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Do, 19:15 Uhr
20.01.2005

Empfang im Rathaus

Nordhausen (nnz). Zum traditionellen Neujahrsempfang hatte am Abend Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) eingeladen. In ihrer Ansprache zog sie eine Bilanz über das vergangenen Jahr und bot gleichermaßen einen Ausblick auf das, was Nordhausen in diesem Jahr verändern soll...

Empfang im Rathaus (Foto: nnz) Empfang im Rathaus (Foto: nnz)

Zu Beginn des Empfangs, zu dem Vertreter der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens geladen waren, konnte die Nordhäuser Oberbürgermeisterin auch Thüringer Minister sowie Kommunalpolitiker aus Sondershausen und zum ersten Mal auch aus Sangerhausen begrüßen. Damit wurde sichtbar, daß sich Nordhausen in Zukunft nicht nur in Richtung Erfurt orientieren wird, sondern auch in Richtung Osten. Schließlich wird Sangerhausen als Nachbarkreisstadt ab Ende dieses Jahres auf der A 38 innerhalb weniger Minuten zu erreichen sein, während sich die Verkehrsanbindung in den kommenden Jahren nach Erfurt nicht verbessern wird.

Zu Beginn ihrer Rede erinnerte Barbara Rinke an das unermeßliche Leid in Südasien und ging auch auf konkrete Aktionen der Stadt Nordhausen ein. „In diesem Sinne wollen auch wir uns als Stadt Nordhausen mit einem konkreten Hilfsprojekt am Wiederaufbau in Südostasien beteiligen und bemühen uns derzeit über das Auswärtige Amt sowie das Bundesentwicklungshilfeministerium in Koordination mit anderen Partnerorganisationen um eine konkrete Hilfeleistung. Gerade in diesem Jahr 2005 – 60 Jahre nach Kriegsende – erinnern wir uns als Deutsche daran, welche große internationale Hilfe wir selbst einmal erhalten haben, um unser zerstörtes Land wieder aufzubauen. Ich möchte diesen Tag zum Anlass nehmen, Sie zu bitten, sich in unsere Hilfsliste einzutragen, damit wir zu gegebener Zeit, wenn wir ein konkretes Projekt haben, auf Ihre Unterstützung bauen können.“

Positiv bewertete das Stadtoberhaupt das Jahr 2004 für die Rolandstadt. Es sei das erfolgreichste Jahr für Nordhausen seit der Wende gewesen. Beispiele seien natürlich die Landesgartenschau, aber auch die ansiedlung der Klemme AG sowie der weitere Ausbau des Standortes des Unternehmens Feuer Powertrain.

Was aber wird es in diesem Jahr in Nordhausen vor dem Hintergrund der Sparpolitik des Freistaates geben? „In diesem Jahr werden wir vor diesem Hintergrund zwei Schwerpunkte setzen. Unter dem Motto „Die Mitte wächst“ werden wir auf dem Erreichten aufbauen und es weiterentwickeln. Der Petersberg wird durch die gärtnerische Gestaltung des Petersberggartens auch weiterhin Attraktivität für Bürger und Gäste bewahren. Mit dem Projekt „Bildungsberg Petersberg“ startet die Stadt gemeinsam mit freien Trägern, mit Bildungseinrichtungen und dem Thüringer Kultusministerium eine Bildungsoffensive, die sich besonders um die Verknüpfung und die Übergänge vom Kindergarten bis zur Regelschule müht. Mit diesen neuen Ansätzen wollen wir Nordhausen als Bildungsstandort und familienfreundliche Stadt weiter profilieren“, so die Oberbürgermeisterin.

Musikalisch umrahmt wurde der heutige Empfang durch die Darbietungen eines Jazz-Trios.

In eigener Sache: Die nnz wird die vollständige Rede von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke in der doku-Reihe veröffentlichen.
Autor: nnz

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