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Di, 14:21 Uhr
11.01.2005

nnz-Forum: Warum Sparstrumpf?

Nordhausen (nnz). Die nnz hatte gestern über die Probleme des Abwasserzweckverbandes „Bode-Wipper“ mit dem Thüringer Innenministerium berichtet. Dazu erreichte die Redaktion jetzt eine Lesermeinung...


Es geht mir nicht um die politische Dimension der Wahlversprechen des Herrn Althaus und deren Problematik aus Sicht der Zweckverbände. Was bedeuten aber Festgeldkonten eines Abwasserzweckverbandes? Betriebswirtschaftlich unstrittig und von finanzpolitischer Kompetenz zeugend, werfen sie beim Beitrags/Gebührenzahler Fragen auf. In Abwasserzweckverbänden sitzen in den Beiräten alle Bürgermeister und, nach der Größe der Gemeinden anteilig, Gemeinderatsmitglieder der Mitgliedsgemeinden, die den Eid geleistet haben, ihre verantwortungsvolle Arbeit zum Wohle des Bürgers zu verrichten (nicht zum Wohle der Zweckverbände).

Woraus resultieren die Überschüsse, die das Anlegen von Festgeldkonten ermöglichen? Abwasserzweckverbände finanzieren ihre Investitionen aus Fördergeldern und Beitragszahlungen, die Betriebskosten und Zinsen aus den Gebühren der Bürger. Werden die Bürger mit Gebühren und Beiträgen zu hoch belastet? Ehe ein Sparstrumpf angelegt wird, wäre eine Entlastung der Bürger der richtigere Weg.
Doris Apel, Großwechsungen
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
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