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Mo, 12:12 Uhr
10.01.2005

Wie bisher

Nordhausen (nnz). Die Stadt Nordhausen will ihre Marktsatzung ändern. So sieht es eine Beschlußvorlage vor, die dem Stadtrat vorliegt. In der vergangenen Woche trafen sich Markthändler, um über die Änderungen zu beraten. Und da herrschte ziemliche Einigkeit.

„Warum soll etwas verändert werden, was sich über Jahre hinweg bewährt hat“, fragten viele Markthändler bei einem Treffen in der Gaststätte „Zum Stepel“ am Samstag. Sie alle sehen keinen Handlungsbedarf, vor allem keinen Bedarf für einen Platzwechsel. Wie Hansjürgen Nüßle von der Altstadtinitiative der nnz sagte, müsse der Markt weiter auf dem Blasiikirchplatz abgehalten werden – und zwar an allen bisherigen Markt-Tagen. Die Vorstellungen der Stadt könnten so nicht hingenommen werden.

Auch Markt-Veranstalter Heise habe bei der Zusammenkunft betont, daß es auf dem Rathausplatz nicht die entsprechende Infrastruktur gebe. Da müßten jedesmal Kabel gezogen werden, all das wäre zu aufwändig.

Bei dem Treffen im „Stepel“ waren nicht nur ortsansässige Händler und Gewerbetreibende dabei, sondern auch auswärtige Bäcker oder Fleischverkäufer aus dem Eichsfeld oder aus Erfurt. Sie alle würden nicht einsehen, warum ein funktionierender Markt auf diese Weise kaputtgemacht werden müsse. Ebenfalls wurde sich dafür ausgesprochen, die Anzahl der Markttage beizubehalten, und zwar einheitlich auf dem Blasiikirchplatz. Für eine Lachnummer halten es die Markthändler, an einigen Tagen den Markt bis 18 Uhr abzuhalten.

Am 18. Januar soll der Entwurf der neuen Marktsatzung in einem Bürgergespräch diskutiert werden.
Autor: she

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