Flutlichtanlage, Fertig. Kostet vielleicht nur die Hälfte und erfüllt seinen Zweck! Alles andere wird nie was! Diejenigen, die die eine große Lösung wollen sind in der Minderheit, wollen es aber nicht wahrhaben und werden von den verantwortlichen Gegnern an der Nase durch den alten AKS gezogen!
Tanne
03.08.2018, 10:50 Uhr
@Alanin: LA Jendricke in Trump-Manier
.... Der Super-Landrat macht nichts ohne Selbstvorteil! (das müsste doch inzwischen jeder gecheckt haben ...) - d.h. die Rücknahme der Klagen der Stadt wg. der Kreisumlagen ist seine Bedingung für den Deal. Gehen solche "Verträge" überhaupt im Kommunal-Recht ??? kann ich mir nicht vorstellen ....
Alanin
03.08.2018, 11:28 Uhr
damals...
...als ich noch bei bluechip gearbeitet habe, wurde für ein Pokalspiel des ZFC Meuselwitz einfach eine mobile Tribüne über die eigentliche gebaut um die Kapazitäten des Stations erhöhen zu können und um auch den Anforderungen des DFB Genüge tragen zu können...
Das ist eine Lösung, die sollte man - wie schon erwähnt - in Betracht ziehen. Das Ganze ist zeitlich und finanziell ziemlich einfach umzusetzen...
Flitzpiepe
03.08.2018, 11:28 Uhr
Wir drehen uns im Kreis
So wird das nie was.
Ich stimme meinen Vorrednern teilweise zu.
Der jetzige Standort ist für einen Umbau nicht geeignet, weil er zu aufwendig ist und die Infrastruktur drumherum für 5000 Zuschauer ungenügend ist und bleibt.
Also Neubau einer neuen Spielstätte im Süden der Stadt mit Plänen aus der Schublade für ein kostengünstiges Standardstadion.
Der AKS bleibt wie er ist.
Rainer H.
03.08.2018, 12:06 Uhr
Stadion nur mit Kreisumlage? Hä?
Irgendwie hat man das Gefühl der Landrat will gar nicht das AKS erneuern. Schwatzen und labern statt Ärmel hoch und los.
Erst poltert der Landrat großspurig er will den AKS bauen, dann bekommt er alles voin der Stadt vorgelegt und nun macht er Forderungen auf die am Ende keiner mehr unterschreiben will.
Am Ende sind die Verlierer die Sportler auf dem AKS.
Und was bitteschön hat die Kreisumlage mit dem Spotrtplatz zu tun? Das hier ein Landrat nicht in Sachen Wacker handelt,. sondern nur um seine Probleme zu lösen ist dann schon traurig. Hauptsache es kommt durch den ganzen Schlamassel kein Baustopp zu stande.
Treuhänder
03.08.2018, 13:15 Uhr
Verkehrssituation?
Der Kreisel an der Marktpassage ist doch verkehrstechnisch auch eine Katastrophe mit dem Fußgängerüberweg. Busse oder LKW kommen kaum rum.
Und erst die Rautenstraße. Viel zu schmal alles. Aber für diese Angelegenheiten war ein starker politischer Wille da. Deshalb, bitte jetzt nicht bei dem AKS als Verhinderungsargument den Verkehr ins Spiel bringen.
Ach, da fällt mir noch die Bushaltestelle bei der Flohburg ein. Für die vielen anvisierten Busse mit Besuchern wäre das verkehrstechnisch wahrlich nicht zu händeln.
Also?
Herr Schröder
03.08.2018, 13:33 Uhr
Rainer H.
Niemand, bis auf ein paar wenige, wollen den AKS sanieren.
Deshalb geht es ja auch nicht vorwärts. Kaum hatte Jendricke angekündigt der Stadt den Umbau abzunehmen, schon hatte Buchmann dem zugestimmt. Endlich das lästige Vehikel los. Plötzlich merkte Jendricke das die Stadt Ernst macht, also gleich mal das Paket so unlukrativ wie möglich schnüren, so dass die Stadt ablehnen muss! Am Ende wird dann über Monate wieder nichts passieren und der Super Gau tritt ein. Die vom Land bis Ende 2019 bereitgestellten Fördergelder für den AKS verfallen. Die für das Theater werden natürlich brav abgerufen! Das gehört sich doch so!
Vielleicht gelingt es doch noch, dass Kleo samt Verein das privat hin bekommt. Mit anschließendem Stadionverbot für die Kommunalpolitiker!
Schönes Wochenende! Hoffen wir auf drei Punkte unserer Wackeren in Neugersdorf!
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