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Do, 12:48 Uhr
02.08.2018
Historisches

Vor 100 Jahren begann Abbau am Kohnstein

1918 begann am damals mächtigen Kohnstein (schwefelsaurer Kalk) der Abbau des Vorkommens im Tagebau durch die BASF Tochter Gipswerk Niedersachswerfen als Teil des Ammoniakwerk Merseburg, wie sah dies damals aus und wer als Nobelpreisträger hier mitwirkte…

Kohnstein 1918 (Foto: Archiv Schäfer) Kohnstein 1918 (Foto: Archiv Schäfer) Kohnstein bei Niedersachwerfen (Harztor), 1918

Hier wurde damals begonnen, den schwefelsauren Kalk für die BASF Tochter Ammoniakwerk Merseburg abzubauen. Auf ersten Trassen und mittels Gerüstleitern. Das Gipswerk Niedersachswerfen war 1917 durch den Einfluss von Nobelpreisträger Carl Bosch selbst gegründet worden, der auch die ersten Vertragsurkunden genehmigt hatte.

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In den Folgejahren entwickelte sich das Gipswerk zu einem großen und bevorzugten Arbeitgeber der Region. 1991 wurde es dann unbenannt in Harzer Anhydritwerk, welches später unterging. Carl Bosch genehmigte persönlich den Aufbau des Gipswerkes Niedersachswerfen zur Gewinnung schwefelsauren Kalks für das Ammoniakwerk Merseburg (BASF, IG Farben).

Dies konnte jetzt anhand seiner Unterschrift auf einem damaligen Vertragsdokument nachgewiesen werden. Der berühmte Nobelpreisträger Carl Bosch, Chemiker, Techniker und Industrieller, war Vorstandsvorsitzender der BASF und leitete auch zehn Jahre den IG Farben Konzern. Auf Basis des Hochdruck-Haber-Bosch-Verfahrens zur Herstellung von Ammoniak gelang die großtechnische Herstellung von Stickstoffdüngern und Sprengstoffen. 1931 verlieh ihm die Nobelstiftung den Nobelpreis für Chemie.
Tim Schäfer
Autor: red

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